Allein im ersten Halbjahr 2025 sind laut Verbraucherreport 2025 des Bundesverbands der Verbraucherzentralen bei den Verbraucherzentralen über 165.000 Beschwerden eingegangen - das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Gros (57 Prozent dieser Eingaben bezieht sich auf digitale Themen, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34 Prozent gestiegen sind.
Dass die Digitalisierung eine Herausforderung für den Verbraucherschutz ist, zeigt auch eine forsa-Umfrage, die Teil des Verbraucherreports ist. Der zufolge findet die Mehrheit der Menschen in Deutschland, dass die Rechte von Verbraucher:innen eher gut oder sehr gut geschützt sind - das gilt auch für die abgefragten Teilbereiche, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.
Die einzige Ausnahme bildet der Bereich "Internet & Digitalisierung". Über die Hälfte der bezeichnen den rechtlichen Schutz hier als eher nicht gut 45 Prozent) beziehungsweise nicht vorhanden (9 Prozent). Das zu ändern ist der Erhebung zufolge vor allem Sache der Politik. Gleichzeit haben indes drei von vier Befragten beim Thema Verbraucherschutz kein Vertrauen in Parteien und Politiker:innen.




















