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Statistiken zu Deutschland

Mit rund 83 Millionen Einwohnern ist Deutschland eines der 20 bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Das Bundesland mit den meisten Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen, danach folgen Bayern und Baden-Württemberg. Die meisten Menschen in Deutschland leben in Gemeinden, die zwischen 20.000 und 50.000 Einwohner haben. Die größten Städte in Deutschland sind die vier Millionenstädte Berlin, Hamburg, München und Köln. Dabei ziehen immer mehr Menschen in die Stadt - der gesellschaftliche Trend der Urbanisierung ist auch in Deutschland spürbar. Nach Angaben der Weltbank stieg die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland in den vergangenen Jahren auf rund 81 Jahre an. Der Demografische Wandel hin zu einer alternten Bevölkerung schreitet voran.

Deutschland ist eine bunte Gesellschaft - es leben ungefähr 21,2 Millionen Menschen in Deutschland, die einen Migrationshintergrund haben. Auch der Wanderungssaldo der Bundesrepublik ist seit 2010 positiv - die Zahl der Zuzüge überwiegt gegenüber den Fortzügen. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland rund 122.000 Asylanträge gestellt. Der verbreitetste religiöse Glaube in Deutschland ist das Christentum, mit über 20 Millionen Gläubigen in der römisch-katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche. Aber auch andere Religionen und Religionsgemeinschaften haben ihren Platz in der deutschen Gesellschaft. Während der Islam in Deutschland tendenziell wächst wird die Weltreligion des Judentums von einer kleinen Glaubensgemeinschaft in Deutschland praktiziert.

Wie hoch ist die deutsche Wirtschaftsleistung?

Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands bezifferte sich im Corona-Krisenjahr 2020 auf rund 3,34 Billionen Euro - gegenüber dem Vorjahr brach die Wirtschaftsleistung um rund 4,8 Prozent ein. Den größten Teil der nationalen Bruttowertschöpfung steuert der Dienstleistungsbereich bei, das Produzierende Gewerbe ist mit einem jährlichen Anteil von rund 23 Prozent an der Bruttowertschöpfung beteiligt. Die Arbeitslosenquote ging seit 2005 tendenziell zurück und lag im Jahr 2019 bei rund 5 Prozent - im Corona-Krisenjahr stiegt die Arbeitslosenquote jedoch an. Die Inflationsrate lag im Jahr 2020 bei rund 0,5 Prozent.

Gemäß dem Maastricht-Vertrag stieg die Staatsverschuldung von Deutschland im Jahr 2020 auf rund 2,33 Billionen Euro - dies entsprach rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das mit Abstand am höchsten verschuldete Bundesland ist Nordrhein-Westfalen.

Wie steht es um das Bildungssystem?

Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung ab 15 Jahren verfügt über einen Fachhochschul- oder Hochschulreife - damit ist das Abitur der häufigste Bildungsabschluss in Deutschland. Die Studienanfangsquote stieg in den vergangenen Jahren auf über 50 Prozent kontinuierlich an. Die deutschen Hochschulen und Universitäten melden jährlich über eine halbe Millionen bestandene Prüfungen mit unterschiedlichen Abschlüssen. Der Anteil akademischer Abschlüsse wird aller Voraussicht in Zukunft steigen, aktuell ist der häufigste Bildungsabschluss die berufliche Lehre bzw. die Berufsausbildung im dualen System - rund die Hälfte der Bevölkerung weist einen solchen Bildungsabschluss vor. Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland zählt die Ausbildung zum Kaufmann bzw. Kauffrau im Einzelhandel und im Bereich Büromanagement sowie die Ausbildung im Bereich Kraftfahrzeugmechatronik.

Deutschland im internationalen Vergleich

Im europäischen Vergleich gehört Deutschland zu den Top-10 Nationen in Bezug auf das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt und liegt damit über dem EU-Durchschnittswert. Auch im Vergleich der Arbeitslosenquote liegt Deutschland (gemäß den Daten der ILO) im unteren Drittel der Europäischen Union - die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind zwar auch in Deutschland spürbar, andere Volkswirtschaften mussten jedoch einen wesentlich größeren Schaden hinnehmen. Auch im Corona-Krisenjahr konnte Deutschland auf eine starke Außenhandelsbilanz verweisen. Deutschland gehört weiterhin zu den größten Exportländern weltweit und belegt hinter China und den USA den dritten Platz.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Deutschland" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Bevölkerung

