Arbeit & Beruf

Die Arbeitswelt ist einem stetigen Wandel unterworfen. Im Zuge der voranschreitenden Tertiärisierung wurde die Bundesrepublik zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Insbesondere die Digitalisierung hat starke Auswirkungen auf die Arbeitswelt und stößt eine Diskussion von neuen Werten und Strukturen an. In den vergangenen Jahren sorgte das Wirtschaftswachstum für eine positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Mit der Rezession aufgrund der Corona-Krise stieg die Arbeitslosigkeit jedoch an und die Arbeitskräftenachfrage verringerte sich.

Nicht zuletzt durch die Pandemie wurde die Rolle einer digitalisierten Arbeitswelt verdeutlicht: Computerbasierte Arbeitsweisen ermöglichten es vielen Unternehmen ihre Mitarbeitenden ins Homeoffice zu schicken. Neben dem Unterschied in Bezug auf den Arbeitsplatz zeigte die Krise auch deutlicher denn je, welchen unterschiedlichen Gegebenheiten Beschäftigte in Bezug auf ihren Verdienst oder ihre Arbeitszeit begegnen.

Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland 2020 (Inländerkonzept)
44,69 Mio.
Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2020
5,9%
Anzahl der Arbeitslosen in der EU-27 2020
14,9 Mio.

Beschäftigung und Erwerbstätigkeit

Großteil an Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor beschäftigt
Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland nach Wirtschaftsbereichen im Jahr 2020 (in 1.000)

In den Dienstleistungsbereichen in Deutschland gab es im Jahr 2020 durchschnittlich rund 33,47 Millionen Erwerbstätige. Insgesamt gab es zu diesem Zeitpunkt ca. 44,79 Millionen Erwerbstätige (nach dem Inlandskonzept). Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren aufgrund einer stabilen Konjunktur und einer erhöhten Arbeitskräftenachfrage kontinuierlich gestiegen, im Zuge der Corona-Krise allerdings wieder zurückgegangen.

Erwerbstätige nach dem Inlandskonzept
Erwerbstätige nach dem Inlandskonzept nach Bundesländern
Bestand an offenen Arbeitsstellen im Jahresdurchschnitt

Arbeitslosigkeit

Corona-Pandemie sorgt für Anstieg der Arbeitslosigkeit
Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2005 bis 2021

Nach einem jahrelangen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland, stieg die Arbeitslosenquote im Jahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise erstmals wieder an. Die Arbeitslosenquote gibt an, wie groß der Anteil der Arbeitslosen an allen potenziellen Arbeitnehmern ist, die für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind auch deutlich an der Anzahl der Arbeitslosen und der Anzahl der Kurzarbeiter sichtbar.

Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt
Kurzarbeiter im Jahresdurchschnitt
Arbeitslosenquote nach Bundesländern

Einkommen & Verdienst

Gehaltswachstum durch Corona-Krise gebremst
Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst von vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern¹ in Deutschland nach Geschlecht von 1991 bis 2020

Im Jahr 2020 betrug der Durchschnitt der monatlichen Bruttolöhne je Arbeitnehmer in Deutschland 3.092 Euro. Nach Jahren des Wachstums kam es erstmals zu einer Stagnation des durchschnittlichen Bruttogehalts. Im Hinblick auf die Gehälter gibt es jedoch durchaus Unterschiede: Frauen erhalten ein immer noch geringeres Gehalt als Männer (Gender Pay Gap). Aber auch zwischen den verschiedenen Wirtschaftsbereichen sind deutliche Gehaltsunterschiede zu erkennen.

Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst von Arbeitnehmern nach Geschlecht
Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap)
Bruttojahresverdienst nach Wirtschaftsbereichen und Geschlecht

Ausbildung

Welche Ausbildungsberufe sind beliebt?
Auszubildende: Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in den am stärksten besetzten Ausbildungsberufen in Deutschland im Jahr 2019

Das Ranking der beliebtesten Ausbildungsberufe wird vom Beruf des Kaufmanns bzw. der Kauffrau im Einzelhandel angeführt (mehr als 26.000 neu abgeschlossene Verträge). Darauf folgen die Berufe Kaufmann bzw. Kauffrau für Büromanagement und Kfz-Mechatroniker/in. Auch der Ausbildungsmarkt wurde stark von der Corona-Pandemie getroffen - erstmals seit 1992 sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 unter 500.000.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge
Anerkannte Ausbildungsberufe
Ausbildungsplätze - Angebot und Nachfrage

Branchendefinition

Diese Branche bietet eine Vielzahl von Statistiken und Fakten zum Thema Arbeit & Beruf. Dazu gehören neben Statistiken und Daten zum deutschen Arbeitsmarkt auch Einkommens- und Gehaltsstatistiken sowie Umfragen zur Arbeitswelt. Neben Zahlen zu Beschäftigung und Erwerbstätigkeit bietet Statista ein umfassendes Spektrum an Daten zum Ausbildungsmarkt, zu Arbeitszeiten und -modellen, zum Homeoffice sowie zu Frauenquoten und Führungspositionen an.

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