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Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts während des Ersten Weltkriegs 1914-1918

Während des Ersten Weltkrieges in den Jahren von 1914 bis 1918 veränderte sich das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der kriegführenden Nationen deutlich: Die USA beispielsweise steigerten ihr BIP im Vergleich zum Jahr 1913 um rund 13 Prozent. Nach anfänglichen Einbrüchen gelang es auch dem Vereinigten Königreich das eigene BIP zu steigern. Während Deutschland nach anfänglichen Verlusten stagnierte, verloren Frankreich, Russland und Österreich-Ungarn deutlich.

Die Wirtschaft vor Kriegsbeginn

Vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges florierten unter anderem die Volkswirtschaften von Großbritannien und des Deutschen Reiches. Seit dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 war es zu keiner größeren Auseinandersetzung auf dem europäischen Kontinent mehr gekommen, was gestärkte und ambitionierte Staaten hervorbrachte. Im Zuge des Imperialismus begann das Deutsche Reich ein Wettrüsten, insbesondere gegen Großbritannien und ihre Flotte. Russland und Österreich-Ungarn waren traditionell nicht so weit entwickelt wie ihre direkten europäischen Nachbarn und bereits vor dem Krieg wirtschaftlich angeschlagen. Auch die USA waren im Jahr 1913 noch weit von ihrer heutigen Weltmachtstellung entfernt und noch bei diversen europäischen Großmächten verschuldet.

Kriegswirtschaft und Folgen

Die enormen wirtschaftlichen Belastungen trafen zunächst die schwächsten Staaten: Österreich-Ungarn und Russland waren beide nicht darauf vorbereitet, einen langen Krieg zu finanzieren und mit Ressourcen zu versorgen. Die dafür verfügbaren Reserven reichten nicht aus. Um dennoch die erforderlichen Mittel aufzubringen, mussten Mittel aus anderen Gesellschaftszweigen frei gemacht werden, was den sozialen Unfrieden, die Armut und den Mangel in diesen Staaten noch verstärkte. So führte dieser Mangel etwa zur russischen Revolution.
Die USA wiederum traten erst 1917 in den Krieg ein und konnten bis dahin sehr lukrative Lieferungen an die Entente leisten. Dies befreite die USA nicht nur von den Verbindlichkeiten gegenüber den Europäern, sondern verkehrte diese sogar ins Gegenteil. Nach dem Krieg galten die USA als weitere Weltmacht, während das Deutsche Reich und die Nachfolgestaaten von Österreich-Ungarn schwere Reparationen zu tragen hatten.

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Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) während des Ersten Weltkriegs in den Jahren 1914 bis 1918

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

2005

Region

Weltweit

Erhebungszeitraum

1914 bis 1918

Hinweise und Anmerkungen

1913 = 100 Prozent.

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