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Statistiken zum Thema Geographie weltweit und in Deutschland

Die Geographie ist in der Wissenschaft die Lehre der Erdoberfläche, ihrer physischen Beschaffenheit sowie die Auseinandersetzung mit Raum und Ort des menschlichen Lebens. Sie teilt sich in zwei Hauptforschungsgebiete auf: Die Physische Geographie und die Human- bzw. Kulturgeographie. Während sich die Physische Geographie vornehmlich mit den Systemen der Erdoberfläche beschäftigt, setzt sich die Humangeographie mit der räumlichen Organisation menschlichen Handelns auseinander.

Erdoberfläche: Größte Länder der Welt

Die Erdoberfläche umfasst eine Fläche von rund 510 Millionen Quadratkilometer, wovon mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt ist. Nicht umsonst wird die Erde als blauer Planet bezeichnet. Die Landmasse macht somit nur einen geringen Anteil aus. Wird die Erde anhand ihrer Flächenverteilung betrachtet, so ist mit 44 Millionen Quadratkilometern Asien der größte Kontinent. Das größte Land ist mit einer Fläche von rund 17,1 Millionen Quadratkilometern Russland gefolgt von Kanada, den USA und China. Die negativen Auswirkungen des Klimawandels werden bei Betrachtung der Fläche der Arktis und Antarktis deutlich: Die von Menschen verursachte Klimaerwärmung sowie der unaufhörliche CO2-Ausstoß haben einen starken Rückgang der Pole verursacht.

Bevölkerungswachstum und Urbanisierung

In der Rangfolge der Länder mit dem höchsten Bevölkerungswachstum stand Bahrain im Persischen Golf im Jahr 2019 an erster Stelle. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Bevölkerung dort um 4,47 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Niger und die Inselgruppe Malta. Im Gegensatz dazu waren Puerto Rico, Venezuela und Litauen die Länder mit dem höchsten Bevölkerungsrückgang. Bei der Bevölkerungsdichte wird ein wachsender Trend für alle Kontinente, ausgenommen Europa, vorhergesagt. Die höchste Bevölkerungsdichte wird für Asien mit 152,1 Einwohnern pro Quadratkilometern im Jahr 2100 prognostiziert. Zum Vergleich: Die weltweite Bevölkerungsdichte wird voraussichtlich bei 83,6 Einwohnern pro Quadratkilometer liegen. Mit der wachsenden Bevölkerung sowie ihrer Verdichtung wird der Anteil der in Städten lebenden Bevölkerung ebenso ansteigen. Bereits heute gibt es Länder und Gebiete, die besonders Stark verdichtet sind. Im weltweiten Vergleich sind Hongkong, Singapur, Nauru, Monaco und Kuwait die Länder mit dem höchsten Grad an Urbanisierung gefolgt Katar und Belgien. Zudem wird der Anteil der in Städten lebenden Bevölkerung weltweit für das Jahr 2050 auf 70 Prozent prognostiziert.

Berge und Vulkane

Mit seinen 8.848 Metern ist der Mount Everest nicht nur der höchste Berg Asiens, sondern auch der höchste Berg der Welt. Er gehört zu den insgesamt 14 „Achttausendern“. Entsprechend zieht er hunderte Bergsteiger und Abenteurer an, die seinen Gipfel erklimmen möchten. Doch der Nervenkitzel birgt auch Gefahren: Das Besteigen des riesigen Naturwunders wurde 2016 als Aktivität mit dem höchsten Sterberisiko verzeichnet. In Europa gilt der an der italienisch-französischen Grenze liegende Montblanc als höchster Berg Europas und in Deutschland ist die Zugspitze mit nahezu 3.000 Metern das höchste Gebirge, gefolgt von der mittleren Höllentalspitze und dem Watzmann.

Doch wie entsteht eigentlich ein Gebirge, dessen höchster Gipfel sich fast 9 Kilometer über dem Meeresspiegel befindet?


