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Gefallene US-Soldaten in Vietnam 1961-75

Im Vietnamkrieg starben zwischen den Jahren 1961 und 1975 rund 58.000 US-Soldaten. Das verlustreichste Jahr in diesem vietnamesischen Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südvietnam, an dessen Seite die Vereinigten Staaten von Amerika in den Krieg eingriffen, war das Jahr 1968 mit knapp 16.600 Toten (Jahr der Tet-Offensive). Zu den getöteten vietnamesischen Soldaten und Zivilisten gibt es keine konkreten Zahlen, die Schätzungen reichen von einer bis zu fünf Millionen Toten.
Der Vietnamkrieg war für die USA nach den beiden Weltkriegen der verlustreichste Krieg im 20. und 21. Jahrhundert.

Ursachen des Krieges

Der Krieg in Vietnam begann als Indochinakrieg (1946 bis 1954) zwischen der Kolonialmacht Frankreich und der vietnamesischen Unabhängigkeitsbewegung. 1954 wurde Vietnam in einen kommunistisch regierten Norden und ein antikommunistisches Südvietnam geteilt, dies führte ab 1955 im Süden zu einem von der kommunistischen National Liberation Force (NLF) gestarteten und von Nordvietnam unterstützten Bürgerkrieg. Die USA, die sich im Kalten Krieg mit der Sowjetunion befanden, fürchteten eine kommunistische Übernahme Südvietnams ("Dominotheorie") und unterstützten daraufhin Südvietnam mit Militärhilfe und -beratern.

Eskalation und Rückzug

Ab 1961 verdoppelte Präsident Kennedy die Zahl der Militärberater in Südvietnam. Als 1965 sein Nachfolger Lyndon B. Johnson reguläre Kampfverbände nach Südostasien entsandte, schnellten die Verluste in die Höhe und erreichten im Jahr der Tet-Offensive 1968 den Höhepunkt. 1969 wurde Richard Nixon zum Präsidenten gewählt, der die Bodentruppen graduell abzog und verstärkt auf Luftangriffe setzte, 1973 erklärte die USA einen Waffenstillstand und zog ihre Soldaten ab. Im Jahr 1975 fiel die südvietnamesische Hauptstadt Saigon (heute: Ho-Chi-Minh-Stadt) an die nordvietnamesischen Truppen.

Weitere Informationen zu historischen Themen finden Sie hier.

Anzahl der im Vietnamkrieg gefallenen US-Soldaten in den Jahren 1961 bis 1975

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Quelle

US Department of Defense

Veröffentlichungsdatum

2020

Region

Vietnam

Erhebungszeitraum

1961 bis 1975

Besondere Eigenschaften

Stand: 31.3.1997

Hinweise und Anmerkungen

Die Quelle gibt den Hinweis, dass seit der Erhebung 93 weitere Namen von Toten aufgenommen wurden, die hier nicht eingeschlossen sind. Betrachtet werden die Gefallenen der USA in Südostasien, es sind also auch Verluste in den Nachbarländern Kambodscha und Laos enthalten. Bereits vor dem Jahr 1961 fielen acht Militärberater der USA in Vietnam. Die übrige Differenz der Summe der Einzelwerte an die Gesamtzahl der Getöteten ergibt sich durch Vermisste und Gefangene, die in späteren Jahren für tot erklärt wurden, deren Todeszeitpunkt aber unbekannt ist.

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