Bau

Das Baugewerbe trägt wesentlich zur Bruttowertschöpfung Deutschlands bei. Die Branche verzeichnet jährlich steigende Baugenehmigungen und -fertigstellungen im Wohn- und Nichtwohnbau. Das Bauvolumen nimmt sowohl im Bauhaupt- als auch im Ausbaugewerbe weiter zu. Die somit steigende Nachfrage beeinflusst auch die Baustoffindustrie. Baumaterialien sind knapp und die Preise für Holz, Stahl und Co. steigen in die Höhe.

Trotz des Wachstums steht die Bauindustrie jedoch vor neuen Herausforderungen: Zum einen fordert die Digitalisierung die Bauindustrie zum Wandel auf. Building Information Modeling, d.h. das digitale Planen und Bauen, stellt sich als Chance für die deutsche Bauindustrie dar. Zum anderen ist der Personal- und Fachkräftemangel in der überwiegend mittelständisch geprägten Branche ein großes Risiko.

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Aktuelle Reporte

Fakten und Insights zu Branche

  • Größte Bauunternehmen weltweit nach Umsatz im Jahr 2022 (in Milliarden US-Dollar)
    31.07.2023

    Die China State Construction Engineering Corporation war mit einem Umsatz in Höhe von 305,4 Milliarden Euro im Jahr 2022 das größte Bauunternehmen weltweit. Unter den Top 10 befinden sich sechs Unternehmen aus China. Platz 21 belegte das österreichische Unternehmen Strabag.

    Bauunternehmen in Europa Zu den wichtigsten europäischen Bauunternehmen zählen die französische Vinci Gruppe. Der Umsatz lag zuletzt bei über 60 Milliarden Euro. Ebenfalls vertreten ist die spanische Grupo ACS. Der Umsatz des Unternehmens belief sich zuletzt auf mehr als 30 Milliarden Euro. Gemessen an der Marktkapitalisierung zählt die Hochtief AG als deutsches Unternehmen zu den größten europäischen Baukonzernen.

    Deutsches Baugewerbe Das deutsche Baugewerbe hielt zuletzt einen Anteil an der Bruttowertschöpfung in Deutschland von rund sechs Prozent. Die Unternehmen im Baugewerbe erwirtschaften hierzulande jährlich immer mehr Umsatz – Tendenz steigend. In Bezug auf die Bauleistung der Bauunternehmen ist die Hochtief AG Marktführer. Mit großem Abstand folgen Goldbeck GmbH und die Züblin AG. Im deutschen Baugewerbe sind aktuell über 900.000 Personen beschäftigt.

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  • Preis für baureifes Land in Deutschland nach Bundesland in den Jahren von 2020 bis 2022 (in Euro pro Quadratmeter)
    26.10.2023

    Im Jahr 2022 war Hamburg das Bundesland mit dem höchsten Quadratmeterpreis für baureifes Land – durchschnittlich rund 1.388 Euro kostete hier der Quadratmeter Bauland. Am günstigsten war der Quadratmeterpreis in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In Deutschland steigt der Preis für baureifes Land seit der letzten Jahrhundertwende tendenziell an.

    Baugenehmigungen Im Gegensatz zu den Wohngebäuden, dessen Anzahl der Baugenehmigungen in den vergangenen Jahren schwankte, wurden für Nichtwohngebäude hierzulande relativ konstant jährlich um die 30.000 Baugenehmigungen erteilt. Vor 25 Jahren wurde noch etwa doppelt so häufig der Bau von Wohngebäuden genehmigt als heute. Auch werden heutzutage mehr als die Hälfte der genehmigten Wohngebäude von privaten Haushalten betreut.

