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Statistiken zum Thema Natur- und Umweltschutz in Österreich

Im Ranking des Environmental Performance Index im Jahr 2019 belegte Österreich als eines von 180 untersuchten Ländern den sechsten Platz. Hierbei werden unterschiedliche Themen wie beispielsweise die Biodiversität, die Ökosystemleistung oder die Luftverschmutzung bewertet. Österreich gelang mit 79,6 von 100 Punkten ein Platz in den Top 10. Für ein gesundes Ökosystem und eine hohe Biodiversität sind intakte Lebensräume ausschlaggebend. Die natürlichen Seen in Österreich sind überwiegend in einem mindestens guten ökologischen Zustand und auch Heiden, Dünen, felsige Lebensräume sowie Wälder wurden größtenteils als gut bewertet. In Österreich gab es im Jahr 2018 insgesamt 473 Naturschutzgebiete. Zu den Naturschutzgebieten zählen unter Anderem auch Österreichs' sechs Nationalparks. Der Hohe Tauern, als flächenmäßig größter, ist sogar der siebtgrößte in Europa.

Gefährdete Tiere und Artenschutz

Der Zustand der Arten war im Zeitraum von 2013 bis 2018 größtenteils mit schlecht oder sogar mangelhaft bewertet worden. Im Jahr 2020 waren insgesamt 52 Tierarten in Österreich auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft, darunter befinden sich auch fünf bedrohte Säugetiere, wie beispielsweise der europäische Nerz und die bayerische Kiefernwühlmaus. Exemplarisch für den Artenschutz steht häufig die Situation der Bienen im Fokus. In Österreich gab es im Jahr 2019 rund 390.607 Bienenvölker, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zeigt. In einer Umfrage aus dem Jahr 2019 nannten über 95 Prozent der Befragten die Biene als relevantes Tier für das Ökosystem. Gleichwohl finden etwa 60 Prozent der Befragten, dass eher nicht genügend zum Schutz der Bienen getan wird.

Investitionen in den Umweltschutz

Der Österreichische Staat gab 2019 rund 1,48 Milliarden Euro für den Umweltschutz aus. Die höchste Summe floss demnach in Mobilitätsmaßnahmen, an zweiter und dritter Stelle folgen Projekte zur effizienten Energienutzung und zu erneuerbaren Energieträgern. Rund ein Fünftel der vom Bund geförderten Umweltprojekte war im Bundesland Niederösterreich ansässig. Die österreichische Bevölkerung engagierte sich darüber hinaus mit Spenden für Umweltschutzorganisationen. So konnte der WWF in Österreich knapp 8,8 Millionen Euro durch private Spenden generieren; die Organisation Global 2000 insgesamt knapp 3,2 Millionen Euro. Der World Wide Fund For Nature investierte davon jeweils mehr als 700.000 Euro in die Programmbereiche Flüsse und Seen sowie Wälder.

Nachwachsende Rohstoffe als umweltfreundliche Energielieferanten

Nachwachsende Rohstoffe sind Rohstoffe, die zielgerichtet für die Weiterverarbeitung außerhalb des Nahrungs-und Futterbereiches angebaut und verwendet werden. Sie sind dabei ein wichtiger Faktor für den Klima-und Umweltschutz. Ein zentraler nachwachsender Rohstoff ist Holz. In Österreich gab es im Jahr 2020 knapp 3,9 Millionen Hektar Waldfläche. Holz kann unter Anderem zu biogenem Festbrennstoff (in Form von Pellets) verarbeitet werden, fossile Brennstoffe ersetzen und damit die CO2 Emissionen reduzieren. Im Jahr 2019 wurden in Österreich rund 1,44 Millionen Tonnen Holzpellets produziert sowie 930.000 Tonnen verbraucht. Auch der Verbrauch von Bioenergie ist in Österreich in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mehr zum Thema Erneuerbare Energien in Österreich finden Sie hier.

Meinungen aus der Bevölkerung

Die allgemeine Umweltqualität wurde im Jahr 2019 von rund 90 Prozent der österreichischen befragten Männer als gut bewertet, bei den Frauen lag dieser Wert etwas darunter. Die Top 3 Branchen, die bei einer Umfrage aus dem Jahr 2020 als besonders einflussreich auf die Umwelt und das Klima eingeschätzt wurden, sind die Strom-und Energieversorgung, die Transport-und Logistikbranche sowie die öffentlichen Verkehrssysteme. Knapp 83 Prozent der Befragten in einer Umfrage aus dem Jahr 2020 halten die Vermeidung von Plastik für die mitunter wirkungsvollste Maßnahme für einen erfolgreichen Klima-und Umweltschutz.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Natur- und Umweltschutz in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Ausgaben für den Umweltschutz

Nachwachsende Rohstoffe in Österreich

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Natur- und Umweltschutz in Österreich".

