Statistiken zum Fachkräftemangel

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Statistiken und Studien zum Thema Fachkräftemangel

Fachkräftemangel herrscht, wenn es für Unternehmen nicht möglich ist, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Dies kann dazu führen, dass Unternehmen oder ganze Wirtschaftszweige weniger wachsen als es mit entsprechendem Fachpersonal möglich gewesen wäre. Laut dem Mittelstandsbarometer Deutschland 2016 waren 49 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen der Meinung, dass ein (eventueller) Mangel an geeigneten Top-Fachkräften zu Umsatzeinbußen bzw. nicht realisierten Umsatzpotenzialen führe.


Im Zusammenhang der Diskussion um den Fachkräftemangel wird oftmals der bestehende Mangel an Ingenieuren thematisiert. Laut Angaben des IW Köln waren im Jahr 2015 knapp 250.000 Stellen in Ingenieursberufen unbesetzt.
Fachkräfteengpässe sind ebenfalls im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnologie ein Problem. Der Anteil der ITK-Firmen in Deutschland mit Fachkräftemangel belief sich nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM zufolge im Jahr 2015 auf 60 Prozent. Eine Umfrage zu den Maßnahmen von Unternehmen gegen den Fachkräftemangel im Auftrag des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ergab, dass die Unternehmen vor allem auf Aus- und Weiterbildung setzen.

Regelmäßig wird auch diskutiert, ob Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden sollten. Dies wird u.a. im Bereich Gesundheit und Medizin bereits umgesetzt. Im Jahr 2015 beschäftigten 21,8 Prozent der deutschen Krankenhäuser Pflegekräfte aus dem Ausland.






Foto: istockphoto.com / grapix

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