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Geographie Deutschlands

In der Geographie lassen sich zwei Hauptforschungsgebiete ausmachen: Die Physische Geographie und die Human- bzw. Kulturgeographie. Erstere setzt sich mit der physischen Beschaffenheit der Erdoberfläche, die andere mit der räumlichen Organisation menschlichen Handelns auseinander.
Die Bundesrepublik Deutschland liegt auf dem Kontinent Europa sowie in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas. Im Norden grenzt das Land an Dänemark, im Osten an Polen sowie die Tschechische Republik, im Süden an Österreich und die Schweiz, im Westen liegt die Grenze zu Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden.

Oberflächengestaltung von Deutschland

Deutschland umfasst eine Fläche von rund 357.022 Quadratkilometern und landet damit im europäischen Ländervergleich auf Platz 5. Nur Frankreich, die Ukraine, Spanien und Schweden weisen eine noch größere Landesfläche in Europa auf. Die Fläche Deutschlands teilt sich auf insgesamt 16 Bundesländer auf. Mit 70.542 Quadratkilometer Fläche stellt Bayern das Bundesland mit der größten Fläche Deutschlands dar. Es folgen Niedersachen und Baden-Württemberg. Die Bodenfläche eines Landes ist divers und kann unterschiedlich vom Menschen genutzt werden. Über 80 Prozent der Bodenfläche Deutschlands ist Vegetation, darunter wird die Hälfte als Landwirtschaftsfläche genutzt. Siedlungen (u.a. Wohnbaufläche, Industrie- und Gewerbefläche) machen 9,4 Prozent der deutschen Bodenfläche aus. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland steigt jährlich an und betrug im Jahr 2020 über 51.600 Quadratkilometer.

Deutschland: Gewässer, Gebirge und Wälder

Auch die Gewässer, Gebirge und Wälder machen einen beträchtlichen Teil des Landes aus. Mit einer Fläche von etwa 536 Quadratkilometern ist der Bodensee der größte natürliche See Deutschlands und gleichzeitig größer als das Bundesland Bremen. Gewässer, Gebirge und Wälder gelten nicht nur als Wahrzeichen bestimmter Regionen, sie dienen auch der wirtschaftlichen Nutzung. Der Rhein erstreckt sich innerhalb Deutschlands auf über 1.233 Kilometer und ist nach dieser Bemessung der längste Fluss des Landes. Er dient als wichtige Wasserverkehrsstraße für ganz Europa, der Trinkwassergewinnung, der Erzeugung von Wasserkraft und sowie als Teil des Tourismus vieler Regionen. Deutschland ist zudem an zwei Meeren gelegen: Nord- und Ostsee. Die zu Deutschland gehörende Fläche der Nordsee ist die größere und beträgt 41.034 Quadratkilometer. Die Waldfläche in Deutschland ist seit Jahren stabil, zuletzt jedoch auf einem leicht absinkenden Niveau. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Waldfläche in Deutschland bei 29,8 Prozent. Deutsche Berge zählen im europäischen Vergleich nicht zu den höchsten Gebirgen. Als der höchste Punkt Deutschlands gilt der Ostgipfel der Zugspitze mit 2.962 m ü. NHN. Das Zugspitzenmassiv erstreckt sich über dessen Westgipfel vom Bundesland Bayern bis nach Österreich.

Deutschland: Bevölkerung, Migration und Urbanisierung

Die Einwohnerzahl von Deutschland befindet sich seit mehreren Jahrzehnten auf einem stabilen Niveau. Im Jahr 2021 lag die Gesamtbevölkerung bei rund 83,2 Millionen Menschen. Verschiedene Regionen des Landes sind dabei unterschiedlich besiedelt. Bundesländer wie Berlin und Hamburg weisen eine besonders hohe Bevölkerungsdichte auf. In der deutschen Hauptstadt leben 4.112 Einwohner:innen pro Quadratkilometer. Das städtische Leben wird für eine wachsende Anzahl an Menschen immer attraktiver: Städte und die Ausdehnung städtischer Lebensformen mitsamt infrastruktureller Ausbreitung nehmen eine immer größere Bedeutung in der Gesellschaft ein. Dieser Prozess lässt sich unter dem Begriff der Urbanisierung fassen. Der Anteil der Stadtbewohner:innen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland (Urbanisierungsgrad) liegt bei einem Höchstwert von 77,5 Prozent (Stand: 2020) . Zur Bemessung von Bevölkerungen spielen unter anderem Geburten- und/ oder Sterblichkeitszahlen, aber auch Zu- und Auswanderung sowie Migration in einem Land eine wichtige Rolle. In den Jahren 2015 und 2016 ereignete sich eine enorme Fluchtbewegung aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und Irak. Die von dort fliehenden Menschen suchten zum großen Teil Asyl in Europa. In den beide Jahren waren die Asylanträge in Deutschland etwa fünf- bis sechsmal so hoch wie im Jahr 2020.

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