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Statistiken zu Slowenien

Die Bevölkerung von Slowenien betrug 2020 geschätzt rund 2,1 Millionen Menschen. In der EU liegt Slowenien damit auf Rang 22. Im Jahr 2019 wuchs die Einwohnerzahl des Landes um circa 0,7 Prozent. Die Bevölkerungsstruktur von Slowenien ist vergleichsweise alt: So zählten im Jahr 2020 rund 15,1 Prozent der Bevölkerung zur Altersgruppe unter 15 Jahren; dies ist einer der niedrigsten Werte unter den EU-Ländern. Mit einem Altersmedian von schätzungsweise 44,5 Jahren (2020) steht Slowenien außerdem auf Rang 11 der Länder mit dem höchsten Durchschnittsalter weltweit. Slowenien ist recht ländlich geprägt: Die Urbanisierung liegt bei 54,8 Prozent (2019).

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Slowenien lag 2020 bei rund 52,8 Milliarden US-Dollar bzw. 46,3 Milliarden Euro. Damit belegt das Land Rang 23 in der EU. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf circa 25.211 US-Dollar bzw. 22.010 Euro - Platz 15 im EU-Vergleich. Das Wirtschaftswachstum in Slowenien war seit 2014 positiv, die Corona-Krise sorgte jedoch für einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um 5,53 Prozent im Jahr 2020. Für 2021 wird ein Wachstum von rund 3,7 Prozent erwartet. Vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 wurden auch Wachstumsraten bis zu 7 Prozent erzielt. Die Arbeitslosenquote erreichte im Zuge der Wirtschaftskrise 2013 mit rund 10,2 Prozent ihren Höhepunkt. Seit 2014 verringerte sie sich zwar kontinuierlich, sie lag mit rund 5,1 Prozent im Jahr 2020 jedoch wieder über dem Vorkrisenniveau (2008: 4,4 Prozent). Für den slowenischen Arbeitsmarkt spielt der Dienstleistungssektor eine vergleichsweise geringe Rolle: Lediglich 61,5 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 2020 in diesem Bereich; der viertniedrigste Wert aller EU-Länder (EU-Schnitt: 71,1 Prozent). Die Inflationsrate in Slowenien lag 2020 bei circa -0,05 Prozent; für 2019 gehen Prognosen von einer Teuerung von rund 0,8 Prozent aus.

Im Jahr 2020 exportierte Slowenien Waren im Wert von rund 44,8 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 42,1 Milliarden US-Dollar. Die Handelsbilanz des Landes war das neunte Jahr in Folge im Plus, d.h. es wurden Exportüberschüsse erzielt. Der wichtigste Handelspartner für Slowenien im Export und Import ist Deutschland.

Die Staatsverschuldung von Slowenien lag 2020 bei rund 37,7 Milliarden Euro; dies entspricht einer Schuldenquote von 81,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im Vergleich zu 2008 (21,8 Prozent) hat sich die Quote in den letzten Jahren fast vervierfacht, wenngleich sie sichzuletzt bereits verringert hat und laut Prognosen auch wieder sinken wird. Der Staatsüberschuss des Landes betrug 2019 circa 253 Milliarden Euro; die Überschussquote lag bei etwa 0,5 Prozent des BIP. Aufgrund der Corona-Krise wurde 2020 jedoch ein Haushaltsdefizit von 3,9 Milliarden Euro bzw. 8,5 Prozent des BIP verzeichnet.

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Die Bevölkerung von Slowenien betrug 2020 geschätzt rund 2,1 Millionen Menschen. In der EU liegt Slowenien damit auf Rang 22. Im Jahr 2019 wuchs die Einwohnerzahl des Landes um circa 0,7 Prozent. Die Bevölkerungsstruktur von Slowenien ist vergleichsweise alt: So zählten im Jahr 2020 rund 15,1 Prozent der Bevölkerung zur Altersgruppe unter 15 Jahren; dies ist einer der niedrigsten Werte unter den EU-Ländern. Mit einem Altersmedian von schätzungsweise 44,5 Jahren (2020) steht Slowenien außerdem auf Rang 11 der Länder mit dem höchsten Durchschnittsalter weltweit. Slowenien ist recht ländlich geprägt: Die Urbanisierung liegt bei 54,8 Prozent (2019).

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Slowenien lag 2020 bei rund 52,8 Milliarden US-Dollar bzw. 46,3 Milliarden Euro. Damit belegt das Land Rang 23 in der EU. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf circa 25.211 US-Dollar bzw. 22.010 Euro - Platz 15 im EU-Vergleich. Das Wirtschaftswachstum in Slowenien war seit 2014 positiv, die Corona-Krise sorgte jedoch für einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um 5,53 Prozent im Jahr 2020. Für 2021 wird ein Wachstum von rund 3,7 Prozent erwartet. Vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 wurden auch Wachstumsraten bis zu 7 Prozent erzielt. Die Arbeitslosenquote erreichte im Zuge der Wirtschaftskrise 2013 mit rund 10,2 Prozent ihren Höhepunkt. Seit 2014 verringerte sie sich zwar kontinuierlich, sie lag mit rund 5,1 Prozent im Jahr 2020 jedoch wieder über dem Vorkrisenniveau (2008: 4,4 Prozent). Für den slowenischen Arbeitsmarkt spielt der Dienstleistungssektor eine vergleichsweise geringe Rolle: Lediglich 61,5 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 2020 in diesem Bereich; der viertniedrigste Wert aller EU-Länder (EU-Schnitt: 71,1 Prozent). Die Inflationsrate in Slowenien lag 2020 bei circa -0,05 Prozent; für 2019 gehen Prognosen von einer Teuerung von rund 0,8 Prozent aus.

Im Jahr 2020 exportierte Slowenien Waren im Wert von rund 44,8 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 42,1 Milliarden US-Dollar. Die Handelsbilanz des Landes war das neunte Jahr in Folge im Plus, d.h. es wurden Exportüberschüsse erzielt. Der wichtigste Handelspartner für Slowenien im Export und Import ist Deutschland.

Die Staatsverschuldung von Slowenien lag 2020 bei rund 37,7 Milliarden Euro; dies entspricht einer Schuldenquote von 81,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im Vergleich zu 2008 (21,8 Prozent) hat sich die Quote in den letzten Jahren fast vervierfacht, wenngleich sie sichzuletzt bereits verringert hat und laut Prognosen auch wieder sinken wird. Der Staatsüberschuss des Landes betrug 2019 circa 253 Milliarden Euro; die Überschussquote lag bei etwa 0,5 Prozent des BIP. Aufgrund der Corona-Krise wurde 2020 jedoch ein Haushaltsdefizit von 3,9 Milliarden Euro bzw. 8,5 Prozent des BIP verzeichnet.

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