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Statistiken zu Klima und Migration

Im Mai 2020 traf der Superzyklon Amphan auf die Küste der Grenzregion Ostindien und Bangladesch. Er war einer der furchtbarsten Stürme, die die Region in den vergangenen Jahrzehnte erlebt hatte, und forderte mehr als 100 Menschenleben. Darüber hinaus richtete er immense Schäden an, zerstörte Häuser und ganze Dörfer: Innerhalb weniger Stunden machte er Millionen Menschen obdachlos. Mit Blick auf Obdachlosigkeit war Amphan die schlimmste Naturkatastrophe in der ersten Hälfte des Jahres 2020. Er war aber bei weitem nicht die einzige Naturkatastrophe: Unter anderem ließen ein Vulkanausbruch auf den Philippinen und Überschwemmungen in Ostafrika die Zahl der Menschen, die im Jahr 2020 aufgrund von Umweltereignissen ihr Zuhause verloren, auf 30,7 Millionen steigen.

Rechtliche Anerkennung von Umweltflucht

Veränderungen in der Umwelt waren schon immer eine Ursache für Heimatlosigkeit und Flucht gewesen. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war dieser Umstand in den Hintergrund geraten. Internationale Gesetze rückten politische Fluchtursachen in den Mittelpunkt. Entsprechend der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 berechtigen bis heute weder Hunger, Naturkatastrophe noch Umweltdegradation zu Asyl. Einige Länder – darunter Deutschland – gewähren zwar temporäres Asyl im Falle von Naturkatastrophen. Doch Menschen, deren Heimat dauerhaft unbewohnbar wird, erhalten keinen rechtlichen Status als Flüchtling.

In jüngerer Zeit gibt es allerdings immer mehr Aufmerksamkeit für die Zusammenhänge zwischen Umwelt, Klima und Migration. Begriffe wie Umweltflüchtling (eine Personen, die aufgrund von Umweltveränderungen oder Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen muss) oder Klimaflüchtling (eine Person, die aufgrund der Erderwärmung ihre Heimat verlassen muss) tauchen immer häufiger in Debatten auf, auch wenn es für beide Begriffe an einer rechtlich bindenden Definition fehlt. Im Januar 2020 stellte der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen fest, dass asylsuchende Menschen nicht abgeschoben werden dürfen, wenn die Klimakrise ihr Leben im Heimatland gefährdet.

Klimawandel als Ursache für Flucht und Migration

Die Entscheidung der UNO gilt als wegweisend. Denn die meisten Experten sind sich sicher, dass der Klimawandel in der Zukunft viele Menschen zu Flüchtlingen oder Migranten machen wird. Allerdings sind Prognosen sehr schwierig. Denn ganz klar lässt sich der Zusammenhang zwischen Klima und Migration nur in manchen Fällen (wie zum Beispiel beim Zyklon Amphan) nachweisen. Häufig sind es langsame Veränderungen der Umwelt, die indirekt Migrationsentscheidungen auslösen: Zum Beispiel führt der Klimawandel in Trockengebieten dazu, dass vermehrt Dürren auftreten und die Ernteerträge schlechter und unzuverlässiger werden. Die Heimat wird dann vielleicht dennoch nicht aufgegeben, aber einzelne Familienmitglieder müssen migrieren, um die Verluste auszugleichen. In solchen Fällen ist es viel schwieriger, Klimaveränderungen als eindeutige Ursache der Migration auszumachen. Um dieser Komplexität gerecht zu werden, sprechen manche Experten auch nicht von Klimaflucht, sondern von klimainduzierter Migration.

Wie viele Umweltflüchtlinge gibt es bereits heute?

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Klimawandel bereits heute einer der Hauptgründe für die weltweiten Fluchtbewegungen ist. Die meisten Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, passieren bei der Flucht keine internationale Grenze: Sie sind Vertriebene im eigenen Land, sogenannte Binnenflüchtling oder Binnenvertriebene. Nach den Daten des Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) sind der Hauptgrund für diese Binnenflucht Naturkatastrophen. In jedem Jahr zwischen 2009 und 2020 haben mehr Binnenflüchtlinge auf Grund von Naturereignissen ihre Heimat verloren als durch Kriege und Konflikte.

