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Statistiken zum Thema Milchersatzprodukte

Ob Soja-, Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch oder Käse aus Cashewnüssen – mittlerweile ist der Markt für sogenannte Milchersatzprodukte immer vielfältiger geworden und stößt bei den Konsumenten auf ein zunehmendes Interesse. Bei solchen Milchersatzprodukten handelt es sich um Imitate tierischer Milch und Milchprodukte – etwa von Konsummilch, Käse, Joghurt oder Sahne. Hergestellt werden diese Imitate auf pflanzlicher Basis. Diese verschiedenen pflanzlichen Quellen unterscheiden sich jeweils nach Geschmack und Eigenschaften (z.B. Nährstoffgehalt). Auch wenn die Bezeichnung „Milchersatzprodukte“ sehr gängig ist, so sind die Hersteller dieser Ersatzprodukte gesetzlich dazu verpflichtet, das Prädikat „Milch“ in der Produktbezeichnung zu vermeiden, um eine Verwechslung mit tierischer Milch auszuschließen. Aus diesem Grund greifen die Produzenten – wie Oatly, Alnatura oder Alpro (Danone) – auf Bezeichnungen wie „Haferdrink“ oder „Nilk“ zurück.

Zu den beliebtesten Milchalternativen gehören Soja- und Mandelmilch

Generell erfahren vegane Lebensmittel in Deutschland einen Aufwind – darunter auch Milchalternativen. Im Vergleich zum Jahr 2018 hat sich der Absatz von pflanzlicher Milch im deutschen Lebensmitteleinzelhandel im Jahr 2020 verdoppelt. So lag der Absatz im Jahr 2020 bereits bei 223,8 Millionen Liter. Knapp die Hälfte der Verbraucher in Deutschland hat bereits nicht-tierische Milchalternativen probiert. Zu den beliebtesten Alternativen zu konventioneller Milch gehören dabei Hafer-, Mandel- und Sojamilch. Soja, Mandeln und Cashewnüsse sind demgegenüber die Favoriten beim veganen Käse.

Tier- und Umweltschutz als häufigstes Motiv für den Konsum von Milchimitaten

Immerhin knapp 37 Prozent der Konsumenten in Deutschland verzichteten im Jahr 2021 laut Eigenaussage teilweise bewusst auf den Konsum von Milchprodukten. Die Zielgruppe für nicht-tierische Milch ist dabei sehr heterogen. Begehrt sind die Milchalternativen zwar besonders bei Personen, die sich vegan oder laktosefrei ernähren. Der Konsumentenkreis beschränkt sich jedoch nicht allein auf diese Zielgruppe. Viele konsumieren Milchersatzprodukte auch in Ergänzung zu tierischer Milch. So gaben etwa 54 Prozent der Verbraucher an, Milchalternativen als Zusatz für herkömmliche Milch zu nutzen. Häufigste Motive für den Verzicht auf Milchprodukte stellen insbesondere Tier-, Umwelt- sowie Klimaschutz dar. An dritter Stelle folgt eine Unverträglichkeit (Laktoseintoleranz).

Die ökologischen Folgen des Milchkonsums

Die Milchindustrie gehört in Deutschland zu den wichtigsten Zweigen in der Ernährungsindustrie. Ebenso gehört die Bundesrepublik auf dem europaweiten Markt auch zu den führenden Produktionsländern von Milch. Für viele gilt Kuhmilch jedoch als ökologisch bedenklich. Sowohl im Wasser- und Flächenverbrauch als auch beim Ausstoß von Treibhausgasen (CO2, Methan) gilt pflanzliche Milch als umwelt- und klimafreundlicher als Kuhmilch. Während pro Liter Kuhmilch etwa 3,2 Kilogramm Kohlenstoffdioxid emittiert werden, liegt der CO2-Ausstoß von Sojamilch beispielsweise bei einem Kilogramm CO2 und von Mandelmilch sogar nur bei 0,7 Kilogramm des Treibhausgases.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Milchersatzprodukte" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Konsumbereitschaft

Konsum vom Milchersatzprodukten

Tierische und pflanzliche Milch im Vergleich

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 47 Statistiken aus dem Thema "Milchersatzprodukte".

