Statistiken zu den mächtigsten Staaten der Welt

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen zwei Handelspartnern, sondern auch der Prolog im Machtkampf der mächtigsten Staaten der Welt.

Einführung
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion (UdSSR) und damit einhergehend dem Ende der bipolaren Weltordnung mit den zwei Supermächten USA und UdSSR hat sich die geopolitische Machtverteilung grundlegend verändert. Der Zeitraum nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis Anfang der 1990er Jahre war geopolitisch charakterisiert durch den Krieg der Systeme zwischen dem kapitalistischen Westen (unter Führung der USA) und dem kommunistischen Osten (unter Führung der UdSSR). Die USA haben den Krieg der Systeme für sich entschieden und waren unangefochten der mächtigste Staat der Welt. Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte sind jedoch mit China, der Europäischen Union (EU) und Indien neue machtpolitische Player in Erscheinung getreten oder bereiten ihren Auftritt auf der Weltbühne vor.

Laut des Ranking der 20 mächtigsten Länder nach dem Best Countries Ranking 2019, sind die USA dicht gefolgt von Russland, China und Deutschland die mächtigsten Länder Welt. Auch Japan (Platz 7), Kanada (Platz 12) und Indien (17) finden sich in diesem Ranking wieder, aber wie drückt sich diese Macht aus, bzw. woraus resultiert sie?

Macht (Power) soll hier als die Befähigung zur Durchsetzung eigener Interessen gegenüber Dritten verstanden werden. Diese Macht kann sich auf verschiedene Weise ausdrücken. Allgemein wird in den internationalen Beziehungen zwischen Hard Power und Soft Power unterschieden:
  • Hard Power:
    Wirtschaftliche oder militärische Stärke als Basis der Macht
  • Soft Power:
    Immaterielle Werte als Basis der Macht - Vorbildfunktion und Attraktivität der nationalen Werte und Normen
Im Mittelpunkt stehen Staaten, die gegenwärtig oder zukünftig die politische, wirtschaftliche oder militärische Macht besitzen, maßgeblichen Einfluss auf Entscheidungen der internationalen Staatengemeinschaft auszuüben oder auch in der Lage sind ihre Agenda unilateral durchzusetzen.

Demographische Einordnung
Macht ist dabei nicht mit schierer Größe gleichzusetzen, wenngleich es Überschneidungen gibt: Russland ist 2018 mit einer Landesfläche von rund 17,1 Millionen Quadratkilometern das mit Abstand größte Land der Welt, gleichzeitig belegt Russland aber mit einer Gesamtbevölkerung von rund 144 Millionen Einwohnern nur den 9. Platz in der Liste der 20 Länder mit der größten Bevölkerung im Jahr 2018. Die USA weisen mit einer Landesfläche von rund 9,8 Millionen Quadratkilometern (Platz 3) und rund 328,4 Millionen Einwohnern auch die dritthöchste Gesamtbevölkerung weltweit auf. In Hinblick auf die 10 Länder mit der größten Bevölkerung in der Zukunft legen derzeitige Prognosen nahe, dass sich die Gesamtbevölkerung der USA bis zum Jahr 2100 stetig bis auf circa 447,5 Millionen Einwohner erhöhen, die Gesamtbevölkerung Russlands hingegen soweit verringern wird, dass das Land nicht mehr unter den Top 10 vertreten sein wird. Die Staaten China und Indien weisen bereits gegenwärtig mit jeweils rund 1,4 Milliarden Einwohnern die höchsten Gesamtbevölkerungen weltweit auf und werden laut der Bevölkerungsprognose diese Plätze auch zukünftig verteidigen.