Wovor fliehen Klimaflüchtlinge?

Nicht alle Naturkatastrophen stehen in Verbindung mit dem Klimawandel. Allerdings waren die Folgen wetterbedingter Katastrophen in den letzten Jahren verheerender als die anderer Naturkatastrophen. Im Jahr 2020 verloren zum Beispiel 655.000 Menschen ihr Zuhause durch Vulkanausbrüche oder Erdbeben, 28,6 Millionen Menschen dagegen durch Stürme und Überschwemmungen. Die zehn schlimmsten Naturkatastrophen 2019 mit Blick auf Binnenvertreibung waren alle wetterbedingt. Überschwemmungen waren auch der Grund für die hohen Zahlen an Binnenvertriebenen im Katastrophenjahr 2010, als Hochwasser und Fluten alleine in China und Pakistan mehr als 26 Millionen Menschen zur Flucht zwangen. Es gilt inzwischen als relativ sicher, dass der Klimawandel die Zahl wetterbedingter Naturkatastrophen ansteigen lässt.

Wo sind die Hotspots der Klimamigration?

Die Folgen des Klimawandels lassen sich auf der ganzen Erde beobachten. Allerdings sind bestimmte Regionen besonders gefährdet: Manche Länder bekommen die Auswirkungen der Erderwärmung besonders drastisch zu spüren, anderen fehlen die Ressourcen, um Umweltveränderungen bewältigen zu können. In einigen Regionen trifft beides aufeinander:

Als besonders exponierte Risikogebiete gelten Küsten und niedrig gelegene Inseln, die durch den steigenden Meeresspiegel und extreme Wetterereignisse gefährdet sind. Betroffen sind insbesondere die dicht besiedelten und tiefliegenden, küstennahen Regionen in Süd- und Ostasien. Bereits heute ist Asien die Weltregion, die am stärksten von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Entsprechend waren die meisten Menschen, die 2020 zu Binnenflüchtlingen wurden, in Asien beheimatet. In südasiatischen Ländern wie Bangladesch gehört Klimamigration bereits heute zur Realität. Der bevölkerungsreiche Staat wird regelmäßig von verschiedenen Naturkatastrophen gebeutelt. Immer stärker werdende Zyklone richten jedes Jahr große Schäden an; Mangrovenwälder, welche bislang die Küsten schützten, fallen dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer; und das Abschmelzen der Himalayagletscher lässt die Flüsse über die Ufer treten. Schon jetzt müssen viele Menschen in Bangladesch ihre Heimat (zumindest zeitweise) aufgeben, ein großer Teil migriert in die Hauptstadt Dhaka. Und in Zukunft werden es mehr: Prognosen gehen davon aus, dass in den nächsten Jahrzehnten etwa elf Prozent der Landesfläche Bangladeschs an das Meer verloren gehen werden.

Bedroht sind neben Küstenregionen auch Trockengebiete mit unsicherer Wasserversorgung. Dies trifft vor allem auf die Sahelzone am südlichen Rand der Sahara zu. Grundsätzlich ist in Afrika der Anteil an trockenem (aridem) Land sehr hoch: Vollwüsten erstrecken sich über etwa 25 Prozent des afrikanischen Landes, weitere 40 Prozent der Fläche Afrikas werden von Trockengebieten bedeckt. Durch den Klimawandel werden die Bewohner dieser Trockengebiete zunehmend mit Dürren, extremer Hitze, Wassermangel und Lebensmittelknappheit zu kämpfen haben. Das ist besonders dramatisch, da diese Weltregion bereits stark von Hunger betroffen ist. Die UNO schätzt, dass schon heute etwa jeder dritte afrikanische Slumbewohner ein Klimaflüchtling ist, der aufgrund von Desertifikation seine Heimat verlassen musste. Auch in Zentralasien und im Nahen und Mittleren Osten droht durch die Erderwärmung Wasserknappheit zu einem verschärften Problem zu werden.

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Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Klima als Fluchtursache" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Flucht und Vertreibung weltweit

Umwelt als Fluchtursache

Gefährdete Länder

Naturkatastrophen im 21. Jahrhundert

Risiken für Kinder

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 68 Statistiken aus dem Thema "Klima als Fluchtursache".