    Baufertigstellungen Die Entwicklung der Baufertigstellungen der letzten Jahre entspricht in etwa auch der Entwicklung der Baugenehmigungen: Die Anzahl der fertiggestellten Nicht-Wohngebäude bleibt konstant, während die Fertigstellung von Wohngebäuden jährlich variiert. Die Anzahl der Fertigteilbauten nahm bisher im Bereich der Wohngebäude zu. Fertigteilbauten sind Gebäude, deren tragenden Außen- oder Innenwände in Werkstätten vorgefertigt werden

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  • Baufertigstellungen von Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden* in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2023 (in Tausend)
    23.05.2024

    Die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden belief sich hierzulande im Jahr 2023 auf rund 294.000 Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2023 damit 0,3 Prozent weniger Wohnungen fertiggestellt. Das Bauvorhaben der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnngen zu bauen, konnte in den vergangenen Jahren nicht erreicht werden. Ein Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Baupreise.

    Wohnungsbau in Deutschland

    Der Wohnungsbau ist, gemessen am Umsatz, eine bedeutende Säule des deutschen Bauhauptgewerbes. Die beiden anderen Bereiche des Bauhauptgewerbes sind der Wirtschaftsbau sowie der Öffentliche Bau. Die Auftragseingänge nahmen in den vergangenen rund zehn Jahren deutlich zu. Mit ihnen stieg ebenso die Investitionssumme in den Wohnungsbau.

    Wirtschaftsbau in Deutschland

    Neben dem Wohnungsbau nahm auch der Umsatz im deutschen Wirtschaftsbau in den letzten Jahren tendenziell zu. Insbesondere in den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen wurde zuletzt ein hoher Umsatz erreicht. Die Investitionen in den Wirtschaftsbau unterlagen in den letzten rund 20 Jahren nur geringen Schwankungen.

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  • Anzahl der Wohngebäude in Deutschland in den Jahren von 1995 bis 2022 (in 1.000)
    28.07.2023

    Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 19,5 Millionen Wohngebäude gezählt. Jährlich wächst der Bestand an Wohngebäuden und damit auch die Gesamtgröße der Wohnfläche in Wohngebäuden – 2022 waren es insgesamt rund 3,87 Milliarden Quadratmeter. Jedem Einwohner in Deutschland stehen somit 47,4 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

    Wohnungen in Deutschland Die Anzahl der Wohnungen in Wohngebäuden nimmt jährlich zu. Die meisten der bestehenden Wohnungen befinden sich in Mehrfamilienhäusern, knapp ein Drittel in Zweifamilienhäusern. Am meisten Wohnungen befinden sich im am dichtesten besiedelten Bundesland Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Trotzdem wohnen im genannten, starkbesiedelten Bundesland mehr Personen in einer Wohnung als beispielsweise in Sachsen-Anhalt.

    Wohnungsleerstand Der Immobilienleerstand bezieht sich auf ungenutzte oder unvermietete Gebäude aus privatem und öffentlichem Eigentum. Trotz der sinkenden Leerstandsquote in Deutschland gibt es Städte und Regionen, die einen deutlich höheren Wohnungsleerstand aufweisen als der Durchschnitt. Mit Blick auf die Bundesrepublik ist zu erkennen, dass die Leerstandsquote der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen am höchsten ist. Am geringsten ist sie hingegen in Hamburg, Berlin und Bayern.

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  • Anzahl der Einfamilienhäuser* in Deutschland in den Jahren von 2001 bis 2023 (in 1.000)
    15.07.2024

    Im Jahr 2023 befanden sich rund 16,3 Millionen Einfamilienhäuser in Deutschland. Einfamilienhäuser sind Wohngebäude mit einer oder zwei Wohnung(en). Die Anzahl der Einfamilienhäuser nahm hierzulande seit dem Jahr 2001 jährlich zu. Damit steigt auch der Anteil privater Haushalte, die ein Einfamilienhaus besitzen.

    Baufertigstellungen in Deutschland

    Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 wurden jährlich um die 100.000 Wohngebäude in Deutschland fertiggestellt – der Großteil davon in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Die meisten der fertiggestellten Wohngebäude bestanden aus mehreren Wohnungen, während knapp ein Viertel aller Neubauten Einfamilien- und Zweifamilienhäuser waren. Insgesamt stieg die Anzahl der Wohngebäude auch wenn jährlich mehrere Tausend Gebäude in Deutschland abgerissen wurden.

