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Statistiken zur Energiewende

Ziel der Energiewende in Deutschland ist die Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung aus erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Wind, Sonne oder Wasser. Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch - also der Energie, die beim Verbraucher ankommt - liegt in Deutschland derzeit bei 17,1 Prozent. Ziel der Bundesregierung ist es, dass sich der Anteil bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent erhöht (bis 2040 auf 45 Prozent, bis 2050 auf 60 Prozent). Bezogen auf den Stromverbrauch sind es bereits 45,4 Prozent. Nach Wunsch der Bundesregierung soll dieser Anteil im Jahr 2050 bei 80 Prozent liegen.

Kosten für Stromverbraucher

Bedeutendste erneuerbare Energiequellen zur Stromerzeugung sind Wind, Biomasse und Sonne. Biomasseanlagenbetreiber beispielsweise werden laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz mit durchschnittlich 19,2 Cent pro ins Stromnetz eingespeister Kilowattstunde vergütet. Die Kosten, die bei der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen entstehen, werden mit Hilfe der sogenannten EEG-Umlage auf die Stromverbraucher verteilt. Nachdem im Jahr 2017 der bisherige Höchstwert von 6,88 Cent pro Kilowattstunde erreicht wurde und anschließend die EEG-Umlage als Teil des Strompreises für Haushaltskunden sank, betrug sie im Jahr 2021 wieder 6,5 Cent pro Kilowattstunde Strom.

Offshore-Netzumlage für Stromverbraucher

Anfang 2013 trat die Offshore-Netzumlage (bis einschließlich 2018 "Offshore-Haftungsumlage") als neuer Bestandteil des Strompreises für Letztverbraucher hinzu. Für Haushaltskunden bedeutete das im Jahr 2020 einen Aufschlag von 0,40 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde Strom. Die Offshore-Netzumlage wurde in den Jahren 2015 bis 2018 vorerst auf knapp null Cent gesenkt. Mit der Offshore-Netzumlage übernehmen die Verbraucher zu einem großen Teil Schadensersatzkosten, die durch verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das inländische Übertragungsnetz oder durch Netzunterbrechungen entstehen können.

Atom- und Kohleausstieg in Deutschland

Im August 2011 wurde das Atomgesetz in Deutschland dahingehend geändert, dass die verbleibenden Kernkraftwerke hierzulande bis Ende 2022 außer Betrieb gehen sollen. Ebenso ist der Kohleausstieg geplant. Bis zum Jahr 2038 soll die Leistung der Braun- und Steinkohlewerke in Deutschland kontinuierlich reduziert werden, sodass im Jahr 2038 alle Kohlekraftwerke stillgelegt sind.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Energiewende" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Markt für erneuerbare Energien

Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG)

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 41 Statistiken aus dem Thema "Energiewende".

Energiewende in Deutschland

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Statistiken zur Energiewende

Ziel der Energiewende in Deutschland ist die Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung aus erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Wind, Sonne oder Wasser. Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch - also der Energie, die beim Verbraucher ankommt - liegt in Deutschland derzeit bei 17,1 Prozent. Ziel der Bundesregierung ist es, dass sich der Anteil bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent erhöht (bis 2040 auf 45 Prozent, bis 2050 auf 60 Prozent). Bezogen auf den Stromverbrauch sind es bereits 45,4 Prozent. Nach Wunsch der Bundesregierung soll dieser Anteil im Jahr 2050 bei 80 Prozent liegen.

Kosten für Stromverbraucher

Bedeutendste erneuerbare Energiequellen zur Stromerzeugung sind Wind, Biomasse und Sonne. Biomasseanlagenbetreiber beispielsweise werden laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz mit durchschnittlich 19,2 Cent pro ins Stromnetz eingespeister Kilowattstunde vergütet. Die Kosten, die bei der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen entstehen, werden mit Hilfe der sogenannten EEG-Umlage auf die Stromverbraucher verteilt. Nachdem im Jahr 2017 der bisherige Höchstwert von 6,88 Cent pro Kilowattstunde erreicht wurde und anschließend die EEG-Umlage als Teil des Strompreises für Haushaltskunden sank, betrug sie im Jahr 2021 wieder 6,5 Cent pro Kilowattstunde Strom.

Offshore-Netzumlage für Stromverbraucher

Anfang 2013 trat die Offshore-Netzumlage (bis einschließlich 2018 "Offshore-Haftungsumlage") als neuer Bestandteil des Strompreises für Letztverbraucher hinzu. Für Haushaltskunden bedeutete das im Jahr 2020 einen Aufschlag von 0,40 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde Strom. Die Offshore-Netzumlage wurde in den Jahren 2015 bis 2018 vorerst auf knapp null Cent gesenkt. Mit der Offshore-Netzumlage übernehmen die Verbraucher zu einem großen Teil Schadensersatzkosten, die durch verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das inländische Übertragungsnetz oder durch Netzunterbrechungen entstehen können.

Atom- und Kohleausstieg in Deutschland

Im August 2011 wurde das Atomgesetz in Deutschland dahingehend geändert, dass die verbleibenden Kernkraftwerke hierzulande bis Ende 2022 außer Betrieb gehen sollen. Ebenso ist der Kohleausstieg geplant. Bis zum Jahr 2038 soll die Leistung der Braun- und Steinkohlewerke in Deutschland kontinuierlich reduziert werden, sodass im Jahr 2038 alle Kohlekraftwerke stillgelegt sind.

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