Klimawandel

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Statistiken zu Klima und Migration

Im Mai 2020 traf der Superzyklon Amphan auf die Küste der Grenzregion Ostindien und Bangladesch. Er war einer der furchtbarsten Stürme, die die Region in den vergangenen Jahrzehnte erlebt hatte, und forderte mehr als 100 Menschenleben. Darüber hinaus richtete er immense Schäden an, zerstörte Häuser und ganze Dörfer: Innerhalb weniger Stunden machte er Millionen Menschen obdachlos. Mit Blick auf Obdachlosigkeit war Amphan die schlimmste Naturkatastrophe in der ersten Hälfte des Jahres 2020. Er war aber bei weitem nicht die einzige Naturkatastrophe: Unter anderem ließen ein Vulkanausbruch auf den Philippinen und Überschwemmungen in Ostafrika die Zahl der Menschen, die im Jahr 2020 aufgrund von Umweltereignissen ihr Zuhause verloren, auf 30,7 Millionen steigen.

Rechtliche Anerkennung von Umweltflucht

Veränderungen in der Umwelt waren schon immer eine Ursache für Heimatlosigkeit und Flucht gewesen. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war dieser Umstand in den Hintergrund geraten. Internationale Gesetze rückten politische Fluchtursachen in den Mittelpunkt. Entsprechend der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 berechtigen bis heute weder Hunger, Naturkatastrophe noch Umweltdegradation zu Asyl. Einige Länder – darunter Deutschland – gewähren zwar temporäres Asyl im Falle von Naturkatastrophen. Doch Menschen, deren Heimat dauerhaft unbewohnbar wird, erhalten keinen rechtlichen Status als Flüchtling.

In jüngerer Zeit gibt es allerdings immer mehr Aufmerksamkeit für die Zusammenhänge zwischen Umwelt, Klima und Migration. Begriffe wie Umweltflüchtling (eine Personen, die aufgrund von Umweltveränderungen oder Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen muss) oder Klimaflüchtling (eine Person, die aufgrund der Erderwärmung ihre Heimat verlassen muss) tauchen immer häufiger in Debatten auf, auch wenn es für beide Begriffe an einer rechtlich bindenden Definition fehlt. Im Januar 2020 stellte der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen fest, dass asylsuchende Menschen nicht abgeschoben werden dürfen, wenn die Klimakrise ihr Leben im Heimatland gefährdet.

Klimawandel als Ursache für Flucht und Migration

Die Entscheidung der UNO gilt als wegweisend. Denn die meisten Experten sind sich sicher, dass der Klimawandel in der Zukunft viele Menschen zu Flüchtlingen oder Migranten machen wird. Allerdings sind Prognosen sehr schwierig. Denn ganz klar lässt sich der Zusammenhang zwischen Klima und Migration nur in manchen Fällen (wie zum Beispiel beim Zyklon Amphan) nachweisen. Häufig sind es langsame Veränderungen der Umwelt, die indirekt Migrationsentscheidungen auslösen: Zum Beispiel führt der Klimawandel in Trockengebieten dazu, dass vermehrt Dürren auftreten und die Ernteerträge schlechter und unzuverlässiger werden. Die Heimat wird dann vielleicht dennoch nicht aufgegeben, aber einzelne Familienmitglieder müssen migrieren, um die Verluste auszugleichen. In solchen Fällen ist es viel schwieriger, Klimaveränderungen als eindeutige Ursache der Migration auszumachen. Um dieser Komplexität gerecht zu werden, sprechen manche Experten auch nicht von Klimaflucht, sondern von klimainduzierter Migration.

Wie viele Umweltflüchtlinge gibt es bereits heute?

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Klimawandel bereits heute einer der Hauptgründe für die weltweiten Fluchtbewegungen ist. Die meisten Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, passieren bei der Flucht keine internationale Grenze: Sie sind Vertriebene im eigenen Land, sogenannte Binnenflüchtling oder Binnenvertriebene. Nach den Daten des Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) sind der Hauptgrund für diese Binnenflucht Naturkatastrophen. In jedem Jahr zwischen 2009 und 2020 haben mehr Binnenflüchtlinge auf Grund von Naturereignissen ihre Heimat verloren als durch Kriege und Konflikte.

