Statistiken zur NATO

Veröffentlicht von Bruno Urmersbach, 19.07.2019
Die NATO hat sich am 04. April 1949 im Zuge der zunehmenden Spannungen zwischen den alliierten Siegermächten (USA, Frankreich, Großbritannien und Sowjetunion) des zweiten Weltkrieges gegründet. Der Name NATO ist die Abkürzung für North Atlantic Treaty Organization, im Deutschen auch Nordatlantikpakt oder auch Organisation du traité de l' Atlantique nord (OTAN) im Französischen.
Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges bahnte sich ein neuer globaler Konflikt an – der (Kalte) Krieg der Systeme zwischen kapitalistischem Westen und kommunistischem Osten. Nach der Erreichung des gemeinsamen Ziels der Siegermächte, der bedingungslosen Kapitulation des Hitler-Regimes und Japans, traten die Gegensätze zwischen den Westmächten auf der einen Seite und der Sowjetunion und östlichen Verbündeten (Ostblock) auf der anderen Seite, immer stärker zu Tage. Die Sorge vor einem neuen globalen Krieg der Systeme führte zunächst zu bilateralen Verteidigungsverträgen zwischen einzelnen Staaten Westeuropas. Schließlich folgten erste Verteidigungsverträge zwischen den USA und europäischen Staaten. Dieser Prozess, und die wachende Sorge beidseits des Atlantiks vor einem Konflikt mit dem Ostblock, mündete im Wunsch wechselseitiger Verteidigungsbündnisse. Dies führte schlussendlich zur Gründung des Nordatlantikpaktes der North Atlantic Treaty Organization (NATO).

Auch nach dem Ende der bipolaren Weltordnung bzw. dem Ende des (alten) Ost- West-Konfliktes besteht der Zweck der NATO darin, die Souveränität ihrer Mitgliedsstaaten mit politischen oder militärischen Mitteln zu gewährleisten. Die NATO ist daher nach Eigendarstellung eine „Politische und Militärische Allianz“ aus gegenwärtig 29 Mitgliedsstaaten:
Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) – Potentieller Gegner der NATO?

Einige der mächtigsten Staaten der Welt, Russland, China und Indien haben sich mittlerweile selbst in einer multilateralen Organisation zusammengeschlossen, der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Die regionale Sicherheitspolitik ist eines der Kernanliegen der Organisation, weswegen sie von Beobachtern immer wieder als potenzieller Gegenspieler der NATO ins Spiel gebracht wird. Derzeit umfasst die Allianz insgesamt acht Mitgliedsstaaten. Neben den drei genannten Großmächten sind dies Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und Pakistan als vierte Atommacht.
Dass u.a. auch der Iran, Weißrussland, Syrien und das NATO-Mitglied Türkei an einer Mitgliedschaft interessiert sind oder bereits Beobachterstaus besitzen, trägt nicht dazu bei, das Misstrauen gegenüber der SOZ zu verringern.

Dem Vergleich zwischen NATO und SOZ wird daher auch im NATO-Dossier Rechnung getragen.



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