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Arbeitslosenquote in Deutschland bis 2020

Im Jahr 2020 betrug die Arbeitslosenquote durchschnittlich rund 5,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Dezember in Deutschland lag bei 5,9 Prozent, die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen stieg gegenüber dem Vormonat um mehr als 8.000.

Wie wird die Arbeitslosenquote berechnet?

Die Arbeitslosenquote gibt an, wie groß der Anteil der Arbeitslosen an allen potenziellen Arbeitnehmern ist, die für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Rechenformel hierzu ist: (Anzahl der Arbeitslosen / (Anzahl der Arbeitslosen + Anzahl der Erwerbstätigen)) x 100 = Arbeitslosenquote (in Prozent). Eine sich verändernde Arbeitslosenquote ist damit rechnerisch sowohl von der Entwicklung der Anzahl der Arbeitslosen als auch der Anzahl der Erwerbstätigen abhängig.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland

Zur Einschätzung der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland sollten neben der Arbeitslosenquote die Anzahl der Arbeitslosen und die Anzahl der Erwerbstätigen als weitere wichtige Kennzahlen beachtet werden. Das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland ist die maximale Anzahl aller erwerbsfähigen Personen.

Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2004 bis 2020

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Quelle

Bundesagentur für Arbeit

Veröffentlichungsdatum

Januar 2021

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2004 bis 2020

Hinweise und Anmerkungen

Die Werte für die Jahre bis 2016 stammen aus früheren Publikationen der Bundesagentur für Arbeit.

Die Arbeitslosenquote stellt den Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen dar und ist ein richtungsweisender Beleg für die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungslage sowie ein Teil der Arbeitslosenstatistik. Die Bundesagentur für Arbeit definiert dabei Arbeitslosigkeit wie folgt: "Arbeitslos ist, wer keine Beschäftigung hat (weniger als 15 Wochenstunden), Arbeit sucht, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und bei einer Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung arbeitslos gemeldet ist. Nach dieser Definition sind nicht alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen als arbeitslos zu zählen." Eine Person ist somit nicht automatisch arbeitslos, nur weil sie nicht arbeitet.

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