Die Antwort liegt in der sogenannten Plattentektonik, also der Bewegung der Erdkruste. So entstand der Himalaya vor etwa 50 Millionen Jahren durch den Aufprall der indischen und der eurasischen Platte. Durch den Druck, der sich durch die Kollision aufbaut, wird die Kruste in der Kontaktzone der beiden Platten verformt und „aufgefaltet“, ein sogenanntes Faltengebirge entsteht. Ein weiterer Ursprung von Gebirgen und Bergen sind vulkanische Vorgänge. Ein prominentes Beispiel für ein Vulkangebirge ist der Kilimandscharo. Mit seinem Gipfel Kibo als höchster Berg des afrikanischen Kontinents, entstand das Gebirge vor etwa 1,5 Millionen Jahren durch den Ausbruch mehrerer Vulkane, dessen Lavamassen das Massiv erwachsen ließen. Sogar in Deutschland gibt es Vulkangebirge, beispielweise das Siebengebirge bei Bonn.

Meere und Inseln

Das längste Gebirge der Welt befindet sich interessanterweise unter dem Meeresspiegel. In den Tiefen des Atlantischen Ozeans erstreckt sich über 20.000 Kilometer ein Vulkangebirge, genannt Mittelatlantischer Rücken. An einigen Stellen ragt das Gebirge aus dem Wasser: Zu seinen Gipfeln gehören die Azoren, die Galapagos- Inseln und Island. Erstere gehörten im Jahr 2019 zu den beliebtestes Inseln weltweit. Auch die Welt des Wassers birgt unglaubliche Giganten. Ozeane sind die größten Meere der Erde. Hierzu zählen der Pazifische Ozean, der insgesamt 180 Millionen Quadratkilometer umfasst und somit nahezu die Hälfte der gesamten Wasseroberfläche der Erde einnimmt sowie der Atlantische, Indische, Arktische als auch der Südliche Ozean. Aber auch Seen nehmen einen nicht unerheblichen Teil der Erdoberfläche ein. So erstreckt sich das Kaspische Meer, der größte See der Welt, über fünf verschiedene Länder: Aserbaidschan, Russland, Kasachstan, Turkmenistan und den Iran. Mit 371.100 Quadratkilometern ist das Kaspische Meer rund 692 Mal so groß wie der Bodensee als größter See Deutschlands.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Geographie weltweit und in Deutschland" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Berge und Gewässer

Bevölkerung

Urbanisierung

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Geographie weltweit und in Deutschland".

Geographie weltweit und in Deutschland

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Statistiken zum Thema Geographie weltweit und in Deutschland

Die Geographie ist in der Wissenschaft die Lehre der Erdoberfläche, ihrer physischen Beschaffenheit sowie die Auseinandersetzung mit Raum und Ort des menschlichen Lebens. Sie teilt sich in zwei Hauptforschungsgebiete auf: Die Physische Geographie und die Human- bzw. Kulturgeographie. Während sich die Physische Geographie vornehmlich mit den Systemen der Erdoberfläche beschäftigt, setzt sich die Humangeographie mit der räumlichen Organisation menschlichen Handelns auseinander.

Erdoberfläche: Größte Länder der Welt

Die Erdoberfläche umfasst eine Fläche von rund 510 Millionen Quadratkilometer, wovon mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt ist. Nicht umsonst wird die Erde als blauer Planet bezeichnet. Die Landmasse macht somit nur einen geringen Anteil aus. Wird die Erde anhand ihrer Flächenverteilung betrachtet, so ist mit 44 Millionen Quadratkilometern Asien der größte Kontinent. Das größte Land ist mit einer Fläche von rund 17,1 Millionen Quadratkilometern Russland gefolgt von Kanada, den USA und China. Die negativen Auswirkungen des Klimawandels werden bei Betrachtung der Fläche der Arktis und Antarktis deutlich: Die von Menschen verursachte Klimaerwärmung sowie der unaufhörliche CO2-Ausstoß haben einen starken Rückgang der Pole verursacht.

