Entwicklung der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in den Jahren 1998 bis 2019
Beitragsentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen bis 2019
Im Jahr 2019 belief sich der durchschnittliche Betragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland auf 14,6 Prozent. Damit ist der Beitragssatz seit 2015 auf konstantem Niveau geblieben. Die Beiträge bemessen sich nach den beitragspflichtigen Einnahmen der Mitglieder (§ 226 SGB V) unterhalb der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze.

Gesundheitsfonds

Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz wurde der Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 in Deutschland eingeführt. In ihm werden die Beitragseinnahmen, die die Kassen bei ihren Versicherten und deren Arbeitgebern erheben, zusammen mit dem steuerfinanzierten Bundeszuschuss gebündelt. Entsprechend der Struktur ihrer Mitglieder stellt der Gesundheitsfonds den gesetzlichen Krankenkassen die Mittel zur Finanzierung ihrer Leistungen zur Verfügung. Um einen fairen Wettbewerb unter den Kassen zu ermöglichen, richtet sich die Höhe der Gelder nach Alter, Geschlecht und diversen Risikofaktoren der jeweiligen Versicherten der einzelnen Kassen (Risikostrukturausgleich).

GKV-System

In der gesetzlichen Krankenversicherung – dem ältesten Zweig des deutschen Sozialversicherungssystems – waren zuletzt rund 73 Millionen Personen versichert. Aufgabe der GKV ist die Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des Gesundheitszustandes seiner Versicherten, wobei alle Versicherten grundsätzlich den gleichen Leistungsanspruch haben. Finanziert wird das System entsprechend dem Solidaritätsprinzip durch die Beiträge seiner Mitglieder. Entscheidend dabei ist jedoch nicht das individuelle Krankheitsrisiko, sondern ausschließlich die wirtschaftliche Leistungskraft eines Versicherten. 2018 beliefen sich die Gesamtausgaben der GKV auf rund 240 Milliarden Euro.
Entwicklung der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in den Jahren 1998 bis 2019
Beitragssatz
'1914,6%
'1814,6%
'1714,6%
'1614,6%
'1514,6%
'1415,5%
'1315,5%
'1215,5%
'1115,5%
'1014,9%
'09a*14,9%
'0915,5%
'0814,9%
'0714,8%
'0614,2%
'0514,2%
'0414,2%
'0314,3%
'0214%
'0113,6%
'0013,6%
'9913,6%
'9813,6%
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Quelle

GKV-Spitzenverband

Veröffentlichungsdatum

März 2019

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

1998 bis 2019

Hinweise und Anmerkungen

Die Abkürzung GKV steht für Gesetzliche Krankenversicherung. Seit 01.07.2005 zahlen alle Mitglieder zusätzlich einen einheitlichen Beitragssatz in Höhe von 0,9 Prozent.
* Im Jahr 2009 gab es eine Änderung des Beitragssatzes im Jahr.

Beitragsentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen bis 2019
Im Jahr 2019 belief sich der durchschnittliche Betragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland auf 14,6 Prozent. Damit ist der Beitragssatz seit 2015 auf konstantem Niveau geblieben. Die Beiträge bemessen sich nach den beitragspflichtigen Einnahmen der Mitglieder (§ 226 SGB V) unterhalb der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze.

Gesundheitsfonds

Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz wurde der Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 in Deutschland eingeführt. In ihm werden die Beitragseinnahmen, die die Kassen bei ihren Versicherten und deren Arbeitgebern erheben, zusammen mit dem steuerfinanzierten Bundeszuschuss gebündelt. Entsprechend der Struktur ihrer Mitglieder stellt der Gesundheitsfonds den gesetzlichen Krankenkassen die Mittel zur Finanzierung ihrer Leistungen zur Verfügung. Um einen fairen Wettbewerb unter den Kassen zu ermöglichen, richtet sich die Höhe der Gelder nach Alter, Geschlecht und diversen Risikofaktoren der jeweiligen Versicherten der einzelnen Kassen (Risikostrukturausgleich).

GKV-System

In der gesetzlichen Krankenversicherung – dem ältesten Zweig des deutschen Sozialversicherungssystems – waren zuletzt rund 73 Millionen Personen versichert. Aufgabe der GKV ist die Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des Gesundheitszustandes seiner Versicherten, wobei alle Versicherten grundsätzlich den gleichen Leistungsanspruch haben. Finanziert wird das System entsprechend dem Solidaritätsprinzip durch die Beiträge seiner Mitglieder. Entscheidend dabei ist jedoch nicht das individuelle Krankheitsrisiko, sondern ausschließlich die wirtschaftliche Leistungskraft eines Versicherten. 2018 beliefen sich die Gesamtausgaben der GKV auf rund 240 Milliarden Euro.
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