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Statistiken zur Neuen Arbeitswelt in Österreich

Digitalisierung und Automatisierung, zusammengefasst unter dem Schlagwort Arbeit 4.0, zählen zu den wesentlichen Treibern des Wandels der Arbeitswelt global wie auch in Österreich. Laut einer im Sommer 2019 durchgeführten Umfrage glauben 75 Prozent der Personalverantwortlichen, die Anzahl der Arbeitsplätze werde durch den digitalen Wandel unverändert bleiben, aber die erforderliche Qualifikation der Mitarbeiter werde sich ändern. Bei Arbeitnehmern ist die Sorge um eine Arbeitsplatzgefährdung infolge neuer technologischer Entwicklungen gemäß einer Erhebung aus dem März 2019 vor allem im Banken- und Versicherungswesen hoch - 35 Prozent der Befragten aus diesem Sektor fürchteten den Verlust ihres Arbeitsplatzes, während es insgesamt nur 18 Prozent waren. Generell ist das Meinungsbild uneinheitlich, wie zwei Fragen aus einer Studie im Herbst 2020 zeigen: Während 41 Prozent der Befragten mit einem positiven Einfluss der Digitalisierung auf ihr Arbeitsleben rechneten und nur 13 Prozent mit überwiegend negativen Folgen, sahen 64 Prozent aber auch eine höhere Arbeitsbelastung und zunehmenden Stress durch die permanente digitale Erreichbarkeit. In jedem Fall werden die Arbeitnehmer sich vor diesem Hintergrund künftig noch stärker um ihre berufliche Weiterbildung kümmern müssen - dieser Aussage stimmten im Sommer 2019 90 Prozent der Erwerbspersonen zu.

Mobil-flexibles Arbeiten

Aber auch die österreichischen Unternehmen werden sich verändern müssen, vor allem mit dem Angebot von mobil-flexiblen Arbeitsmodellen: Bei einer Befragung Ende Dezember 2020 wünschten sich 79 Prozent der Arbeitnehmer flexible Arbeitszeiten und 55 Prozent ortsunabhängiges Arbeiten. Beides vereint vor allem das Home Office, also die Arbeit von zuhause aus. Mit diesem Arbeitsmodell waren im Juli 2020 71 Prozent der Heimarbeiter zufrieden, wobei laut einer weiteren Erhebung das ungestörte Arbeiten als größter Vorteil gilt. Kommunikation und Zusammenarbeit hingegen funktionieren sowohl aus Sicht der Angestellten als auch der Unternehmen im Büro besser. Insgesamt ist aber auch aus Sicht der Betriebe der Wandel kaum aufzuhalten: 83 Prozent der befragten Unternehmensvertreter waren schon im Sommer 2019 der Meinung, dass alternative Arbeitsformen zukünftig an Bedeutung gewinnen werden.

Work-Life-Balance / Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Ein weiteres oft genutztes Schlagwort ist die Work-Life-Balance: 96,4 Prozent der Berufstätigen war im August 2019 ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben wichtig. Auf den ersten Blick sollte dies auch mehr als früher möglich sein, denn die durchschnittliche tatsächliche Wochenarbeitszeit in Österreich ist im langfristigen Vergleich tendenziell rückläufig. Allerdings sehen sich viele Beschäftigte mit Veränderungen am Arbeitsplatz wie Multitasking, zunehmender Komplexität und ständiger Erreichbarkeit konfrontiert, die sie belasten und die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen lassen. Unterm Strich sagten bei einer im März 2019 durchgeführten Erhebung 40 Prozent der Arbeitnehmer, dass die Vereinbarkeit ihres Berufs mit dem Privatleben für sie in den letzten fünf Jahren schwieriger geworden sei, während nur 12 Prozent eine Erleichterung feststellen konnten. Hoffnungen auf eine Verbesserung werden hier gemäß einer weiteren Befragung aus dem Herbst 2020 allerdings mit dem mobil-flexiblen Arbeiten verbunden, was zeigt, wie stark die verschiedenen Themenkomplexe der neuen Arbeitswelt letztlich zusammenhängen.

New Work und die Corona-Krise

Eine enorme Beschleunigung haben all diese Veränderungen durch die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung ab März 2020 erhalten: Um Infektionen zu vermeiden, zogen zahlreiche Beschäftigte ins Home Office und der Arbeitsalltag spielte sich oftmals nur noch rein digital ab. Diese in vielen Fällen sehr abrupte Umstellung quasi "über Nacht" fiel mit 63 Prozent einer Mehrheit der österreichischen Beschäftigten eher leicht, war für eine größtenteils gelungene Anpassungsleistung sowohl auf Seiten der Arbeitnehmer- als auch der Arbeitgeber spricht. Trotzdem brachte die neue Situation natürlich auch Belastungen mit sich: Insbesondere Personen mit Kindern im Haushalt hatten wegen der ebenfalls geschlossenen Kinderbetreuungseinrichtungen mit Stress und Arbeitszeitverlagerungen zu kämpfen. Unterm Strich würden dennoch 70 Prozent der Heimarbeiter auch nach der Corona-Krise gerne öfter im Home Office arbeiten. Diese Verstärkung der bereits vor Corona spürbaren Entwicklung hin zu örtlicher und zeitlicher Flexibilisierung der Arbeit beobachten viele Fach- und Führungskräfte in ihren Unternehmen, doch auch andere Aspekte von New Work wie agile und projektbasierte Organisationsformen haben durch die Krise an Fahrt aufgenommen.

Interessante Statistiken

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Neue Arbeitswelt in Österreich

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Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Neue Arbeitswelt in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Arbeit 4.0 - Digitalisierung und Automatisierung

Mobil-flexibles Arbeiten

Work-Life-Balance / Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

New Work und die Corona-Krise

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