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Truppenstärke und Verluste in der Monastir-Offensive im Ersten Weltkrieg 1916

Im Zuge der Monastir-Offensive im Ersten Weltkrieg vom 12. September bis zum 11. Dezember 1916 versuchten rund 400.000 Soldaten der Entente die Front bei Saloniki von 200.000 Truppen der Mittelmächte zu durchbrechen. Mehr als ein Viertel der alliierten Soldaten gingen verloren.

Der Erste Weltkrieg auf dem Balkan

Auf dem Balkan tobte der Krieg zunächst nur zwischen Serbien und Österreich-Ungarn. Alle weiteren Kämpfe verlagerten sich auf die West- oder Ostfront und erst im Laufe der Jahre eröffneten sich hier weitere Kriegsschauplätze. Zunächst trat das Osmanische Reich Ende 1914 auf Seiten der Mittelmächte in den Krieg ein, was unter anderem die Schlacht von Gallipoli zur Folge hatte. Im Jahr 1915 schlug sich Bulgarien auf die Seite der Mittelmächte und gemeinsam mit Österreich-Ungarn konnte Serbien nach mehrmaligen Versuchen aus dem Krieg gedrängt werden. Nach schweren Kämpfen an der Ostfront trat im Schatten der Brusillow-Offensive auch Rumänien in den Krieg ein, allerdings auf Seiten der Entente. Dies hielt jedoch nicht lange vor, dann bereits wenige Monate später war Rumänien durch die Mittelmächte besetzt worden.

Die Monastir-Offensive

Sowohl um Bulgarien aus dem Krieg zu drängen, als auch um die bedrängten Rumänen zu unterstützen, landeten die Alliierten Truppen in Griechenland. Dies geschah zunächst gegen den Einspruch der Griechen und sorgte für eine kurzzeitige Spaltung des Landes in Kriegsgegner und Kriegsbefürworter. Auf den Druck der Entente hin erklärte schließlich auch Griechenland den Mittelmächten den Krieg und schickte seine Armeen gemeinsam mit den alliierten Kräften nach Norden gegen Bulgarien.
Die Bulgaren waren in der Lage den Angriff der Entente zum Stehen zu bringen und in Mazedonien bildete sich eine weitere Kampflinie nach dem Vorbild der Westfront: Die Offensive blieb im Grabenkampf stecken. Bis Kriegsende blieb die Front bei Saloniki relativ stabil und nur wenige große Schlachten wurden an ihr ausgefochten. Erst Ende des Jahres 1918 konnten die Alliierten im Zuge der allgemeinen Ermüdungserscheinungen der Mittelmächte die Front durchbrechen. Die eigentlichen Ziele der Monastir-Offensive wurden also nicht erreicht und der Angriff wurde als Fehlschlag abgebrochen.

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Truppenstärke und Verluste in der Monastir-Offensive im Ersten Weltkrieg vom 12. September bis zum 11. Dezember 1916

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Quelle

Österreichische Mediathek

Veröffentlichungsdatum

2020

Region

Bulgarien, Griechenland

Erhebungszeitraum

12. September bis 11. Dezember 1916

Hinweise und Anmerkungen

Verluste: Gefallene, Verwundete, Vermisste und Gefangene Soldaten.

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