Wovor fliehen Klimaflüchtlinge?

Nicht alle Naturkatastrophen stehen in Verbindung mit dem Klimawandel. Allerdings waren die Folgen wetterbedingter Katastrophen in den letzten Jahren verheerender als die anderer Naturkatastrophen. Im Jahr 2020 verloren zum Beispiel 655.000 Menschen ihr Zuhause durch Vulkanausbrüche oder Erdbeben, 28,6 Millionen Menschen dagegen durch Stürme und Überschwemmungen. Die zehn schlimmsten Naturkatastrophen 2019 mit Blick auf Binnenvertreibung waren alle wetterbedingt. Überschwemmungen waren auch der Grund für die hohen Zahlen an Binnenvertriebenen im Katastrophenjahr 2010, als Hochwasser und Fluten alleine in China und Pakistan mehr als 26 Millionen Menschen zur Flucht zwangen. Es gilt inzwischen als relativ sicher, dass der Klimawandel die Zahl wetterbedingter Naturkatastrophen ansteigen lässt.

Wo sind die Hotspots der Klimamigration?

Die Folgen des Klimawandels lassen sich auf der ganzen Erde beobachten. Allerdings sind bestimmte Regionen besonders gefährdet: Manche Länder bekommen die Auswirkungen der Erderwärmung besonders drastisch zu spüren, anderen fehlen die Ressourcen, um Umweltveränderungen bewältigen zu können. In einigen Regionen trifft beides aufeinander:

Als besonders exponierte Risikogebiete gelten Küsten und niedrig gelegene Inseln, die durch den steigenden Meeresspiegel und extreme Wetterereignisse gefährdet sind. Betroffen sind insbesondere die dicht besiedelten und tiefliegenden, küstennahen Regionen in Süd- und Ostasien. Bereits heute ist Asien die Weltregion, die am stärksten von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Entsprechend waren die meisten Menschen, die 2020 zu Binnenflüchtlingen wurden, in Asien beheimatet. In südasiatischen Ländern wie Bangladesch gehört Klimamigration bereits heute zur Realität. Der bevölkerungsreiche Staat wird regelmäßig von verschiedenen Naturkatastrophen gebeutelt. Immer stärker werdende Zyklone richten jedes Jahr große Schäden an; Mangrovenwälder, welche bislang die Küsten schützten, fallen dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer; und das Abschmelzen der Himalayagletscher lässt die Flüsse über die Ufer treten. Schon jetzt müssen viele Menschen in Bangladesch ihre Heimat (zumindest zeitweise) aufgeben, ein großer Teil migriert in die Hauptstadt Dhaka. Und in Zukunft werden es mehr: Prognosen gehen davon aus, dass in den nächsten Jahrzehnten etwa elf Prozent der Landesfläche Bangladeschs an das Meer verloren gehen werden.

Bedroht sind neben Küstenregionen auch Trockengebiete mit unsicherer Wasserversorgung. Dies trifft vor allem auf die Sahelzone am südlichen Rand der Sahara zu. Grundsätzlich ist in Afrika der Anteil an trockenem (aridem) Land sehr hoch: Vollwüsten erstrecken sich über etwa 25 Prozent des afrikanischen Landes, weitere 40 Prozent der Fläche Afrikas werden von Trockengebieten bedeckt. Durch den Klimawandel werden die Bewohner dieser Trockengebiete zunehmend mit Dürren, extremer Hitze, Wassermangel und Lebensmittelknappheit zu kämpfen haben. Das ist besonders dramatisch, da diese Weltregion bereits stark von Hunger betroffen ist. Die UNO schätzt, dass schon heute etwa jeder dritte afrikanische Slumbewohner ein Klimaflüchtling ist, der aufgrund von Desertifikation seine Heimat verlassen musste. Auch in Zentralasien und im Nahen und Mittleren Osten droht durch die Erderwärmung Wasserknappheit zu einem verschärften Problem zu werden.

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