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Statistiken zu Italien

Die Bevölkerung von Italien betrug 2018 rund 59,8 Millionen Einwohner. In der EU steht Italien im Hinblick auf die Einwohnerzahl an vierter Stelle. Die größten Städte in Italien sind Rom, Mailand und Neapel. Die Lebenserwartung in Italien ist mit rund 83,2 Jahren eine der höchsten weltweit (Rang sechs). Auch aufgrund der niedrigen Fertilitätsrate (1,27 Kinder je Frau in 2019) hat Italien eine der ältesten Bevölkerungen der Welt: Beim Durchschnittsalter (Altersmedian) liegt das Land mit 47,3 Jahren auf Rang zwei, beim Anteil der über 64-Jährigen an der Bevölkerung (24 Prozent) liegt Italien weltweit an dritter Stelle. Wäre der Migrationssaldo von Italien nicht seit vielen Jahren durchweg positiv, würde sich die Gesamtbevölkerung kontinuierlich verringern. 2019 wanderten rund 332.778 Menschen dauerhaft nach Italien ein; rund 179.505 Menschen verließen Italien im gleichen Jahr dauerhaft. Somit war auch 2019 der Migrationssaldo von Italien positiv - es wanderten rund 153.273 Menschen mehr nach Italien ein als im gleichen Zeitraum Menschen aus Italien auswanderten.

Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 1,88 Billionen US-Dollar war Italien im Jahr 2020 die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt und die dritttgrößte in der EU. Infolge der Euro- und Schuldenkrise schrumpfte die Wirtschaft 2012 und 2013. In den vergangenen fünf Jahren wuchs die Wirtschaft Italiens wieder, erfuhr aber im Jahr 2020 abermals einen großen Einbruch um 8,9 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2020 bei rund 31.604 US-Dollar je Einwohner; auch hier ist, ausgehend von 2008 mit rund 40.818 US-Dollar je Einwohner, das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Und auch die Arbeitslosenquote in Italien ist weiterhin hoch: 2020 betrug die Arbeitslosenquote in Italien circa 9,31 Prozent. Für 2019 wird ein leichter Anstieg auf 10,3 Prozent prognostiziert. Die Inflationsrate lag 2020 bei rund -0,15 Prozent; für 2021 wird die Inflationsrate auf rund 1,66 Prozent prognostiziert.

Im Jahr 2020 exportierte Italien Waren im Wert von rund 496,1 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 422,9 Milliarden US-Dollar. Damit steht Italien bei den größten Exportländern auf Rang acht und in der Liste der wichtigsten Importnationen auf Rang zehn. Mit einem Handelsbilanzüberschuss von rund 73,2 Milliarden US-Dollar befindet sich Italien in 2020 auf Platz sieben in der Liste, der Länder mit dem größten Handelsbilanzüberschuss, wieder. Wichtigste Handelspartner sowohl im Export als auch im Import sind Deutschland und Frankreich.

Die Staatsverschuldung von Italien betrug 2020 rund 2,57 Billionen Euro. Mit einer Schuldenquote von gut 155,81 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steht Italien weltweit auf Rang acht der Länder mit der höchsten Staatsverschuldung. Italien konnte seine Defizitquote in den letzten zehn Jahren deutlich senken, im Jahr 2020 lag sie mit 9,5 Prozent allerdings wieder deutlich höher als in den Vorjahren. Das Defizit in absoluten Zahlen betrug 2020 rund 156,9 Milliarden Euro.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Italien" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Bevölkerung

Wirtschaft

Staatsfinanzen

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Statistiken zu Italien

Die Bevölkerung von Italien betrug 2018 rund 59,8 Millionen Einwohner. In der EU steht Italien im Hinblick auf die Einwohnerzahl an vierter Stelle. Die größten Städte in Italien sind Rom, Mailand und Neapel. Die Lebenserwartung in Italien ist mit rund 83,2 Jahren eine der höchsten weltweit (Rang sechs). Auch aufgrund der niedrigen Fertilitätsrate (1,27 Kinder je Frau in 2019) hat Italien eine der ältesten Bevölkerungen der Welt: Beim Durchschnittsalter (Altersmedian) liegt das Land mit 47,3 Jahren auf Rang zwei, beim Anteil der über 64-Jährigen an der Bevölkerung (24 Prozent) liegt Italien weltweit an dritter Stelle. Wäre der Migrationssaldo von Italien nicht seit vielen Jahren durchweg positiv, würde sich die Gesamtbevölkerung kontinuierlich verringern. 2019 wanderten rund 332.778 Menschen dauerhaft nach Italien ein; rund 179.505 Menschen verließen Italien im gleichen Jahr dauerhaft. Somit war auch 2019 der Migrationssaldo von Italien positiv - es wanderten rund 153.273 Menschen mehr nach Italien ein als im gleichen Zeitraum Menschen aus Italien auswanderten.

Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 1,88 Billionen US-Dollar war Italien im Jahr 2020 die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt und die dritttgrößte in der EU. Infolge der Euro- und Schuldenkrise schrumpfte die Wirtschaft 2012 und 2013. In den vergangenen fünf Jahren wuchs die Wirtschaft Italiens wieder, erfuhr aber im Jahr 2020 abermals einen großen Einbruch um 8,9 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2020 bei rund 31.604 US-Dollar je Einwohner; auch hier ist, ausgehend von 2008 mit rund 40.818 US-Dollar je Einwohner, das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Und auch die Arbeitslosenquote in Italien ist weiterhin hoch: 2020 betrug die Arbeitslosenquote in Italien circa 9,31 Prozent. Für 2019 wird ein leichter Anstieg auf 10,3 Prozent prognostiziert. Die Inflationsrate lag 2020 bei rund -0,15 Prozent; für 2021 wird die Inflationsrate auf rund 1,66 Prozent prognostiziert.

Im Jahr 2020 exportierte Italien Waren im Wert von rund 496,1 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 422,9 Milliarden US-Dollar. Damit steht Italien bei den größten Exportländern auf Rang acht und in der Liste der wichtigsten Importnationen auf Rang zehn. Mit einem Handelsbilanzüberschuss von rund 73,2 Milliarden US-Dollar befindet sich Italien in 2020 auf Platz sieben in der Liste, der Länder mit dem größten Handelsbilanzüberschuss, wieder. Wichtigste Handelspartner sowohl im Export als auch im Import sind Deutschland und Frankreich.

Die Staatsverschuldung von Italien betrug 2020 rund 2,57 Billionen Euro. Mit einer Schuldenquote von gut 155,81 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steht Italien weltweit auf Rang acht der Länder mit der höchsten Staatsverschuldung. Italien konnte seine Defizitquote in den letzten zehn Jahren deutlich senken, im Jahr 2020 lag sie mit 9,5 Prozent allerdings wieder deutlich höher als in den Vorjahren. Das Defizit in absoluten Zahlen betrug 2020 rund 156,9 Milliarden Euro.

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