Milchersatzprodukte

Dossier zum Thema

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Statistiken zum Thema Milchersatzprodukte

Ob Soja-, Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch oder Käse aus Cashewnüssen – mittlerweile ist der Markt für sogenannte Milchersatzprodukte immer vielfältiger geworden und stößt bei den Konsumenten auf ein zunehmendes Interesse. Bei solchen Milchersatzprodukten handelt es sich um Imitate tierischer Milch und Milchprodukte – etwa von Konsummilch, Käse, Joghurt oder Sahne. Hergestellt werden diese Imitate auf pflanzlicher Basis. Diese verschiedenen pflanzlichen Quellen unterscheiden sich jeweils nach Geschmack und Eigenschaften (z.B. Nährstoffgehalt). Auch wenn die Bezeichnung „Milchersatzprodukte“ sehr gängig ist, so sind die Hersteller dieser Ersatzprodukte gesetzlich dazu verpflichtet, das Prädikat „Milch“ in der Produktbezeichnung zu vermeiden, um eine Verwechslung mit tierischer Milch auszuschließen. Aus diesem Grund greifen die Produzenten – wie Oatly, Alnatura oder Alpro (Danone) – auf Bezeichnungen wie „Haferdrink“ oder „Nilk“ zurück.

Zu den beliebtesten Milchalternativen gehören Soja- und Mandelmilch

Generell erfahren vegane Lebensmittel in Deutschland einen Aufwind – darunter auch Milchalternativen. Im Vergleich zum Jahr 2018 hat sich der Absatz von pflanzlicher Milch im deutschen Lebensmitteleinzelhandel im Jahr 2020 verdoppelt. So lag der Absatz im Jahr 2020 bereits bei 223,8 Millionen Liter. Knapp die Hälfte der Verbraucher in Deutschland hat bereits nicht-tierische Milchalternativen probiert. Zu den beliebtesten Alternativen zu konventioneller Milch gehören dabei Hafer-, Mandel- und Sojamilch. Soja, Mandeln und Cashewnüsse sind demgegenüber die Favoriten beim veganen Käse.

Tier- und Umweltschutz als häufigstes Motiv für den Konsum von Milchimitaten

Immerhin knapp 37 Prozent der Konsumenten in Deutschland verzichteten im Jahr 2021 laut Eigenaussage teilweise bewusst auf den Konsum von Milchprodukten. Die Zielgruppe für nicht-tierische Milch ist dabei sehr heterogen. Begehrt sind die Milchalternativen zwar besonders bei Personen, die sich vegan oder laktosefrei ernähren. Der Konsumentenkreis beschränkt sich jedoch nicht allein auf diese Zielgruppe. Viele konsumieren Milchersatzprodukte auch in Ergänzung zu tierischer Milch. So gaben etwa 54 Prozent der Verbraucher an, Milchalternativen als Zusatz für herkömmliche Milch zu nutzen. Häufigste Motive für den Verzicht auf Milchprodukte stellen insbesondere Tier-, Umwelt- sowie Klimaschutz dar. An dritter Stelle folgt eine Unverträglichkeit (Laktoseintoleranz).

Die ökologischen Folgen des Milchkonsums

Die Milchindustrie gehört in Deutschland zu den wichtigsten Zweigen in der Ernährungsindustrie. Ebenso gehört die Bundesrepublik auf dem europaweiten Markt auch zu den führenden Produktionsländern von Milch. Für viele gilt Kuhmilch jedoch als ökologisch bedenklich. Sowohl im Wasser- und Flächenverbrauch als auch beim Ausstoß von Treibhausgasen (CO2, Methan) gilt pflanzliche Milch als umwelt- und klimafreundlicher als Kuhmilch. Während pro Liter Kuhmilch etwa 3,2 Kilogramm Kohlenstoffdioxid emittiert werden, liegt der CO2-Ausstoß von Sojamilch beispielsweise bei einem Kilogramm CO2 und von Mandelmilch sogar nur bei 0,7 Kilogramm des Treibhausgases.

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