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Stationierte US-Soldaten in Südvietnam während des Vietnamkrieges 1964-1972

Zu Hochzeiten des Vietnamkrieges waren im Jahr 1968 in Südvietnam rund eine halbe Million US-Soldaten stationiert. Zuvor waren die dort eingesetzten Soldaten Jahr für Jahr drastisch erhöht worden. Erst mit dem Umschwung der öffentlichen Meinung in den USA wurden es wieder weniger: 1972 waren nur noch 24.200 Soldaten vor Ort.

Der Kampf in Vietnam

Der Kriegsschauplatz im Dschungel Vietnams war für die amerikanischen Truppen, trotz ihrer Erfahrungen aus dem Pazifikkrieg, eine völlig neue Herausforderung. Die Truppen Nordvietnams und des Vietcong (Nationale Front für die Befreiung Südvietnams) stellten sich den waffentechnisch weit überlegenden Amerikanern nicht zu einem direkten Kampf, sondern verlegten sich auf einen Guerillakrieg. Die Amerikaner waren daher nicht in der Lage ihre schwere Ausrüstung effektiv zu verwenden, insbesondere Artillerie, Panzer und die Luftwaffe waren stark eingeschränkt. Der Krieg in Vietnam eskalierte schnell in seinen Ausmaßen und in der herrschenden Brutalität: Der Vietcong verübte zahlreiche Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während die Amerikaner mit Napalm oder dem Gift Agent Orange ganze Landstriche und Dörfer verwüsteten und verseuchten. Nach zwei Jahrzehnten wurde der Druck in der amerikanischen Öffentlichkeit schließlich zu groß und die USA zogen ihre Truppen ab. Kurz darauf fiel Südvietnam an den Norden.

Die öffentliche Meinung

In den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelte sich ein Wandel der Mentalität hinsichtlich des Krieges in Vietnam. Zuvor war ein großer Teil der Bevölkerung noch für einen entschlossenen Widerstand gegen die Ausbreitung des Kommunismus, sodass etwa der Krieg in Korea noch von der Öffentlichkeit unterstützt wurde. In Vietnam lagen die Dinge nun anders: Durch den Fortschritt der Technologie waren plötzlich viel detailliertere Aufnahmen in Bild und Ton möglich. Über den Fernseher gelangten unverfälschte Bilder der Kampfhandlungen und von zivilen Opfern erstmals in die breite Öffentlichkeit und lösten dort Entsetzen aus. Diese Entwicklung wurde von der sich gerade formierenden Friedensbewegung weiter beschleunigt. Über die Jahre nahm die Kritik am Einsatz von Napalm und Agent Orange immer mehr zu und der Druck auf die Regierung stieg stark an. Schließlich zogen die Amerikaner ab und wenig später wurde Saigon von Truppen der Kommunisten erobert.

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Anzahl der stationierten US-Soldaten in Südvietnam während des Vietnamkrieges in den Jahren 1964 bis 1972

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

2020

Region

Vietnam

Erhebungszeitraum

1964 bis 1972

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