    Bedeutung des Wohnungsbaus

    Der Wohnungsbau wird dem Bauhauptgewerbe zugeordnet. Rund ein Drittel des Gesamtumsatzes im Bauhauptgewerbe erwirtschaftet der Wohnungsbau. Nach einem Tiefpunkt zu Zeiten der Wirtschaftskrise steigt die Höhe der Auftragseingänge im Wohnungsbau wieder und mit ihr der Umsatz und die jährliche Investitionssumme – derzeit fließen fast zwei Drittel aller Bauinvestitionen in den Wohnungsbau.

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  • Baukostenindex* für Wohngebäude in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2023 (2015 = Index 100)
    15.04.2024

    Ausgehend vom Jahr 2015 (Index = 100) lag der Indexwert der Baukosten für Wohngebäude in Deutschland im Jahr 2023 bei rund 142,4 Punkten. Die Baukosten nehmen seit der letzten Jahrhundertwende kontinuierlich zu. Der aufgeführte Index beinhaltet die Material- und Arbeitskosten (ohne Umsatzsteuer). Das Genehmigungsvolumen für Wohngebäude nahm nach einem Rückgang zu Zeiten der weltweiten Finanzkrise wieder zu.

    Baugenehmigungen von Wohngebäuden Die Anzahl der Baugenehmigungen von Wohngebäuden schwankte in den vergangenen Jahren. Vor 25 Jahren wurde noch etwa doppelt so häufig der Bau von Wohngebäuden genehmigt als heute. Auch werden aktuell mehr als die Hälfte der genehmigten Wohngebäude von privaten Haushalten betreut.

    Struktur des Wohnungsbaus in Deutschland In Deutschland wurden zuletzt überwiegend Wohngebäude mit mehreren Wohnungen fertiggestellt. Seit der weltweiten Finanzkrise steigt der Auftragseingang im Wohnungsbau in Deutschland wieder und mit ihm der Umsatz. Gleichzeitig nehmen auch die Investitionen in genannten Bereich zu.

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  • Entwicklung des Baupreisindexes* für Bauleistungen an Wohngebäuden in Deutschland in den Jahren 1995 bis 2023 (2015=Index 100)
    19.01.2024

    Der Baupreisindex für Bauleistungen an Wohngebäuden in Deutschland betrug im Jahr 2023 rund 160 Punkte. Anhand der Statistik ist zu erkennen, dass der Baupreisindex, ausgehend vom Jahr 2015 (Index = 100), in den vergangenen rund 20 Jahren deutlich gestiegen ist. Im Jahr 1970 lag er sogar noch bei rund 24 Punkten.

    Bauleistungen Bauleistungen sind Werkleistungen zur Errichtung von Bauwerken mit Lieferung von Stoffen oder Bauteilen. Im Rahmen der Berechnung von Preisindizes für Neubau in konventioneller Bauart werden auch Sub-Indizes für „Bauarbeiten“ berechnet, indem die Bauleistungen (Erhebungspositionen) gemäß der Abgrenzung von Bauarbeiten in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) gruppiert werden.

    Wohnungsbau in Deutschland Der Wohnungsbau in Deutschland ist ein wesentlicher Bereich bei der Betrachtung des Gesamtumsatzes im Bauhauptgewerbe. In den vergangenen knapp 20 Jahren hielt sich der Anteil am Gesamtumsatz relativ stabil zwischen 30 und 40 Prozent. Die Anzahl der Wohngebäude in Deutschland wächst kontinuierlich, auch wenn hierzulande jährlich einige Wohngebäude abgerissen werden.

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  • Umsatz der Baustoffindustrie in Deutschland nach Sektoren* in den Jahren 2022 und 2023 (in Millionen Euro)
    31.03.2024

    Die Statistik zeigt den Umsatz der Baustoffindustrie in Deutschland nach Sektoren in den Jahren 2022 und 2023. Im Jahr 2023 erzielten die Betriebe in Deutschland, die Zement herstellen, einen Umsatz in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro.