Soft Power
Laut der Ipsos Global @dvisor - World Affairs Studie 2018 vom Halifax International Security Forum und Ipsos, sind insgesamt 86 Prozent der befragten Bürger aus Russland der Meinung, dass ihr Land eine moralische Vorbildfunktion für die Welt hat. Auch die befragten Inder (85 Prozent) und US-Amerikaner (85 Prozent) sehen mit überwiegender Mehrheit einen globalen Führungsanspruch für ihr Land, wenngleich in jeder, der 25 befragten Gesellschaften eine Mehrheit dieser Aussage zustimmt.
Das Antwortverhalten auf die Frage danach, welche Länder oder Organisationen in der kommenden Dekade einen positiven Einfluss auf das Weltgeschehen haben werden, erscheint aussagekräftiger: 77 Prozent aller Befragten aus 27 Ländern sehen einen positiven Einfluss Kanadas dicht gefolgt von Deutschland mit 71 Prozent. Den mächtigen Staaten China (53 Prozent), Indien (51 Prozent) den USA (50 (Prozent) und Russland (43 Prozent) trauen nur geringe Mehrheiten oder nur eine Minderheit einen positiven Einfluss auf das zukünftige Weltgeschehen zu.
Im Vergleich der Rankings der 20 einflussreichsten Staaten 2019 mit den 20 kulturell einflussreichsten Staaten 2019 zeigen sich deutliche Unterschiede hinsichtlich des Soft Power-Ansatzes: Während die USA, Russland und China die ersten drei Plätze im Ranking der einflussreichsten Staaten belegen, weisen alle drei Länder deutlich schlechtere Platzierungen in Hinblick des kulturellen Einflusses auf (USA auf Platz 4, China auf Platz 19 und Russland auf Platz 20).
Im Ranking der 20 politisch modernsten Länder 2019 sind von den drei genannten Staaten nur die USA auf Platz 16 vertreten. Im Ranking der 20 beliebtesten Länder 2019 belegen die USA Platz 8, China Platz 16 und Russland ist nicht vertreten.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass auch flächenmäßig kleinere Staaten (zum Beispiel die Schweiz oder Schweden) und/oder Staaten mit einer vergleichsweise kleinen Bevölkerung (zum Beispiel die Schweiz, Schweden oder Kanada), über Soft Power verfügen. Sie mögen wirtschaftlich und/oder militärisch im globalen Vergleich relativ unbedeutend sein, aber sie geben aufgrund der gelebten Normen und Werte ihrer Gesellschaften, ihrer Innen- oder Außenpolitik, der Welt ein Beispiel, dem andere Gesellschaften gerne folgen würden. Dieser Umstand verschafft diesen Staaten in der Weltgemeinschaft eine gewichtige Stimme, sie besitzen Macht.

Hard Power
"Kann es in den nächsten 25 Jahren zu einem Weltkrieg unter Beteiligung von Supermächten kommen, vergleichbar mit dem ersten oder zweiten Weltkrieg?"

Im globalen Durchschnitt halten 59 Prozent der Befragten aus den 27 teilnehmenden Ländern den Ausbruch eines globalen Konfliktes in den kommenden 25 Jahren für möglich. Höhere Zustimmungswerte über dem globalen Durchschnitt weisen die USA (68 Prozent) und Indien (67 Prozent) auf. Auch die Befragten in China (55 Prozent) und Russland (58 Prozent) halten dieses Szenario tendenziell für möglich. Doch welche Staaten besitzen diese militärischen Fähigkeiten und können als militärische Supermächte bezeichnet werden?

Militärmacht
Im Ranking der 15 Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben im Jahr 2017 belegten die USA mit Militärausgaben von rund 610 Milliarden US-Dollar mit weitem Abstand den Spitzenplatz. Chinas Militärausgaben beliefen sich im Jahr 2017 auf rund 228 Milliarden US-Dollar (Platz 2), Russland investierte rund 66,3 Milliarden US-Dollar in sein Militär (Platz 4), dicht gefolgt von Indien mit Militärausgaben von rund 63,9 Milliarden US-Dollar (Platz 5).

Im Jahr 2017 machten die Militärausgaben der USA rund 35 Prozent der weltweiten Militärausgaben aus, während die akkumulierten Militärausgaben Chinas, Russlands und Indiens zusammen nur einem Anteil von rund 20,5 Prozent an den weltweiten Militärausgaben im Jahr 2017 entsprachen.
Diese militärische Machtverteilung spiegelt sich nicht eins zu eins in der Liste der zehn größten Armeen weltweit nach Truppenstärke wider: China besitzt mit rund 2,26 Millionen Soldaten die größte Armee weltweit (2018), gefolgt von den USA mit rund 1,63 Millionen Soldaten und Indien mit einer Truppenstärke von rund 1,33 Millionen Soldaten. Russland hat rund 1,04 Millionen Soldaten im Dienst und liegt damit weltweit auf Platz 5 (alle 2018).
Macht ist nicht mit schierer Größe gleichzusetzen, wenngleich es Überschneidungen gibt.

Einerseits ergibt sich durch eine höhere Gesamtbevölkerung auch ein größerer Pool an wehrtauglicher Bevölkerung, wie ein Blick auf die mächtigsten Armeen der Welt illustriert.
Andererseits lässt sich über die reine Armeegröße eines Staates keine Aussage über die militärische Schlagkraft dieser Armee treffen. Nordkoreas Armee ist mit rund 1,11 Millionen Soldaten die quantitativ viertstärkste Armee der Welt. Allerdings ist die nordkoreanische Armee von ihrer Ausrüstung und dem technischen Entwicklungsstand her qualitativ so limitiert, dass ihre tatsächliche militärische Macht wesentlich geringer ausfällt.

