Statistiken zu den USA

In den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) lebten 2016 rund 323,3 Millionen Menschen. Bezogen auf die Bevölkerungszahl liegen die USA auf Rang drei weltweit, ebenso hinsichtlich der Landesfläche von circa 9,8 Millionen Quadratkilometern. Die größten Städte in den USA sind New York, Los Angeles und Chicago.


Die USA sind seit jeher ein Einwanderungsland. Im Jahr 2015 wanderten rund 1,05 Millionen Menschen legal und dauerhaft in die USA ein. Gleichzeitig wurden 2015 rund 462.388 illegale Einwanderer in den USA aufgegriffen - der niedrigste Wert in den vergangenen 13 Jahren. Mehr als 333.000 Personen wurden in 2015 aus den USA abgeschoben; rund 130.000 Personen reisten freiwillig aus. Die Zahl der freiwilligen Ausreisen ist in den vergangenen Jahren stark rückläufig während sich die Zahl der Abschiebungen leicht erhöhte. Insgesamt wird die Anzahl illegaler Einwanderer in den USA auf circa 11,1 Millionen Menschen geschätzt (2014). Mit rund 5,8 Millionen Personen stellen Mexikaner die größte Gruppe illegaler Einwanderer in den USA dar. Die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden liegt seit Jahren zwischen 50.000 bis 70.000 Gesuchen bzw. Aufnahmen jährlich. Im Jahr 2015 wurden wie in den Vorjahren rund 70.000 Flüchtlinge und Asylsuchende von den USA aufgenommen. Der Wert von Rücküberweisungen von Migranten aus den USA in ihre jeweiligen Herkunftsländer (outflow) betrug 2015 rund 61,4 Milliarden US-Dollar.

Gemessen an der absoluten Wirtschaftsleistung sind die USA die größte Volkswirtschaft der Welt: Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 18,57 Billionen US-Dollar lagen sie im Jahr 2016 noch deutlich vor China (rund 11,22 Billionen US-Dollar). Allerdings schwindet die wirtschaftliche Bedeutung der USA: Lag ihr Anteil am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2004 noch bei rund 19,9 Prozent, waren es 2016 nur noch geschätzt rund 15,5 Prozent.
Wesentliche Ursache hierfür ist das höhere Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern, vor allem in China. Im Jahr 2016 wuchs die US-Wirtschaft um rund 1,6 Prozent, 2017 werden es laut Prognosen etwa 2,3 Prozent sein. Im Hinblick auf das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf stehen die USA mit geschätzt rund 57.436 US-Dollar je Einwohner (2016) jedoch weit vor Schwellenländern wie China oder Brasilien.
Die Arbeitslosenquote in den USA ist infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise nach 2007 deutlich angestiegen und erreichte mit 9,6 Prozent im Jahr 2010 ihren höchsten Stand seit rund 30 Jahren. Nur 1982 erreichte sie mit 9,7 Prozent einen marginal höheren Wert. Seit 2011 erholt sich der Arbeitsmarkt in den USA deutlich und die Arbeitslosenquote sinkt kontinuierlich. Mit rund 4,85 Prozent hat die Arbeitslosenquote 2016 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die Inflationsrate betrug 2016 rund 1,3 Prozent, 2017 wird eine Erhöhung auf rund 2,65 Prozent erwartet.

Im Jahr 2016 exportierten die USA Waren im Wert von rund 1,45 Billionen US-Dollar und importierten Güter für circa 2,25 Billionen US-Dollar. Damit sind die USA das zweitgrößte Exportland und die größte Importnation. Aufgrund des negativen Handelssaldos von rund 800 Milliarden US-Dollar sind die USA jedoch auch das Land mit dem größten Handelsbilanzdefizit weltweit . Wichtigste Handelspartner der USA sowohl im Export als auch im Import sind die NAFTA-Partner Kanada und Mexiko sowie China.

Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise ist die Staatsverschuldung der USA deutlich angestiegen. Betrug die Staatsverschuldung 2005 noch rund 8,5 Billionen US-Dollar, wird 2016 mit einer Staatsverschuldung von rund 19,93 Billionen US-Dollar gerechnet. Damit hätte sich die Staatsverschuldung der USA innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt. Die Staatsschuldenquote ist von rund 64,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2007, ebenfalls sprunghaft angestiegen und erreichte 2016 bereits circa 107,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts; einer der höchsten Schuldenstände weltweit. Das gesamtstaatliche Haushaltsdefizit betrug 2016 geschätzt rund 810 Milliarden US-Dollar, was einer Defizitquote von rund 4,4 Prozent des BIP entspricht. Die USA zählten damit aber nicht zu den Ländern mit dem höchsten Staatsdefizit.

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