Klimawandel, Wetter & Natur

Die Natur befindet sich im Wandel: Erdbeben, steigende Meeresspiegel und Hitzesommer sind nur einige der Folgen der globalen Erderwärmung. Ausgelöst wird dies von den von Menschen verursachten jährlich steigenden Treibhausgasemissionen. Folglich steigt auf der Erde die Durchschnittstemperatur, wodurch sich Naturkatastrophen häufen und intensiviert werden und die Artenvielfalt durch veränderte Lebensbedingungen gefährdet ist.
Das im Jahr 2016 in Kraft getretene Pariser Klimaabkommen soll Abhilfe verschaffen. Darin wird unter anderem die Einhaltung der 1,5-°C-Grenze aufgeführt. Der globale Temperaturanstieg soll von 1850 bis zum Jahr 2100 auf 1,5°C begrenzt werden. Umwelt- und Klimaschutzbewegungen kritisieren jedoch fehlende Maßnahmen seitens der Politik und Wirtschaft zur Einhaltung des Abkommens und demnach zur Bekämpfung des weltweiten Klimawandels.

Wärmstes Jahr in Deutschland seit 1881
2018 (10,5°C)
Am stärksten von Waldbränden betroffenes Bundesland
Brandenburg
Anzahl der Naturschutzgebiete in Deutschland
8.833

Fokusthemen

Klimawandel

Studie

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Klimakrise

Klimawandel: Ursachen und Folgen
Ökologischer Fußabdruck*: Anzahl der benötigten Erden, wenn die Weltbevölkerung wie die Bevölkerung der aufgeführten Länder leben würde (Stand 2021)

Der Ökologische Fußabdruck zeigt die Auswirkungen der zu hohen Ressourcennutzung: Würde die gesamte Bevölkerung wie die Einwohner Deutschlands leben, benötigte es drei Erden. Weltweit steigende Treibhausgasemissionen, u.a. verursacht durch die Verbrennung fossiler Energieträger und die Waldrodung, sorgen für einen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur. Eisschmelze, vermehrte Naturkatastrophen und Artensterben sind einige der verheerenden Folgen des Klimawandels.

Entwicklung der Weltbevölkerung
Anomalien der globalen Durchschnittstemperatur
Weltweite Treibhausgasemissionen

Wetter

Temperaturrekorde und -extreme nehmen weiter zu
Entwicklung der Jahresmitteltemperatur in Deutschland in ausgewählten Jahren von 1960 bis 2020 (in Grad Celsius)

Von den zehn wärmsten Jahren Deutschlands waren acht seit der letzten Jahrhundertwende. Die Jahresmitteltemperatur in Deutschland schwankt zwar, jedoch nimmt sie tendenziell weiter zu. Die Anzahl der sogenannten "Heißen Tage" steigt und auf Dürreperioden folgen Starkregen und Überschwemmungen. Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1881 ist die Durchschnittstemperatur Deutschlands bereits um rund 1,5 Grad Celsius gestiegen. Die globale Temperatur nahm seitdem um ein Grad Celsius zu.

Heiße Tage in Deutschland
Wärmste Jahre weltweit
Niederschlagsreiche Städte in Deutschland

Naturkatastrophen

Naturkatastrophen werden häufiger und stärker
Anzahl an Naturkatastrophen weltweit in den Zeiträumen 1980 bis 1999 und 2000 bis 2019

Die Anzahl der Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen, Erdbeben und Extremtemperaturen nimmt weltweit zu. Zudem werden sie intensiver und richten immer größere Schäden an. Am gefährdetsten sind laut dem Weltrisikoindex insbesondere (Insel-) Staaten im Südpazifik sowie der Karibik und dem Atlantik. Deutschland ist überwiegend von Hitze- und Kältewellen, Starkregen, Stürmen und deren Folgen wie Waldbränden und Dürreperioden betroffen.

Gefährdetste Länder laut Weltrisikoindex
Waldbrände nach Ländern weltweit
Waldbrände in Deutschland nach Bundesland und Ursache

Umwelt- und Klimaschutz

Maßnahmen zum Schutz unserer Erde
Länder mit den höchsten Leistungen für den Klimaschutz laut Climate Change Performance-Index 2021

Klimaschutzbewegungen wie die Aktion Fridays For Future machen auf die Auswirkungen des Klimawandels und den Schutz des Ökosystems aufmerksam. Aktiver Umwelt- und Klimaschutz ist vielseitig: Pflanzen- und Tierschutz durch Naturschutzgebiete, die Nutzung Erneuerbarer Energien statt Fossiler, Investitionen in den Bereichen Abwasser- und Abfallwirtschaft und vieles mehr können dazu beitragen, den Klimawandel aufzuhalten.

Umweltschutzausgaben in Deutschland nach Bereichen
Gefährdete Tiere auf der Roten Liste
Anzahl der deutschen Naturschutzgebiete

Naturereignisse Schweiz

Schweiz gehört zu den sichersten Ländern im Hinblick auf Naturkatastrophen
Schäden durch Naturereignisse in der Schweiz von 2010 bis 2020 (in Millionen CHF)

Nachdem im Jahr 2018 die Schäden durch Naturereignisse in der Schweiz mit 204 Millionen Schweizer Franken ein 10-Jahres-Hoch erreichten, lagen sie in den Jahren 2019 und 2020 nur noch bei einer Höhe von 82 bzw. 40 Millionen Schweizer Franken. Für die Zukunft wird in der Schweiz eine Häufung von Extremereignissen als Folge des Klimawandels erwartet. Dennoch gehört die Eidgenossenschaft laut Weltrisikoindex zu den Ländern mit dem geringsten Gefährdungsgrad durch Naturkatastrophen.

Sicherste Länder laut Weltrisikoindex
Erdbeben in der Schweiz
Statistiken zum Wetter und Klima in der Schweiz

Branchendefinition

Statista bietet umfassende Daten zum Bereich Klimawandel, Wetter und Natur. Angeboten werden Statistiken zu langjährigen Wetterentwicklungen in Deutschland und der Welt sowie zu Wetterextremen. Zudem stehen detaillierte Statistiken zu Naturkatastrophen, zur Artenvielfalt und zum Natur- und Umweltschutz zur Verfügung. Die Auswirkungen des Klimawandels, politische Rahmenbedingungen und das Stimmungsbild der Gesellschaft werden anhand von Daten beleuchtet. Überdies bietet Statista Kennzahlen, wie Umsätze und Investitionen der deutschen Umwelt- und Klimabranche. Verfügbar sind zudem branchenübergreifende Informationen, wie die Entwicklung der Treibhausgase, die Nutzung fossiler und erneuerbarer Energien, die Viehzucht und Abholzung.

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