Ein weiterer, vermeintlich wesentlicher Faktor militärischer Stärke stellt der Besitz von Atomwaffen dar. Alle fünf Staaten, die die Rangliste der größten Armeen weltweit anführen, sind auch Atommächte. Russland (6.850 nukleare Sprengköpfe) und die USA (6.450 nukleare Sprengköpfe) verfügen über weitaus mehr Atomwaffen als China (280) und Indien (135). Auch Nordkorea verfügt über 15 nukleare Sprengköpfe, doch kann das Land dennoch nicht als militärische Großmacht bezeichnet werden.
Atomwaffen dienen vorzugsweise der Abschreckung, sie sind ein passives militärisches Machtinstrument. Würde Nordkorea sein Atomwaffenarsenal zur aktiven Kriegsführung nutzen, müsste der Staat mit ebenfalls verheerenden nuklearen Vergeltungsmaßnahmen rechnen. Dies gilt auch für alle anderen Atommächte. Auf der anderen Seite verleiht der Besitz von Atomwaffen dem Land die Sicherheit, nicht Ziel eines Angriffskrieges zu werden. Trotz des Besitzes von Nuklearwaffen und einer quantitativ starken Armee kann Nordkorea insgesamt nicht als eines der mächtigsten Länder der Welt betrachtet werden, da es als Staat nicht in der Lage ist "maßgeblichen Einfluss auf Entscheidungen der internationalen Staatengemeinschaft auszuüben oder auch die eigene Agenda unilateral durchzusetzen". Kein Staat weltweit wird gegenwärtig von der internationalen Staatengemeinschaft stärker sanktioniert als Nordkorea.

Darüber hinaus sind die USA, China und Russland Vetomächte im Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Russland hat als Nachfolgestaat der UdSSR den Platz als ständiges Mitglied des Weltsicherheitsrates eingenommen. Dieser Status gibt ihnen die Macht, bei Beschlüssen des UN-Sicherheitsrates gemäß Artikel 27 III der UNO-Charta von ihrem Vetorecht Gebrauch zu machen, und somit das Zustandekommen des Beschlusses zu verhindern.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass in Anbetracht der Höhe der Militärausgaben, der quantitativen und qualitativen Stärke der Armeen, dem Besitz von Atomwaffen und dem Status als Vetomächte im UN-Sicherheitsrat, die USA als militärische Supermacht und China sowie Russland als größte Militärmächte der Welt bezeichnet werden können. Indien hingegen besitzt bisher nur das Potential eine militärische Großmacht zu werden.

Nach dem Ergebnis einer weltweiten Umfrage ist gerade in den Staaten, die über die höchsten Militärbudgets weltweit verfügen, die Zustimmung zu der Aussage "Ist Krieg unter bestimmten Bedingungen notwendig um Gerechtigkeit zu erlangen?" am höchsten (mit Ausnahme Russlands). Dem gegenübergestellt stimmte in der gleichen Umfrage die Mehrheit der Befragten der Aussage zu, dass "im Weltgeschehen wirtschaftliche Macht wichtiger als militärische Macht ist".

Wirtschaftsmacht
Die USA erwirtschafteten im Jahr 2018 ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von geschätzt rund 20,41 Billionen US-Dollar und führen die Rangliste der Länder mit dem größten BIP mit deutlichen Abstand vor China auf Platz 2 an, das 2018 ein BIP von circa 14,1 Billionen US-Dollar erzielte. Indien mit einem BIP von circa 2,85 Billionen US-Dollar (Platz 7), Russland mit einem BIP von geschätzt 1,72 Billionen US-Dollar (Platz 11) und das aufstrebende Indonesien mit einem BIP von geschätzt rund 1,01 Billionen US-Dollar (16) liegen deutlich hinter den, in militärischer Hinsicht, eher zweitrangigen Staaten Japan (mit circa 5,17 Billionen US-Dollar auf Platz 3) und Deutschland (mit circa 4,21 Billionen US-Dollar auf Platz 4) zurück.

Mit Blick auf die Liste der 20 Länder mit dem größten kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt ergibt sich bereits eine deutliche Verschiebung in der Rangfolge: China liegt auf Platz 1, gefolgt von den USA und Indien. Russland macht einen Sprung von Platz 11 (reales BIP) auf Platz 6 (kaufkraftbereinigtes BIP) und Indonesien belegt Platz 7 weltweit (alle 2018).
Mit Blick auf die Prognose zu den Top 10 Länder mit dem größten Anteil am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Jahren 2019 bis 2023 wird eine Erwartungshaltung sichtbar: Der Anteil Chinas, Indiens und Indonesiens am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im Prognosezeitraum steigen, der Anteil der USA, Deutschlands, Japans und Russlands wird sinken.

