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Verluste in der Kaiserschlacht im Ersten Weltkrieg 1918

Die Kaiserschlacht im Ersten Weltkrieg tobte vom 21. März bis zum 29. April 1918 und kostete die kriegführenden Parteien gemeinsam rund 675.000 Soldaten. Die Verluste auf Seiten der Entente (326.000) hielten sich mit denen des Deutschen Reiches (348.000) in etwa die Waage. Die Hauptlast der Offensive hatten die Briten zu tragen.

Befreiungsschlag

Zu Beginn des Jahres 1918 lag das Deutsche Reich wirtschaftlich am Boden. Kriegswichtige Reserven waren erschöpft und die aus den nun besetzen Ostgebieten herbeigeführten Ressourcen konnten diesen Umstand nicht mehr maßgeblich beeinflussen. Zudem war dem deutschen Oberkommando klar, dass die kürzlich in den Krieg eingetreten Amerikaner auf Seiten der Entente schon bald umfassende Mannstärke ins Feld führen würden. Daher mussten die deutschen Streitkräfte entweder rasch eine Entscheidung herbeiführen oder sich der drohenden Niederlage stellen. Zu diesem Zweck wurden sämtliche verfügbaren Armeen von der nun stillen Ostfront in den Westen verlegt und zu einem Großangriff zusammen gezogen.

Operation Michael

Der Hauptangriff der Deutschen Armee konzentrierte sich auf die Streitkräfte des britischen Expeditionsheeres, vor allem bei Amiens. Diese Stelle war erst kurz zuvor von britischen Streitkräften eingenommen wurden und noch nicht besonders stark befestigt. Zudem verliefen in und um Amiens wichtige Routen für den Nachschub der gesamten alliierten Front. Der Plan sah vor, die Briten an die Kanalküste zu treiben und einzukesseln.
Die gewaltigen Ausmaße der Offensive warfen die Kräfte der Entente in bisher unbekannten Maßstab zurück und die Front kehrte für wenige Wochen zu einem Bewegungskrieg zurück. Trotz großer militärischer Erfolge zeigte sich jedoch nun endgültig, wie schwer das Deutsche Reich in Wirklichkeit angeschlagen war: Bereits nach wenigen Wochen waren die vorgehaltenen Reserven an Munition und Nahrungsmitteln aufgebraucht und die Offensive blieb stecken.

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Verluste in der Kaiserschlacht im Ersten Weltkrieg vom 21. März bis zum 29. April 1918

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Quelle

Experte(n) (Yves Le Maner)

Veröffentlichungsdatum

2020

Region

Frankreich

Erhebungszeitraum

21. März bis 29. April 1918

Hinweise und Anmerkungen

Verluste: Gefallene, Verwundete, Vermisste und Gefangene Soldaten

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