Wirtschaft

Staatsschulden

Bildung

Interessante Statistiken

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Statistiken zu Deutschland

Mit rund 83 Millionen Einwohnern ist Deutschland eines der 20 bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Das Bundesland mit den meisten Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen, danach folgen Bayern und Baden-Württemberg. Die meisten Menschen in Deutschland leben in Gemeinden, die zwischen 20.000 und 50.000 Einwohner haben. Die größten Städte in Deutschland sind die vier Millionenstädte Berlin, Hamburg, München und Köln. Dabei ziehen immer mehr Menschen in die Stadt - der gesellschaftliche Trend der Urbanisierung ist auch in Deutschland spürbar. Nach Angaben der Weltbank stieg die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland in den vergangenen Jahren auf rund 81 Jahre an. Der Demografische Wandel hin zu einer alternten Bevölkerung schreitet voran.

Deutschland ist eine bunte Gesellschaft - es leben ungefähr 21,2 Millionen Menschen in Deutschland, die einen Migrationshintergrund haben. Auch der Wanderungssaldo der Bundesrepublik ist seit 2010 positiv - die Zahl der Zuzüge überwiegt gegenüber den Fortzügen. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland rund 122.000 Asylanträge gestellt. Der verbreitetste religiöse Glaube in Deutschland ist das Christentum, mit über 20 Millionen Gläubigen in der römisch-katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche. Aber auch andere Religionen und Religionsgemeinschaften haben ihren Platz in der deutschen Gesellschaft. Während der Islam in Deutschland tendenziell wächst wird die Weltreligion des Judentums von einer kleinen Glaubensgemeinschaft in Deutschland praktiziert.

Wie hoch ist die deutsche Wirtschaftsleistung?

Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands bezifferte sich im Corona-Krisenjahr 2020 auf rund 3,34 Billionen Euro - gegenüber dem Vorjahr brach die Wirtschaftsleistung um rund 4,8 Prozent ein. Den größten Teil der nationalen Bruttowertschöpfung steuert der Dienstleistungsbereich bei, das Produzierende Gewerbe ist mit einem jährlichen Anteil von rund 23 Prozent an der Bruttowertschöpfung beteiligt. Die Arbeitslosenquote ging seit 2005 tendenziell zurück und lag im Jahr 2019 bei rund 5 Prozent - im Corona-Krisenjahr stiegt die Arbeitslosenquote jedoch an. Die Inflationsrate lag im Jahr 2020 bei rund 0,5 Prozent.

Gemäß dem Maastricht-Vertrag stieg die Staatsverschuldung von Deutschland im Jahr 2020 auf rund 2,33 Billionen Euro - dies entsprach rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das mit Abstand am höchsten verschuldete Bundesland ist Nordrhein-Westfalen.

Wie steht es um das Bildungssystem?

Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung ab 15 Jahren verfügt über einen Fachhochschul- oder Hochschulreife - damit ist das Abitur der häufigste Bildungsabschluss in Deutschland. Die Studienanfangsquote stieg in den vergangenen Jahren auf über 50 Prozent kontinuierlich an. Die deutschen Hochschulen und Universitäten melden jährlich über eine halbe Millionen bestandene Prüfungen mit unterschiedlichen Abschlüssen. Der Anteil akademischer Abschlüsse wird aller Voraussicht in Zukunft steigen, aktuell ist der häufigste Bildungsabschluss die berufliche Lehre bzw. die Berufsausbildung im dualen System - rund die Hälfte der Bevölkerung weist einen solchen Bildungsabschluss vor. Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland zählt die Ausbildung zum Kaufmann bzw. Kauffrau im Einzelhandel und im Bereich Büromanagement sowie die Ausbildung im Bereich Kraftfahrzeugmechatronik.

Deutschland im internationalen Vergleich

Im europäischen Vergleich gehört Deutschland zu den Top-10 Nationen in Bezug auf das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt und liegt damit über dem EU-Durchschnittswert. Auch im Vergleich der Arbeitslosenquote liegt Deutschland (gemäß den Daten der ILO) im unteren Drittel der Europäischen Union - die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind zwar auch in Deutschland spürbar, andere Volkswirtschaften mussten jedoch einen wesentlich größeren Schaden hinnehmen. Auch im Corona-Krisenjahr konnte Deutschland auf eine starke Außenhandelsbilanz verweisen. Deutschland gehört weiterhin zu den größten Exportländern weltweit und belegt hinter China und den USA den dritten Platz.

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