Auch wenn diese Zahlen nur eine Prognose zukünftiger Entwicklung darstellen, spiegelt sich in ihnen eine Erwartungshaltung wider, die auch in Hinblick auf die Daten zu den 10 wichtigsten Herkunftsländern (FDI outflows) und den 10 wichtigsten Zielländern ausländischer Direktinvestitionen (FDI inflows) unterfüttert werden:
Während sich in den Zahlen zu den Foreign Direct Investment (FDI) outflows eher die gegenwärtige Wirtschaftskraft widerspielt, lässt sich in den Zahlen zu den FDI inflows eher eine Erwartungshaltung an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ablesen. Die USA (rund 342,3 Milliarden US-Dollar), Japan (rund 160,45 Milliarden US-Dollar) und China (rund 124,6 Milliarden US-Dollar) waren im Jahr 2017 die wichtigsten Herkunftsländer ausländischer Direktinvestitionen. Russland und Indien sind nicht in den Top 10 vertreten. Umgekehrt befinden sich weder Japan noch Russland in den Top 10 der wichtigsten Zielländer ausländischer Direktinvestitionen, dafür jedoch Indien auf Platz 10.

Im Hinblick auf die Währungsreserven ausgewählter Länder weltweit sticht China mit Währungsreserven in Höhe von rund 3,43 Billionen US-Dollar (Stand: März 2018) hervor. Auch Japan, Russland, Indien verfügen über vergleichsweise hohe Währungsreserven. Die USA hingegen weisen trotz ihrer exponierten ökonomischen Bedeutung nur Währungsreserven von rund 125 Milliarden US-Dollar aus. Dieser Umstand liegt unter anderem in den unterschiedlichen Handelsbilanzsalden der Staaten begründet.

Handelsmacht
Einige der bisher angesprochenen Staaten sind mächtige Player im Welthandel und finden sich dementsprechend in der Liste der 20 größten Exportländer weltweit wieder. China ist mit Exporten im Wert von rund 2,26 Billionen US-Dollar das größte Exportland weltweit, gefolgt von den USA, deren Exporte im Jahr 2017 einen Wert von rund 1,55 Billionen US-Dollar erreichten. Russland (353 Milliarden US-Dollar) und Indien (298,4 Milliarden US-Dollar) finden sich am unteren Ende der Top 20 wieder, Indonesien ist nicht vertreten (alle 2017).

In der Liste der 20 größten Importländer weltweit liegen die USA mit Importen im Wert von rund 2,4 Billionen US-Dollar (2017) an der Spitze, gefolgt von China mit Importen im Wert von rund 1,84 Billionen US-Dollar. Daraus ergibt einerseits für China der Spitzenplatz in der Liste der 20 Länder mit dem größten Handelsbilanzüberschuss weltweit und andererseits für die USA der Spitzenplatz in der Liste der 20 Länder mit dem größten Handelsbilanzdefizit weltweit. Dieses massive Handelsbilanzdefizit der USA, gerade auch im bilateralen Handel mit China, ist auch ein gewichtiger Grund für den Handelskrieg.

Anders stellt sich die Lage im weltweiten Handel mit Dienstleistungen dar. Hier führen die USA mit geschätzt rund 242,8 Milliarden US Dollar die Liste der 20 Länder mit der größten aktiven Dienstleistungsbilanz weltweit an. China ist zwar ebenfalls eines der 20 größten Exportländer von Dienstleistungen (Platz 5) aber ein noch größeres Importland von Dienstleistungen und kann dementsprechend nur auf eine passive Dienstleistungsbilanz verweisen.

Ein weiterer Indikator, der die herausragende Stellung der USA in der Weltwirtschaft illustriert, ist das Ranking der größten Börsenbetreiber der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-amerikanischen Börsen NYSE und Nasdaq übertrifft mit zusammen über 30 Billionen US-Dollar nahezu die Marktkapitalisierung aller folgenden nicht amerikanischen Börsenbetreiber zusammen.

In diesem Zusammenhang verwundert es nicht, dass sich in der Liste der größten Unternehmen der Welt auf den ersten 10 Plätzen gleich 8 Unternehmen aus den USA befinden. Mit Amazon, Alphabet und Facebook finden sich gleich drei Unternehmen unter den fünf größten Unternehmen, die aus dem IT-Bereich stammen und erst Mitte der 1990er bis Mitte der 2000er Jahre gegründet wurden. Dies spricht für eine hohe Innovationskraft der US-amerikanischen Wirtschaft.