Natur- und Umweltschutz in Österreich

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Im Ranking des Environmental Performance Index im Jahr 2019 belegte Österreich als eines von 180 untersuchten Ländern den sechsten Platz. Hierbei werden unterschiedliche Themen wie beispielsweise die Biodiversität, die Ökosystemleistung oder die Luftverschmutzung bewertet. Österreich gelang mit 79,6 von 100 Punkten ein Platz in den Top 10. Für ein gesundes Ökosystem und eine hohe Biodiversität sind intakte Lebensräume ausschlaggebend. Die natürlichen Seen in Österreich sind überwiegend in einem mindestens guten ökologischen Zustand und auch Heiden, Dünen, felsige Lebensräume sowie Wälder wurden größtenteils als gut bewertet. In Österreich gab es im Jahr 2018 insgesamt 473 Naturschutzgebiete. Zu den Naturschutzgebieten zählen unter Anderem auch Österreichs' sechs Nationalparks. Der Hohe Tauern, als flächenmäßig größter, ist sogar der siebtgrößte in Europa.

Gefährdete Tiere und Artenschutz

Der Zustand der Arten war im Zeitraum von 2013 bis 2018 größtenteils mit schlecht oder sogar mangelhaft bewertet worden. Im Jahr 2020 waren insgesamt 52 Tierarten in Österreich auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft, darunter befinden sich auch fünf bedrohte Säugetiere, wie beispielsweise der europäische Nerz und die bayerische Kiefernwühlmaus. Exemplarisch für den Artenschutz steht häufig die Situation der Bienen im Fokus. In Österreich gab es im Jahr 2019 rund 390.607 Bienenvölker, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zeigt. In einer Umfrage aus dem Jahr 2019 nannten über 95 Prozent der Befragten die Biene als relevantes Tier für das Ökosystem. Gleichwohl finden etwa 60 Prozent der Befragten, dass eher nicht genügend zum Schutz der Bienen getan wird.

Investitionen in den Umweltschutz

Der Österreichische Staat gab 2019 rund 1,48 Milliarden Euro für den Umweltschutz aus. Die höchste Summe floss demnach in Mobilitätsmaßnahmen, an zweiter und dritter Stelle folgen Projekte zur effizienten Energienutzung und zu erneuerbaren Energieträgern. Rund ein Fünftel der vom Bund geförderten Umweltprojekte war im Bundesland Niederösterreich ansässig. Die österreichische Bevölkerung engagierte sich darüber hinaus mit Spenden für Umweltschutzorganisationen. So konnte der WWF in Österreich knapp 8,8 Millionen Euro durch private Spenden generieren; die Organisation Global 2000 insgesamt knapp 3,2 Millionen Euro. Der World Wide Fund For Nature investierte davon jeweils mehr als 700.000 Euro in die Programmbereiche Flüsse und Seen sowie Wälder.

Nachwachsende Rohstoffe als umweltfreundliche Energielieferanten

Nachwachsende Rohstoffe sind Rohstoffe, die zielgerichtet für die Weiterverarbeitung außerhalb des Nahrungs-und Futterbereiches angebaut und verwendet werden. Sie sind dabei ein wichtiger Faktor für den Klima-und Umweltschutz. Ein zentraler nachwachsender Rohstoff ist Holz. In Österreich gab es im Jahr 2020 knapp 3,9 Millionen Hektar Waldfläche. Holz kann unter Anderem zu biogenem Festbrennstoff (in Form von Pellets) verarbeitet werden, fossile Brennstoffe ersetzen und damit die CO2 Emissionen reduzieren. Im Jahr 2019 wurden in Österreich rund 1,44 Millionen Tonnen Holzpellets produziert sowie 930.000 Tonnen verbraucht. Auch der Verbrauch von Bioenergie ist in Österreich in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mehr zum Thema Erneuerbare Energien in Österreich finden Sie hier.

Meinungen aus der Bevölkerung

Die allgemeine Umweltqualität wurde im Jahr 2019 von rund 90 Prozent der österreichischen befragten Männer als gut bewertet, bei den Frauen lag dieser Wert etwas darunter. Die Top 3 Branchen, die bei einer Umfrage aus dem Jahr 2020 als besonders einflussreich auf die Umwelt und das Klima eingeschätzt wurden, sind die Strom-und Energieversorgung, die Transport-und Logistikbranche sowie die öffentlichen Verkehrssysteme. Knapp 83 Prozent der Befragten in einer Umfrage aus dem Jahr 2020 halten die Vermeidung von Plastik für die mitunter wirkungsvollste Maßnahme für einen erfolgreichen Klima-und Umweltschutz.

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