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  • Prognostizierte Umsatzentwicklung in der Branche Baugewerbe in Deutschland in den Jahren von 2013 bis 2025 (in Milliarden Euro)
    10.09.2021

    Im Jahr 2025 wird der Umsatz im Baugewerbe in Deutschland laut der Prognose rund 391,3 Milliarden Euro betragen. Die Daten beruhen auf dem aktuellen Branchenreport zum Baugewerbe, der viele weitere statistische Informationen zur Branchenstruktur bündelt. Hier wurden nur die Umsätze von Unternehmen mit einem Absatz von mehr als 17.500 Euro berücksichtigt, was zu abweichenden Werten im Vergleich zu anderen Publikationen führen kann. Ebenso abgebildet sind steuerpflichtige Umsätze und steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug. Steuerfreie Umsätze ohne Vorsteuerabzug sind nicht enthalten.

    Struktur des deutschen Baugewerbes Das deutsche Baugewerbe wächst jährlich um neue Unternehmen. Somit lag die Anzahl der Neugründungen in der genannten Branche in den vergangenen Jahren über der Anzahl der Insolvenzen. Mit der zunehmen Anzahl an Unternehmen wuchs bisher auch die Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe. Die meisten Personen sind in den Bereichen Bauinstallation und Bau von Gebäuden tätig.

    Bauunternehmen Im Ranking der größten Bauunternehmen weltweit sind Unternehmen mit Sitz in China deutlich dominierend. Insgesamt sind elf der 15 umsatzstärksten Bauunternehmen in Asien ansässig. Auf Rang elf befindet sich das deutsche Unternehmen Hochtief, welches den Großteil seines Umsatzes im Ausland erwirtschaftet.

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  • Größte Bauunternehmen in Österreich nach Nettoumsatz im Jahr 2022 (in Millionen Euro)
    09.06.2023

    Strabag ist mit einem Nettoumsatz von 17,74 Milliarden Euro das mit Abstand größte Bauunternehmen Österreichs. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Porr und Wienerberger, deren Nettoumsätze bei 6,23 und 4,98 Milliarden Euro liegen.

    Bauunternehmen in Europa und weltweit Nicht nur in Österreich, sondern auch in Europa und weltweit gehört Strabag zu den führenden Baukonzernen. In Europa liegt das Unternehmen in den Top 10, global liegt es in den Top 20. Das größte europäische Bauunternehmen ist der französische Konzern Vinci. Der international führende Player ist die China State Construction Engineering Corporation (CSCEC).

    Das Unternehmen Strabag SE Strabag ist ein börsennotiertes österreichisches Bauunternehmen mit Sitz in Wien, das sämtliche Bereiche der Bauindustrie abdeckt. Aus der Zusammenführung der Ilbau (Gründung 1835 in Österreich) und der Strabag (Gründung 1895 in Deutschland) ging die heutige Strabag-Gruppe hervor. Neben den Kernmärkten Deutschland und Österreich ist das Unternehmen auch in (süd-)osteuropäischen Ländern und international tätig. Es hat drei Geschäftssegmente: Nord + West, Süd + Ost sowie International + Sondersparten.

    Die Daten stammen aus der Veröffentlichung trend TOP 500 (2023).

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Branchendefinition

Das Baugewerbe wird bei Statista in zwei Bereiche unterteilt. Das Bauhauptgewerbe beinhaltet vorbereitende Baustellenarbeiten sowie den Hoch- und Tiefbau. Der Fokus im Ausbaugewerbe liegt auf der Bauinstallation. Hinzugezählt werden jedoch auch die Bereiche Sonstige Baugewerbe und Vermietung von Baumaschinen und -geräten mit Bedienpersonal. Neben Kennzahlen zu den Baugenehmigungen und -fertigstellungen im Wohnungs-, Wirtschafts- und Öffentlichen Bau stehen bei Statista Daten zur Baustoffindustrie, zu den größten Unternehmen sowie zu Trends der Branche zur Verfügung.

Kontakt

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Kontakt Jens Weitemeyer
Jens Weitemeyer
Customer Relations

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Meredith Alda
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Lodovica Biagi
Director of Operations– Kontakt (Europa)

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Kontakt Carolina Dulin
Carolina Dulin
Group Director - LATAM– Kontakt (Lateinamerika)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)