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Statistiken zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Österreich

Zwei verschiedene Entwicklungen prägen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Österreich: Zwar ist die durchschnittliche tatsächliche Wochenarbeitszeit tendenziell rückläufig und verringerte sich von 33,4 Stunden im Jahr 2009 auf 32 Stunden 2019. Allerdings nahm gleichzeitig auch die Erwerbstätigenquote von 70,3 auf 73,6 Prozent zu, d.h. auch immer mehr Eltern sind zumindest teilweise ins Berufsleben eingebunden. Grundsätzlich ist laut einer im August 2019 durchgeführten Umfrage 96,4 Prozent der österreichischen Berufstätigen eine ausgewogene Balance zwischen Arbeits- und Privatleben wichtig. Gemäß einer weiteren Erhebung aus dem September 2020 sind auch 56 Prozent mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden. Dennoch bestehen bei Eltern diverse Wünsche zu Familienmaßnahmen im Arbeitsbereich, vor allem mehr Pflegefreistellungen für Eltern und eine sechste Urlaubswoche.

Kinderbetreuung

Da neben den Vätern auch immer mehr Mütter arbeiten, stellt sich für viele Familien die Frage nach der Kinderbetreuung während der Arbeitszeit. Dementsprechend hat sich die Kinderbetreuungsquote in Österreich zwischen 2009 und 2019 deutlich erhöht: Von 15,8 auf 27,6 Prozent bei den 0- bis 2-Jährigen und von 88,5 auf 93,4 Prozent bei den 3- bis 5-Jährigen. Vor diesem Hintergrund stiegen auch die Ausgaben privater Haushalte für Kinderbetreuung stetig an und betrugen 2019 171 Millionen Euro. Bei den Wünschen von Eltern zu Familienmaßnahmen im Bildungsbereich stehen dann auch ein weiterer Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen sowie ein kostenfreier Kindergarten ganz oben. Im Vergleich zu ihrer eigenen Kindheit sehen viele allerdings auch schon jetzt deutliche Verbesserungen in der Qualität der Elementarbildung, vor allem was die Öffnungszeiten der Kindergärten und die Ausbildung der Pädagogen betrifft.

Eltern in der Corona-Krise & digitale Zukunftsmodelle

Dieses Modell der externen Kinderbetreuung geriet jedoch durch die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Schließungen von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ab dem Frühjahr 2020 unter heftigen Druck: In der Corona-Krise wechselte oftmals die Betreuung von Kitas, Schulen und Großeltern in die eigenen vier Wände. Die dadurch häufig notwendige parallele Bewältigung von Homeoffice und Homeschooling belastete fast die Hälfte der Eltern, wobei Frauen mehr gestresst waren als Männer. So sahen sich Eltern in der Krise auch in beruflicher Hinsicht mehr Problemen ausgesetzt als Kinderlose. Trotz dieser Erfahrungen glaubten laut einer Befragung aus dem Juli 2020 immerhin 43 Prozent der Arbeitnehmer, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit von Homeoffice und Teleworking einfacher sei; nur 23 Prozent sahen dies explizit nicht so. Das mobil-flexible Arbeiten wird größtenteils weiter als positives Zukunftsmodell gesehen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Arbeitszeiten & Work-Life-Balance

Kinderbetreuung

Eltern in der Corona-Krise & digitale Zukunftsmodelle

Interessante Statistiken

In den folgenden 3 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 39 Statistiken aus dem Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Österreich".

Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Österreich

Dossier zum Thema

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Statistiken zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Österreich

Zwei verschiedene Entwicklungen prägen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Österreich: Zwar ist die durchschnittliche tatsächliche Wochenarbeitszeit tendenziell rückläufig und verringerte sich von 33,4 Stunden im Jahr 2009 auf 32 Stunden 2019. Allerdings nahm gleichzeitig auch die Erwerbstätigenquote von 70,3 auf 73,6 Prozent zu, d.h. auch immer mehr Eltern sind zumindest teilweise ins Berufsleben eingebunden. Grundsätzlich ist laut einer im August 2019 durchgeführten Umfrage 96,4 Prozent der österreichischen Berufstätigen eine ausgewogene Balance zwischen Arbeits- und Privatleben wichtig. Gemäß einer weiteren Erhebung aus dem September 2020 sind auch 56 Prozent mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden. Dennoch bestehen bei Eltern diverse Wünsche zu Familienmaßnahmen im Arbeitsbereich, vor allem mehr Pflegefreistellungen für Eltern und eine sechste Urlaubswoche.

Kinderbetreuung

Da neben den Vätern auch immer mehr Mütter arbeiten, stellt sich für viele Familien die Frage nach der Kinderbetreuung während der Arbeitszeit. Dementsprechend hat sich die Kinderbetreuungsquote in Österreich zwischen 2009 und 2019 deutlich erhöht: Von 15,8 auf 27,6 Prozent bei den 0- bis 2-Jährigen und von 88,5 auf 93,4 Prozent bei den 3- bis 5-Jährigen. Vor diesem Hintergrund stiegen auch die Ausgaben privater Haushalte für Kinderbetreuung stetig an und betrugen 2019 171 Millionen Euro. Bei den Wünschen von Eltern zu Familienmaßnahmen im Bildungsbereich stehen dann auch ein weiterer Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen sowie ein kostenfreier Kindergarten ganz oben. Im Vergleich zu ihrer eigenen Kindheit sehen viele allerdings auch schon jetzt deutliche Verbesserungen in der Qualität der Elementarbildung, vor allem was die Öffnungszeiten der Kindergärten und die Ausbildung der Pädagogen betrifft.

Eltern in der Corona-Krise & digitale Zukunftsmodelle

Dieses Modell der externen Kinderbetreuung geriet jedoch durch die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Schließungen von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ab dem Frühjahr 2020 unter heftigen Druck: In der Corona-Krise wechselte oftmals die Betreuung von Kitas, Schulen und Großeltern in die eigenen vier Wände. Die dadurch häufig notwendige parallele Bewältigung von Homeoffice und Homeschooling belastete fast die Hälfte der Eltern, wobei Frauen mehr gestresst waren als Männer. So sahen sich Eltern in der Krise auch in beruflicher Hinsicht mehr Problemen ausgesetzt als Kinderlose. Trotz dieser Erfahrungen glaubten laut einer Befragung aus dem Juli 2020 immerhin 43 Prozent der Arbeitnehmer, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit von Homeoffice und Teleworking einfacher sei; nur 23 Prozent sahen dies explizit nicht so. Das mobil-flexible Arbeiten wird größtenteils weiter als positives Zukunftsmodell gesehen.

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