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Elektroartikel: Situation im Fachhandel in Deutschland

Der Elektrofachhandel bezeichnet den Einzelhandel mit Geräten der Kommunikations- und Informationstechnik und umfasst dabei sowohl den Vertrieb von Computern und Unterhaltungselektronik als auch von elektrischen Haushaltsgeräten. Laut Umsatzsteuerstatistik erwirtschaftete diese Subbranche des stationären Einzelhandels einen Gesamtumsatz von rund 33,5 Milliarden Euro in Deutschland. Die jährlichen Verbraucherausgaben für Technik pro Kopf in Deutschland betragen knapp 800 Euro, davon rund 80 Euro für Unterhaltungselektronik.


Marktführer im deutschen und internationalen Elektrofachhandel

Die nach Umsatz größten Unternehmen der Branche in der Bundesrepublik sind die zu Ceconomy gehörenden Vertriebslinien MediaMarkt und Saturn sowie die Fachhandelsketten Expert, Electronic Partner und Euronics. Weltweit steht die US-amerikanische Best-Buy-Kette an der Spitze.

E-Commerce als Herausforderung für den Einzelhandel

Stärker noch als der übrige Einzelhandel ist der Elektrofachhandel durch den Bedeutungszugewinn des E-Commerce geprägt. Unterhaltungselektronik, Computer und Mobiltelefone finden sich unter den umsatzstärksten Warengruppen im interaktiven Handel. Laut einer Erhebung der Uni Augsburg haben Technikkaufhäuser besonders unter dem sogenannten Showrooming zu leiden, also dem Phänomen, dass Kunden Produkte im Laden in Augenschein nehmen, dann aber online bei der Konkurrenz ordern.

Um die Umsätze im eigenen Haus zu halten, steht der Elektrofachhandel vor der Herausforderung, das stationäre Angebot mit eigenen Onlinekanälen zu verbinden. Dies bietet einerseits klare Vorteile, da beispielsweise das Sortiment nicht mehr in erster Linie von der Ladenfläche diktiert wird, erschwert aber gleichzeitig die Preissetzung. Der Umsatzanteil des E-Commerce im Elektrofachhandel in Deutschland betrug etwa vier Prozent in den letzten Jahren.

Die Zeit wird zeigen, ob der klassische Fachhandel mit seinem Schwerpunkt auf Service- und Beratungsleistungen auch in Zukunft noch seine Stellung behaupten kann oder ob der Markt von reinen Distanzhändlern oder sogar sich (teil-)vertikalisierenden Herstellern wie Apple bestimmt wird.



Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Elektrofachhandel in Deutschland" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Branchenstruktur

Verbrauchereinstellungen

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 46 Statistiken aus dem Thema "Elektrofachhandel in Deutschland".

Elektrofachhandel in Deutschland

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Elektroartikel: Situation im Fachhandel in Deutschland

Der Elektrofachhandel bezeichnet den Einzelhandel mit Geräten der Kommunikations- und Informationstechnik und umfasst dabei sowohl den Vertrieb von Computern und Unterhaltungselektronik als auch von elektrischen Haushaltsgeräten. Laut Umsatzsteuerstatistik erwirtschaftete diese Subbranche des stationären Einzelhandels einen Gesamtumsatz von rund 33,5 Milliarden Euro in Deutschland. Die jährlichen Verbraucherausgaben für Technik pro Kopf in Deutschland betragen knapp 800 Euro, davon rund 80 Euro für Unterhaltungselektronik.


Marktführer im deutschen und internationalen Elektrofachhandel

Die nach Umsatz größten Unternehmen der Branche in der Bundesrepublik sind die zu Ceconomy gehörenden Vertriebslinien MediaMarkt und Saturn sowie die Fachhandelsketten Expert, Electronic Partner und Euronics. Weltweit steht die US-amerikanische Best-Buy-Kette an der Spitze.

E-Commerce als Herausforderung für den Einzelhandel

Stärker noch als der übrige Einzelhandel ist der Elektrofachhandel durch den Bedeutungszugewinn des E-Commerce geprägt. Unterhaltungselektronik, Computer und Mobiltelefone finden sich unter den umsatzstärksten Warengruppen im interaktiven Handel. Laut einer Erhebung der Uni Augsburg haben Technikkaufhäuser besonders unter dem sogenannten Showrooming zu leiden, also dem Phänomen, dass Kunden Produkte im Laden in Augenschein nehmen, dann aber online bei der Konkurrenz ordern.

Um die Umsätze im eigenen Haus zu halten, steht der Elektrofachhandel vor der Herausforderung, das stationäre Angebot mit eigenen Onlinekanälen zu verbinden. Dies bietet einerseits klare Vorteile, da beispielsweise das Sortiment nicht mehr in erster Linie von der Ladenfläche diktiert wird, erschwert aber gleichzeitig die Preissetzung. Der Umsatzanteil des E-Commerce im Elektrofachhandel in Deutschland betrug etwa vier Prozent in den letzten Jahren.

Die Zeit wird zeigen, ob der klassische Fachhandel mit seinem Schwerpunkt auf Service- und Beratungsleistungen auch in Zukunft noch seine Stellung behaupten kann oder ob der Markt von reinen Distanzhändlern oder sogar sich (teil-)vertikalisierenden Herstellern wie Apple bestimmt wird.



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