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Anzahl der Todesopfer an der Berliner Mauer in den Jahren 1961 bis 1989
Anzahl der Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989
Die Berliner Mauer wurde am 13. August 1961 von der Staatsführung der DDR errichtet, um die massenhafte Flucht und Abwanderung der DDR-Bürger in die Bundesrepublik Deutschland zu verwehren. Fluchtgründe waren insbesondere staatliche Repressionen und der wirtschaftliche Rückstand der DDR gegenüber der Bundesrepublik.
Die DDR-Führung versuchte mit aller Gewalt die Grenzübertritte zu verhindern - insgesamt mussten 140 Menschen den Versuch, die Berliner Mauer zu überwinden, mit dem Leben bezahlen. Besonders in den ersten Jahren nach dem Errichten der Mauer waren die Opferzahlen hoch. 1962 wurden 22 Menschen getötet, 1961, 1965 und 1966 jeweils zwölf.

Orte der Tötungen und weitere Überwachungsmaßnahmen

Mit 36 Toten wurde die höchste Zahl der Todesopfer an der Berliner Mauer im Berliner Bezirk Mitte gezählt. Treptow und Friedrichshain waren mit 23 bzw. 17 Toten die Berliner Bezirke, an deren Außengrenzen die nächsthöhere Zahl an Menschen ermordet wurde.
Die Berliner Mauer hatte eine Länge von rund 167,8 Kilometern, während die Gesamtlänge der Mauer 1378 Kilometer betrug. Neben den Grenztruppen der DDR sorgten rund 55.000 Selbstschussanlagen, rund 3.000 Hunde und schätzungsweise 1,35 Millionen Minen für ein beinahe unpassierbares Hindernis.

Die Deutsche Demokratische Republik

Die DDR war ein sozialistischer Staat mit Einparteienführung der Sozialistischen Einheitspartei (SED). Das System war von großer Unfreiheit geprägt, was insbesondere durch die Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) bedingt war, das die Bürger des Staates kontrollierte und überwachte. Eine Ausreise aus der DDR war nur unter erschwerten Bedingungen möglich und Versuche unerlaubter Überquerung ("Republikflucht") führten zu langen Haftstrafen. Weitere Informationen zu historischen Themen finden Sie hier.
Anzahl der Todesopfer an der Berliner Mauer in den Jahren 1961 bis 1989
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Quelle

Veröffentlichungsdatum

August 2017

Region

Deutschland, DDR

Besondere Eigenschaften

Fluchthintergrund oder aber ein zeitlicher und räumlicher Zusammenhang des Todes mit dem DDR-Grenzregime

Anzahl der Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989
Die Berliner Mauer wurde am 13. August 1961 von der Staatsführung der DDR errichtet, um die massenhafte Flucht und Abwanderung der DDR-Bürger in die Bundesrepublik Deutschland zu verwehren. Fluchtgründe waren insbesondere staatliche Repressionen und der wirtschaftliche Rückstand der DDR gegenüber der Bundesrepublik.
Die DDR-Führung versuchte mit aller Gewalt die Grenzübertritte zu verhindern - insgesamt mussten 140 Menschen den Versuch, die Berliner Mauer zu überwinden, mit dem Leben bezahlen. Besonders in den ersten Jahren nach dem Errichten der Mauer waren die Opferzahlen hoch. 1962 wurden 22 Menschen getötet, 1961, 1965 und 1966 jeweils zwölf.

Orte der Tötungen und weitere Überwachungsmaßnahmen

Mit 36 Toten wurde die höchste Zahl der Todesopfer an der Berliner Mauer im Berliner Bezirk Mitte gezählt. Treptow und Friedrichshain waren mit 23 bzw. 17 Toten die Berliner Bezirke, an deren Außengrenzen die nächsthöhere Zahl an Menschen ermordet wurde.
Die Berliner Mauer hatte eine Länge von rund 167,8 Kilometern, während die Gesamtlänge der Mauer 1378 Kilometer betrug. Neben den Grenztruppen der DDR sorgten rund 55.000 Selbstschussanlagen, rund 3.000 Hunde und schätzungsweise 1,35 Millionen Minen für ein beinahe unpassierbares Hindernis.

Die Deutsche Demokratische Republik

Die DDR war ein sozialistischer Staat mit Einparteienführung der Sozialistischen Einheitspartei (SED). Das System war von großer Unfreiheit geprägt, was insbesondere durch die Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) bedingt war, das die Bürger des Staates kontrollierte und überwachte. Eine Ausreise aus der DDR war nur unter erschwerten Bedingungen möglich und Versuche unerlaubter Überquerung ("Republikflucht") führten zu langen Haftstrafen. Weitere Informationen zu historischen Themen finden Sie hier.
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