Statistiken zum Thema Natur- und Umweltschutz

Der Klimawandel ist als Thematik politischer und gesellschaftlicher Diskussionen nicht mehr wegzudenken ebenso wie die damit einhergehenden Diskurse um den Natur- und Umweltschutz. Grundsätzlich ist unter Umweltschutz die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen aller Lebewesen zu verstehen. Dies gilt für die Tier- und Pflanzenwelt ebenso wie für die Menschheit.
Eine Maßnahme im Zuge des Natur- und Umweltschutzes ist u.a. die Errichtung von Naturschutzgebieten. Mit einem Flächenanteil von neun Prozent ist das Saarland in Deutschland das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Naturschutzgebieten. Auf den nachfolgenden Rängen folgen Bremen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen mit 8,6 / 8,4 bzw. 8,1 Prozent. Schlusslicht sind die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen mit unter zwei Prozent. Allerdings können diese Flächenanteile einen verzerrten ersten Eindruck vermitteln. Auch wenn Rheinland-Pfalz und Hessen die Bundesländer mit dem geringsten Anteil an Naturschutzgebieten sind, so sind sie dennoch die Bundesländer mit dem höchsten Anteil an Waldflächen in Deutschland. Gemessen am Anteil der Grünfläche ist Potsdam im Städtevergleich Deutschlands grünste Großstadt. Auf den nachfolgenden Rängen folgen Kassel, Bremen und Magdeburg.

Gefährdungen für die Umwelt gehen sowohl vom Menschen als auch von Tieren aus. Die Anzahl der gefährdeten Tierarten auf der Roten Liste im Jahr 2018 belief sich auf 13.482. Die vom IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) herausgegebene Liste zeigt dabei die vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten nach Kategorien auf. Bei Betrachtung der vergangenen zehn Jahre ist ein deutlicher Anstieg der gefährdeten Tierarten zu erkennen.
Die von Tieren ausgehenden Gefährdungen werden oftmals mit Haiattacken assoziiert. An Haiangriffen gegen Menschen wurden im Jahr 2019 insgesamt 64 registriert. Dabei gab es die meisten Vorfälle in den USA und in Australien. Deutlich höher liegt die Zahl der weltweiten Schlangenbisse. Schätzungen gehen von mehr als 420.000 Vergiftungen durch Schlangenbisse jährlich aus.

Um den Erhalt von Natur und Umwelt langfristig garantieren zu können, ist ein vermehrtes Umweltbewusstsein eine wichtige Voraussetzung. Eine Umfrage aus dem Jahr 2020 zeigt, dass 44 Prozent der Deutschen die Erderwärmung und den Klimawandel als eines der drei größten Umweltprobleme hierzulande einschätzen. Aus einer 2-jährlich erscheinenden Studie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) geht hervor, dass 85 Prozent der Befragten der Meinung sind, die Bundesregierung tue nicht genug für den Umwelt- und Klimaschutz.



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