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Preissteigerung von Waren und Dienstleistungen im September 2024

11.10.2024 | Konjunktur & Wirtschaft

Die Inflationsrate in Deutschland lag im September 2024 bei 1,6 Prozent und ist damit auf den niedrigsten Stand seit etwa dreieinhalb Jahren gefallen. Laut Destatis dämpfen insbesondere die Energiepreise die Inflationsrate in den letzten Monaten. Auf der anderen Seite wirkten sich die Preiserhöhungen im Dienstleistungsbereich treibend auf die Teuerungsrate aus. Die Preise für die Gruppe "andere Waren und Dienstleistungen sind im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres um 6,3 Prozent gestiegen und lagen damit deutlich oberhalb der Gesamtteuerung. Die Kerninflation, also die Teuerungsrate ohne Berücksichtigung der Segmente Nahrungsmittel und Energie, lag im September bei 2,7 Prozent. Von Anfang 2022 bis Mitte 2023 wurde die Inflationsrate anders als aktuell von den Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und Energie angetrieben.

Was ist Inflation?

Mit dem Begriff Inflation wird die Geldentwertung, also das Absinken des Geldwertes, bezeichnet. Verbraucher und Unternehmen bemerken diese Entwertung durch ein Ansteigen des Preisniveaus für Endprodukte wie Konsumgüter (z.B. Nahrungsmittel) oder Investitionsgüter (wie z.B. Maschinen). Der Verbraucherpreisindex bildet die Preisentwicklung für die privaten Verbrauchsausgaben ab und zeigt bei einer Steigerung des Indexes die aktuelle Höhe der Inflationsrate an.

Wie wird die Inflationsrate ermittelt?

Die Inflationsrate errechnet sich aus dem Preisanstieg bestimmter Waren und Dienstleistungen, für die ein durchschnittlicher Endverbraucher in Deutschland im Jahresverlauf Geld ausgibt. Dieser zugrunde liegende Produktwarenkorb wird durch das Statistische Bundesamt definiert. Hierin enthalten sind unter anderem Ausgaben für Lebensmittel, Bekleidung, Miete, Strom, Telekommunikation, Freizeitausgaben und Rohstoffe (bspw. Benzin, Heizöl) sowie staatliche Gebühren und Steuern.

Warum steigen alle Preise an?

In den letzten zwei Jahren herrschte in Deutschland eine hohe Inflationsrate, d.h. es kam zu einem Absinken des Geldwertes und zu einem allgemeinen Anstieg des Preisniveaus von Endprodukten (Konsum- und Investitionsgütern). Die Gründe für die hohe Inflation der letzten zwei Jahre sind vielfältig. Zunächst sorgte die Coronakrise und ihre Folgen für einen Anstieg der Inflationsrate, unter anderem durch unterbrochene Lieferketten und Lieferengpässe oder auch den Wegfall der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze. Schon vor Beginn des Krieges in der Ukraine konnte ein Anstieg der Energiepreise beobachtet werden, durch den Krieg hatte sich diese Entwicklung zeitweise erheblich verstärkt, zudem kam es zu weiteren Lieferengpässen. Durch die hohen Preise für Energie haben sich in der Folge auch die Erzeugerpreise teilweise stark erhöht, was wiederum zu einer Verteuerung von vielen Waren und Dienstleitungen, insbesondere von Nahrungsmitteln führte.

Weitere Informationen zur Entwicklung der Inflation erfahren Sie in unserem Report zum Thema.

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Infratest dimap - Sonntagsfrage zur Bundestagswahl im September 2024

11.10.2024 | Politik

Laut Infratest dimap würden derzeit 31 Prozent der befragten Personen die CDU/CSU wählen, wenn am Sonntag nach der Befragung (13. Oktober 2024) Bundestagswahl in Deutschland wäre. Die SPD hätte 16 Prozent der Stimmen erhalten und wäre lediglich drittstärkste politische Kraft. Die AfD befindet sich seit dem Sommer 2023 in einem Umfragehoch, sie erreichte einen Stimmenanteil von 17 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap stellt regelmäßig im Rahmen des ARD-DeutschlandTRENDs die Sonntagsfrage. Siehe auch eine lange Zeitreihe mit den Ergebnissen der Sonntagsfrage seit der Bundestagswahl im Jahr 2017.

Was ist die Sonntagsfrage?

Als Sonntagsfrage (auch Wahlabsichtsfrage) wird die Frage nach der aktuellen Wahlabsicht bezeichnet. Sie wird als Grundlage zur Berechnung der aktuellen Wahlmeinung verwendet. Sie ist damit ein wichtiges Barometer für die politische Stimmung und wird regelmäßig von verschiedenen Instituten erhoben.

Bundestagswahl 2021

Bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 wurde die SPD erstmals seit 2002 wieder stärkste Kraft in Deutschland, die CDU/CSU fuhr das schlechteste Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik ein.
Diese und weitere Ergebnisse rund um die Bundestagswahl sind auf der Themenseite zur Bundestagswahl 2021 zusammengestellt.

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Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Vorarlberg im August 2024

11.09.2024 | Politik

Laut einer im August 2024 durchgeführten Umfrage wäre die ÖVP mit 31 Prozent der Stimmen stärkste Partei geworden, wenn am Sonntag nach der Befragung bereits Landtagswahl in Vorarlberg gewesen wäre. Damit hätte sie sich allerdings gegenüber ihrem Wahlergebnis vom 13. Oktober 2019, als sie 43,5 Prozent der Stimmen erhielt, deutlich verschlechtert. Dahinter folgte die FPÖ mit 28 Prozent Stimmenanteil.

