Statistiken zum Thema Nachhaltiger Konsum

Das Thema Nachhaltigkeit rückt im Zuge des Klimawandels und der Erderwärmung immer mehr in den Fokus des politischen und gesellschaftlichen Bewusstseins. Das internationale politische Leitprinzip zur nachhaltigen Entwicklung ist u.a. im Bericht der Brundtland-Kommission von 1987 definiert: "Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen". In der im Januar 2017 vom Bundeskabinett neu beschlossenen "Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie" sind die für Deutschland definierten Ziele nach Themenbereichen zu finden.

Nachhaltiges Verhalten kann vor allem im Bereich Konsum alltäglich umgesetzt werden. Laut einer Statista-Umfrage ist den Befragten ein nachhaltiges Verhalten in den Bereichen Abfall- und Recycling, Einkaufen, Energie, Ernährung und Verkehr besonders wichtig.
In Bezug auf die Reduzierung von Plastikmüll waren in einer EU-weit durchgeführten Umfrage im Auftrag der Europäischen Kommission fast alle Befragten der Meinung, dass sich sowohl Industrie als auch Einzelhandel um die Reduzierung von Plastikverpackungen bemühen sollten. Beim Thema Stromsparen gab ein Großteil der Befragten an, verbrauchsarme Geräte und/oder Energiesparlampen zu benutzen sowie auf unnötige Elektrogeräte zu verzichten.

Nachhaltiger Konsum zeichnet sich u.a. auch über den Einkauf umweltverträglicher Produkte aus. Eine Möglichkeit ist dabei auf Umweltsiegel zu achten. Rund ein Drittel der EU-weit Befragten gab an, bereits Produkte mit dem Umweltsiegel "EU Ecolabel" gekauft zu haben. Ebenso bekannt ist das aus Deutschland stammende Siegel "Blauer Engel" sowie "NR environnement" aus Frankreich. Wenn es um energiesparendes Kochverhalten geht, sind die meisten der Befragten eher zögerlich. Eine Statista-Umfrage zeigt, dass rund ein Drittel der Befragten lediglich teils/teils beim Kauf und der Zubereitung von Lebensmitteln auf das Merkmal "Energiesparendes Kochverhalten" achtet.

Aufgrund der hohen CO2-Abgase bei Flugreisen, achten immer mehr Menschen darauf, nachhaltig zu Reisen. Eine Umfrage zeigt, dass viele Menschen ein schlechtes Gewissen aufgrund der Umweltbelastung haben, wenn sie Fernreisen mit dem Flugzeug unternehmen. Rund zwei Drittel der Befragten sehen es daher als wahrscheinlich an, dass sie ihre Urlaubsreise bei einem auf nachhaltige Reisen spezialisierten Anbieter buchen. Bekannte Anbieter für nachhaltige Reisen waren unter den Befragten beispielsweise Urlaub & Natur, BUND-Reisen, atmosfair sowie ReNatour.

Ein Trend, der auch im Zusammenhang des nachhaltigen Konsums steht, ist die Sharing Economy. Konkret handelt es sich dabei zum Beispiel um die Nutzung von Mitfahrgelegenheiten, Kleidertauschbörsen, Carsharing, Apartmentsharing, Werkzeugsharing, Bikesharing sowie Crowdfunding.



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Nachhaltiger Konsum - Wichtige Statistiken

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