Innovations- und Technologiemacht
Im Ranking der 10 innovativsten Länder weltweit nach dem Global Innovation Index belegen die USA den sechsten Platz. China, Japan, Russland, Indien und Indonesien sind hingegen nicht in den Top 10 vertreten.
Im Ranking der Länder mit der höchsten Innovationsfähigkeit laut dem Global Competitiveness Index 4.0, belegen die USA den zweiten Platz, gefolgt von Japan auf dem sechsten Platz. China, Russland, Indien und Indonesien tauchen auch hier nicht unter den 20 bestplatziertesten Ländern auf.
Im Ranking zur Innovationsfähigkeit der führenden Industrieländer nach dem Innovationsindikator belegen die USA den sechsten Platz, gefolgt von Japan auf Platz 20, China auf Platz 25, Russland auf Platz 28, Indonesien auf dem dreißigsten Platz und Indien abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Laut einer Befragung im deutschen FMCG-Markt zu den wichtigsten technologischen Trends der nächsten Jahre benannten 41 Prozent der Befragten "Cloud-(Computing)" als wichtigen technologischen Trend.
Diese Einschätzung wird auch im Hinblick auf den weltweiten Umsatz mit Cloud Computing unterstrichen: Im Zeitraum 2010 bis 2017 hat sich der weltweite Umsatz mit Cloud Computing von rund 42,8 Milliarden US-Dollar auf rund 145,3 Milliarden US-Dollar mehr als verdreifacht. Für das Jahr 2021 gehen Prognosen bereits von einem weltweiten Umsatzvolumen von rund 278 Milliarden US-Dollar aus.
Die USA sind mit rund 325.000 angemeldeten Patenten nicht nur das Land mit den meisten Patentanmeldungen im Bereich Cloud Computing, sondern US-amerikanische Unternehmen dominieren auch umsatzseitig den Weltmarkt mit Cloud Computing.

Zusammenfassung
  • USA
  • Die USA sind indikatorübergreifend der mächtigste Staat der Welt. Sie besitzen die politische, wirtschaftliche und militärische Macht, maßgeblichen Einfluss auf Entscheidungen der internationalen Staatengemeinschaft auszuüben und sind in der Lage, ihre Agenda auch unilateral durchzusetzen. Aufgrund der unter anderem hohen Innovationskraft, des kontinuierlichen Bevölkerungswachstums und des kulturellen Einflusses ist ein gravierender zukünftiger Machtverlust der USA nicht zu erwarten.

  • China
  • China hat in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten Wandel vollzogen und sich wirtschaftlich wie auch militärisch modernisiert. Eine Vorbild- und Führungsfunktion im Sinne des Soft Power-Ansatzes ist jedoch nicht erkennbar. Militärisch und wirtschaftlich führt kein Weg an China vorbei. China ist bereits jetzt einer der mächtigsten Staaten der Welt und könnte mittel-bis langfristig die USA als Supermacht ablösen.

  • Russland
  • Russland ist militärisch einer der mächtigsten Staaten der Welt, im Vergleich zu den USA und China jedoch insgesamt weit weniger mächtig. Wirtschaftlich ist Russland, abgesehen von seinem Öl- und Gasreichtum und dem damit einhergehendem Machtpotenzial, im internationalen Vergleich eher zweitrangig. Hinzu kommt, dass sich die Bedeutung Russlands für die Weltwirtschaft laut Prognosen eher verringern als vergrößern wird.

  • Japan
  • Japan ist wirtschaftlich einer der mächtigsten Staaten der Welt, dessen Bedeutung jedoch seit Jahren zurückgeht und laut Prognosen weiter schwinden wird. Japan ist nicht in der Lage seine Agenda wirtschaftlich oder militärisch unilateral durchsetzen zu können.

  • Indien
  • Indien gehört die Zukunft. Aufgrund des Bevölkerungsreichtums, der militärischen Stärke und des kontinuierlich hohen Wirtschaftswachstums wird sich Indien zukünftig zu einem der wichtigsten machtpolitischen Player der Welt entwickeln. Gegenwärtig ist Indiens Macht auf die Region limitiert.

  • Indonesien
  • Indonesien ist ein Versprechen für die Zukunft. Gegenwärtig ist Indonesien weder wirtschaftlich noch militärisch in der Position maßgeblichen Einfluss auf Entscheidungen der Weltgemeinschaft ausüben zu können.


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