Die nächste Landtagswahl in Vorarlberg findet turnusgemäß am 13. Oktober 2024 statt.

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Fahrzeugauslieferungen der Volkswagen AG bis zum 3. Quartal 2024

11.10.2024 | PKW

Die Anzahl der Fahrzeugauslieferungen der Volkswagen AG lag im 3. Quartal 2024 bei rund 2,18 Millionen und damit etwa sieben Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge nach Regionen von Volkswagen zeigte, dass in Westeuropa mehr Fahrzeuge ausgeliefert wurden als in China.

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Kaderwert der Vereine in der 1. Fußball-Bundesliga 2024

11.10.2024 | Sportvermarktung

Rekordmeister FC Bayern München besitzt die Fußballmannschaft mit dem höchsten gesamten Kaderwert der 1. Bundesliga - fast 940 Millionen Euro waren dies im Oktober 2024. Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig können ebenfalls hohe Marktwerte vorweisen. Zu den Vereinen mit den niedrigsten kumulierten Marktwerten gehören die Aufsteiger FC St. Pauli und Holstein Kiel. 

Welche Bundesliga-Spieler besitzen den höchsten Marktwert?

Jamal Musiala, der deutsche Nationalspieler von Bayern München, belegt einen der vordersten Plätze im Ranking der teuersten Spieler der Fußball-Bundesliga. Musiala zählte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern des FC Bayern und wird auf einen Marktwert von 130 Millionen Euro geschätzt. Der Bayern-Kollege Joshua Kimmich hat einen Marktwert von 50 Millionen Euro. 

Transferaktivitäten der Vereine

Die Transferaktivitäten liefen auch in der Saison 2024/2025 auf Hochtouren. Der FC Bayern München  kaufte u.a. Michael Olise aus der englische Premier League. Bayer Leverkusen verstärkte sich ebenso wie Borussia Dortmund. Unter anderem wechselte der deutsche Nationalspieler Waldemar Anton zum BVB.

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Social-Media-Follower von Kamala Harris und Donald Trump 2024

10.10.2024 | Social Media

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Bitcoin (BTC) Kursverlauf bis 10. Okt 2024

11.10.2024 | B2C-E-Commerce

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Prognosen zur Entwicklung des deutschen BIP bis 2026

09.10.2024 | Konjunktur & Wirtschaft

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken. Nach dem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 befände sich Deutschland damit weiter in einer Rezession. Die Regierung rechnet in ihrer Herbstprojektion für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Frühjahr, als ein kleines Wachstum von 0,3 Prozent prognostiziert wurde. Für das kommende Jahr rechnet die Regierung mit einer Belebung der Wirtschaft und geht von einem Wachstum von 1,1 Prozent aus.

Institute mit ähnlichen Prognosen für 2024

Laut Prognose der führenden Wirtschaftsinstitute (Gemeinschaftsdiagnose) soll das BIP im Jahr 2024 um 0,1 Prozent schrumpfen, damit befände sich Deutschland in einer leichten Rezession. Für die beiden folgenden Jahre erwarten die Wirtschaftsinstitute eine schwache Erholung mit Wachstumsraten von 0,8 Prozent im Jahr 2025 und 1,3 Prozent im Jahr 2026). Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) rechnen beide in ihren Prognosen mit einem leichten  Wachstum in 2024. Von allen Instituten, die im September 2024 ihre Prognose aktualisiert haben, schätzt das Handelsblatt Research Institute (HRI) die wirtschaftliche Entwicklung am pessimistischsten ein; das Institut geht sowohl für das Jahr 2024 als auch für das Jahr 2025 von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von je 0,3 Prozent aus. Nach der Rezession im Jahr 2023 wären das drei Jahre Rückgang in Folge, dies hätte es in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht gegeben.

Deutschland zwischen Rezession und Stagnation

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

Was ist das Bruttoinlandsprodukt?

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Es misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Das Bruttoinlandsprodukt ist die zentrale Größe der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.

Indikatoren zur Konjunktur

Mit dem Begriff Konjunktur ist die zyklische Entwicklung der Wirtschaft gemeint, also der Wechsel zwischen wirtschaftlich starken und schwachen Perioden. Die Konjunkturentwicklung lässt sich mit diversen Indikatoren messen; das Bruttoinlandsprodukt ist dabei von zentraler Bedeutung. Im Statistik-Report Konjunktur in Deutschland sind eine Vielzahl dieser Indikatoren (aufgegliedert in Frühindikatoren, Präsenzindikatoren und Spätindikatoren) sowie Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung zusammengestellt.

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Ranking der 100 wertvollsten Marken 2024 nach Markenwert

10.10.2024 | Werbung & Marketing

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Vierteljährlicher Fahrzeugabsatz von Mercedes-Benz bis Q3 2024

10.10.2024 | PKW

Im 3. Quartal 2024 verkaufte Mercedes-Benz rund 503.600 Pkw. Dies war ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal um etwa ein Prozent. Im Jahr 2023 erreichte die Mercedes-Benz AG nur einen leichten Anstieg der Pkw-Verkäufe und setzte weltweit insgesamt rund 2,04 Millionen Fahrzeuge ab.

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