Bevölkerungswachstum und Urbanisierung

In der Rangfolge der Länder mit dem höchsten Bevölkerungswachstum stand Bahrain im Persischen Golf im Jahr 2019 an erster Stelle. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Bevölkerung dort um 4,47 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Niger und die Inselgruppe Malta. Im Gegensatz dazu waren Puerto Rico, Venezuela und Litauen die Länder mit dem höchsten Bevölkerungsrückgang. Bei der Bevölkerungsdichte wird ein wachsender Trend für alle Kontinente, ausgenommen Europa, vorhergesagt. Die höchste Bevölkerungsdichte wird für Asien mit 152,1 Einwohnern pro Quadratkilometern im Jahr 2100 prognostiziert. Zum Vergleich: Die weltweite Bevölkerungsdichte wird voraussichtlich bei 83,6 Einwohnern pro Quadratkilometer liegen. Mit der wachsenden Bevölkerung sowie ihrer Verdichtung wird der Anteil der in Städten lebenden Bevölkerung ebenso ansteigen. Bereits heute gibt es Länder und Gebiete, die besonders Stark verdichtet sind. Im weltweiten Vergleich sind Hongkong, Singapur, Nauru, Monaco und Kuwait die Länder mit dem höchsten Grad an Urbanisierung gefolgt Katar und Belgien. Zudem wird der Anteil der in Städten lebenden Bevölkerung weltweit für das Jahr 2050 auf 70 Prozent prognostiziert.

Berge und Vulkane

Mit seinen 8.848 Metern ist der Mount Everest nicht nur der höchste Berg Asiens, sondern auch der höchste Berg der Welt. Er gehört zu den insgesamt 14 „Achttausendern“. Entsprechend zieht er hunderte Bergsteiger und Abenteurer an, die seinen Gipfel erklimmen möchten. Doch der Nervenkitzel birgt auch Gefahren: Das Besteigen des riesigen Naturwunders wurde 2016 als Aktivität mit dem höchsten Sterberisiko verzeichnet. In Europa gilt der an der italienisch-französischen Grenze liegende Montblanc als höchster Berg Europas und in Deutschland ist die Zugspitze mit nahezu 3.000 Metern das höchste Gebirge, gefolgt von der mittleren Höllentalspitze und dem Watzmann.

Doch wie entsteht eigentlich ein Gebirge, dessen höchster Gipfel sich fast 9 Kilometer über dem Meeresspiegel befindet?


Die Antwort liegt in der sogenannten Plattentektonik, also der Bewegung der Erdkruste. So entstand der Himalaya vor etwa 50 Millionen Jahren durch den Aufprall der indischen und der eurasischen Platte. Durch den Druck, der sich durch die Kollision aufbaut, wird die Kruste in der Kontaktzone der beiden Platten verformt und „aufgefaltet“, ein sogenanntes Faltengebirge entsteht. Ein weiterer Ursprung von Gebirgen und Bergen sind vulkanische Vorgänge. Ein prominentes Beispiel für ein Vulkangebirge ist der Kilimandscharo. Mit seinem Gipfel Kibo als höchster Berg des afrikanischen Kontinents, entstand das Gebirge vor etwa 1,5 Millionen Jahren durch den Ausbruch mehrerer Vulkane, dessen Lavamassen das Massiv erwachsen ließen. Sogar in Deutschland gibt es Vulkangebirge, beispielweise das Siebengebirge bei Bonn.

Meere und Inseln

Das längste Gebirge der Welt befindet sich interessanterweise unter dem Meeresspiegel. In den Tiefen des Atlantischen Ozeans erstreckt sich über 20.000 Kilometer ein Vulkangebirge, genannt Mittelatlantischer Rücken. An einigen Stellen ragt das Gebirge aus dem Wasser: Zu seinen Gipfeln gehören die Azoren, die Galapagos- Inseln und Island. Erstere gehörten im Jahr 2019 zu den beliebtestes Inseln weltweit. Auch die Welt des Wassers birgt unglaubliche Giganten. Ozeane sind die größten Meere der Erde. Hierzu zählen der Pazifische Ozean, der insgesamt 180 Millionen Quadratkilometer umfasst und somit nahezu die Hälfte der gesamten Wasseroberfläche der Erde einnimmt sowie der Atlantische, Indische, Arktische als auch der Südliche Ozean. Aber auch Seen nehmen einen nicht unerheblichen Teil der Erdoberfläche ein. So erstreckt sich das Kaspische Meer, der größte See der Welt, über fünf verschiedene Länder: Aserbaidschan, Russland, Kasachstan, Turkmenistan und den Iran. Mit 371.100 Quadratkilometern ist das Kaspische Meer rund 692 Mal so groß wie der Bodensee als größter See Deutschlands.

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