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Statistiken zu Obst und Gemüse

Obst und Gemüse stellen einen integralen Bestandteil der menschlichen Ernährung dar. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt den täglichen Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, möglichst frisch oder auch als Saft oder Smoothie. Deutsche Verbraucher:innen können sich dabei nicht über eine zu geringe Auswahl beschweren - neben einer Vielzahl von Produkten aus der heimischen Landwirtschaft importiert der Lebensmittelhandel verschiedene Obst- und Gemüsesorten von allen Kontinenten.

Deutschland muss Obst und Gemüse importieren

Deutschland ist ein Nettoimporteur von Obst und Gemüse, der Selbstversorgungsgrad beträgt bei Obst rund 20 und bei Gemüse etwa 37 Prozent. Obst, Gemüse und Kartoffeln repräsentieren knapp 13 Prozent der Verkaufserlöse deutscher Landwirt:innen. Mit Gemüse setzte die deutsche Landwirtschaft rund 3,2 Milliarden, mit Obst etwa 909 Millionen Euro um. Die wichtigsten Erzeugnisse im Marktobstbau stellen in Deutschland Äpfel dar. Wichtige Anbauregionen für (Baum-)Obst in Deutschland sind das Alte Land in Niedersachsen, der Bodenseeraum in Baden-Württemberg sowie die Voreifel und das Vorgebirge in Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz. Gemüse wird von etwas weniger als 6.000 Betrieben in Deutschland im Freiland und knapp 1.650 Betrieben unter Glas angebaut, wobei die gesamte Anbaufläche fast 130.000 Hektar beträgt. Die nach Erntemenge wichtigsten Erzeugnisse im Freilandanbau stellen Möhren und Karotten, Zwiebeln und Weißkohl dar. Der beliebte Spargel folgt erst auf Rang sechs, weist allerdings die größte Anbauflächen des Landes auf.

Der Stellenwert des ökologischen Obst- und Gemüseanbaus

Obst und Gemüse haben eine überdurchschnittliche Bedeutung für den ökologischen Landbau in Deutschland, ihr Anteil an der biologisch bewirtschafteten Anbaufläche ist größer als bei anderen Erzeugnissen und Gemüse ist der drittgrößte Umsatzbringer im Bereich der Bio-Produkte hinter der Bio-Milch und Eiern. Neben der Produktion ist die Verarbeitung von Obst und Gemüse ein wichtiger Wirtschaftszweig und zählt als eine Subbranche der Lebensmittelindustrie. Sie umfasst auch die Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften. Ihre rund 250 Betriebe beschäftigen mehr als 30.000 Mitarbeiter:innen und setzen rund 11,5 Milliarden Euro um.



Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Obst und Gemüse" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Konsum von Obst und Gemüse

Handel mit Obst und Gemüse

Erntemengen von Obst und Gemüse

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 65 Statistiken aus dem Thema "Obst und Gemüse".

Markt für Obst und Gemüse in Deutschland

Dossier zum Thema

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Statistiken zu Obst und Gemüse

Obst und Gemüse stellen einen integralen Bestandteil der menschlichen Ernährung dar. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt den täglichen Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, möglichst frisch oder auch als Saft oder Smoothie. Deutsche Verbraucher:innen können sich dabei nicht über eine zu geringe Auswahl beschweren - neben einer Vielzahl von Produkten aus der heimischen Landwirtschaft importiert der Lebensmittelhandel verschiedene Obst- und Gemüsesorten von allen Kontinenten.

Deutschland muss Obst und Gemüse importieren

Deutschland ist ein Nettoimporteur von Obst und Gemüse, der Selbstversorgungsgrad beträgt bei Obst rund 20 und bei Gemüse etwa 37 Prozent. Obst, Gemüse und Kartoffeln repräsentieren knapp 13 Prozent der Verkaufserlöse deutscher Landwirt:innen. Mit Gemüse setzte die deutsche Landwirtschaft rund 3,2 Milliarden, mit Obst etwa 909 Millionen Euro um. Die wichtigsten Erzeugnisse im Marktobstbau stellen in Deutschland Äpfel dar. Wichtige Anbauregionen für (Baum-)Obst in Deutschland sind das Alte Land in Niedersachsen, der Bodenseeraum in Baden-Württemberg sowie die Voreifel und das Vorgebirge in Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz. Gemüse wird von etwas weniger als 6.000 Betrieben in Deutschland im Freiland und knapp 1.650 Betrieben unter Glas angebaut, wobei die gesamte Anbaufläche fast 130.000 Hektar beträgt. Die nach Erntemenge wichtigsten Erzeugnisse im Freilandanbau stellen Möhren und Karotten, Zwiebeln und Weißkohl dar. Der beliebte Spargel folgt erst auf Rang sechs, weist allerdings die größte Anbauflächen des Landes auf.

Der Stellenwert des ökologischen Obst- und Gemüseanbaus

Obst und Gemüse haben eine überdurchschnittliche Bedeutung für den ökologischen Landbau in Deutschland, ihr Anteil an der biologisch bewirtschafteten Anbaufläche ist größer als bei anderen Erzeugnissen und Gemüse ist der drittgrößte Umsatzbringer im Bereich der Bio-Produkte hinter der Bio-Milch und Eiern. Neben der Produktion ist die Verarbeitung von Obst und Gemüse ein wichtiger Wirtschaftszweig und zählt als eine Subbranche der Lebensmittelindustrie. Sie umfasst auch die Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften. Ihre rund 250 Betriebe beschäftigen mehr als 30.000 Mitarbeiter:innen und setzen rund 11,5 Milliarden Euro um.



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