Statistiken zum Einzelhandel in Deutschland

Der Wirtschaftszweig des Einzelhandels umfasst den Verkauf verschiedenster Waren an den Endverbraucher - Egal ob Kosmetik, Schuhe, Lebensmittel oder Möbel. Der Einzelhandelsumsatz im engeren Sinne betrug laut HDE in Deutschland zuletzt rund 525 Milliarden Euro. Der Einzelhandel im engeren Sinne schließt den Handel mit Kraftfahrzeugen sowie die Umsätze von Tankstellen und Apotheken aus. Den größten Teilmarkt des Einzelhandels stellt der Handel mit Lebensmitteln dar. Für diese geben die Deutschen jährlich mehr als 200 Milliarden Euro aus. Durch diese starken Umsatzzahlen erklärt sich auch die Dominanz der großen Lebensmitteleinzelhändler in den Rankings der größten Handelsunternehmen.

Der Einzelhandel hat in Deutschland etwa drei Millionen Beschäftigte, etwa ein Viertel davon als geringfügig Beschäftigte. Das Angebot an Einzelhandelsflächen ist in den vergangenen Jahren auf einem relativ konstantem Niveau geblieben, auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Im langjährigen Vergleich schmälerte sich jedoch die Flächenproduktivität, der Umsatz je Quadratmeter Verkaufsfläche, deutlich auf zuletzt rund 3,6 Millionen Euro.

Die Einzelhandelsbranche ist von einem strukturellen Konsolidierungsprozess geprägt. Die Zahl der Unternehmen wie auch die Marktanteile kleinerer Firmen nehmen stetig ab. Die wichtigsten Betriebsformen stellen im Vertriebswegemix der filialisierte und nichtfilialisierte Fachhandel und Fachmärkte dar. Der Trend zeigt jedoch, dass kleine Betriebe außerhalb eines Filialverbunds oder ohne Zugehörigkeit zu einem großen Mutterkonzern verschwinden. Die Kauf- und Warenhäuser als einstige Symbole der Konsumgesellschaft haben ebenfalls mit sinkender Bedeutung zu kämpfen. Kamen sie im Jahr 2000 noch auf einen Marktanteil von 4,2 Prozent, liegt er heute bei etwa 2,4 Prozent.

Der Aufstieg des E-Commerce ist der einschneidendste Trend im Handel in den vergangenen Jahren. Laut IfH hat der Anteil des Versandhandels (Katalog und online) in den Jahren 2000 bis 2015 um mehr als 50 Prozent zugenommen. Mehr als 50 Milliarden Euro werden bereits online erlöst - vor allem auf Kosten der stationären Anbieter. Diese versuchen Anschluss an den lukrativen Online-Handel zu finden. Nach Angaben einer Stichprobenerhebung aus dem Jahr 2017 machten Onlineumsätze bereits rund 11,3 Prozent des Gesamtumsatzes der stationären Einzelhändler aus. Die wichtigsten Warengruppen im interaktiven Handel bilden Bekleidung und Elektroartikel. Im Bereich des Online-Handels mit Lebensmitteln sehen einige Handelsexperten für den deutschen Markt noch Entwicklungspotenziale.

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