Klimawandel: Entstehung und Folgen

Hitzesommer, CO2, Erderwärmung, Fridays For Future, Naturkatastrophen – dies sind nur einige Schlagwörter die aufkommen, sobald es um das Thema des durch den Menschen verursachten Klimawandels geht. Kurz gesagt: Die weltweiten Treibhausgas-Emissionen nehmen jährlich zu, dadurch steigt die Durchschnittstemperatur auf der Erde, wodurch sich u.a. wiederum Naturkatastrophen häufen und intensivieren und die Artenvielfalt durch veränderte Lebensbedingungen sinkt.

Wer ist für die Klimakrise verantwortlich?

Kohlenstoffdioxid macht den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen aus. Der Energiesektor, die Industrie und der Transportsektor sind die wesentlichen Verursacher von CO2-Emissionen. China und die USA sind aktuell die größten CO2-Emittenten der Welt.
Die Treibhausgasemissionen in Deutschland nehmen seit dem Jahr 1990 tendenziell ab. Zur Erreichung des Ziels der Bundesregierung, bis 2045 eine sogenannte Treibhausgas-Neutralität zu schaffen, ist es jedoch noch ein weiter Weg.

Die Erde wird immer wärmer

Eine hohe Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre schränkt das Entweichen der von der Erde abgestrahlten Wärme in das Weltall ein. Die Folge: Die Temperaturen auf der Erde steigen. Messbar wird die globale Erwärmung u.a. an den Anomalien der globalen durchschnittlichen Kontinental-Temperaturen. Temperaturanomalien sind Abweichungen der Temperatur, die sich an berechneten langjährigen Temperatur-Mittelwerten messen. Lagen die globalen Kontinental-Temperaturen im Jahr 1955 um 0,12 Grad Celsius unter dem errechneten Temperaturdurchschnitt, lagen sie im Jahr 2020 rund 1,59 Grad Celsius darüber.
Erkennbar wird der Temperaturanstieg auch bei Betrachtung der Gletscher. Der durchschnittliche jährliche Massenverlust der Gletscher weltweit betrug im Jahr 2018/19 über einen Meter. Auch die Fläche der Arktis verkleinerte sich in den vergangenen 40 Jahren und die Höhe des Meeresspiegels stieg gleichzeitig erkennbar.

Weltweite Naturkatastrophen

Laut  Weltrisikoindex 2021 sind die am meisten durch die globale Erwärmung gefährdeten Länder Vanuatu, Tonga sowie Salomonen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind dennoch bereits weltweit spürbar. Millionen Menschen sind von Naturkatastrophen betroffen und werden Opfer von Erdbeben, Hitzewellen, Vulkanausbrüchen und Überschwemmungen. Auch entstehen erhebliche Versicherungsschäden in Milliardenhöhe.

Die Folgen in Deutschland

Aber auch hierzulande ist der Wandel messbar. Elf der 13 wärmsten Jahre in Deutschland seit 1881 lagen zwischen den Jahren 2000 und 2020. Auch Dürreperioden, Waldbrände und Starkregen sind in Deutschland keine Einzelfälle mehr. Die Stickstoffdioxid-Belastung in der Luft hat in Deutschland ebenso zugenommen. Der durch das Europäische Parlament festgesetzte Grenzwert der Stickstoffdioxid-Belastung von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde im Jahr 2020 in zahlreichen Städten Deutschlands überschritten.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Klimawandel" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Quellen der CO2-Emissionen

Klimaschutzmaßnahmen

Internationaler Vergleich

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 68 Statistiken aus dem Thema "Klimawandel".

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Klimawandel: Entstehung und Folgen

Hitzesommer, CO2, Erderwärmung, Fridays For Future, Naturkatastrophen – dies sind nur einige Schlagwörter die aufkommen, sobald es um das Thema des durch den Menschen verursachten Klimawandels geht. Kurz gesagt: Die weltweiten Treibhausgas-Emissionen nehmen jährlich zu, dadurch steigt die Durchschnittstemperatur auf der Erde, wodurch sich u.a. wiederum Naturkatastrophen häufen und intensivieren und die Artenvielfalt durch veränderte Lebensbedingungen sinkt.

Wer ist für die Klimakrise verantwortlich?

Kohlenstoffdioxid macht den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen aus. Der Energiesektor, die Industrie und der Transportsektor sind die wesentlichen Verursacher von CO2-Emissionen. China und die USA sind aktuell die größten CO2-Emittenten der Welt.
Die Treibhausgasemissionen in Deutschland nehmen seit dem Jahr 1990 tendenziell ab. Zur Erreichung des Ziels der Bundesregierung, bis 2045 eine sogenannte Treibhausgas-Neutralität zu schaffen, ist es jedoch noch ein weiter Weg.

Die Erde wird immer wärmer

Eine hohe Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre schränkt das Entweichen der von der Erde abgestrahlten Wärme in das Weltall ein. Die Folge: Die Temperaturen auf der Erde steigen. Messbar wird die globale Erwärmung u.a. an den Anomalien der globalen durchschnittlichen Kontinental-Temperaturen. Temperaturanomalien sind Abweichungen der Temperatur, die sich an berechneten langjährigen Temperatur-Mittelwerten messen. Lagen die globalen Kontinental-Temperaturen im Jahr 1955 um 0,12 Grad Celsius unter dem errechneten Temperaturdurchschnitt, lagen sie im Jahr 2020 rund 1,59 Grad Celsius darüber.
Erkennbar wird der Temperaturanstieg auch bei Betrachtung der Gletscher. Der durchschnittliche jährliche Massenverlust der Gletscher weltweit betrug im Jahr 2018/19 über einen Meter. Auch die Fläche der Arktis verkleinerte sich in den vergangenen 40 Jahren und die Höhe des Meeresspiegels stieg gleichzeitig erkennbar.

Weltweite Naturkatastrophen

Laut  Weltrisikoindex 2021 sind die am meisten durch die globale Erwärmung gefährdeten Länder Vanuatu, Tonga sowie Salomonen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind dennoch bereits weltweit spürbar. Millionen Menschen sind von Naturkatastrophen betroffen und werden Opfer von Erdbeben, Hitzewellen, Vulkanausbrüchen und Überschwemmungen. Auch entstehen erhebliche Versicherungsschäden in Milliardenhöhe.

Die Folgen in Deutschland

Aber auch hierzulande ist der Wandel messbar. Elf der 13 wärmsten Jahre in Deutschland seit 1881 lagen zwischen den Jahren 2000 und 2020. Auch Dürreperioden, Waldbrände und Starkregen sind in Deutschland keine Einzelfälle mehr. Die Stickstoffdioxid-Belastung in der Luft hat in Deutschland ebenso zugenommen. Der durch das Europäische Parlament festgesetzte Grenzwert der Stickstoffdioxid-Belastung von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde im Jahr 2020 in zahlreichen Städten Deutschlands überschritten.

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