Corporate-Lösungen testen?
+49 (40) 284841-968
kundenservice@statista.com

Immobilienpreisentwicklung in Deutschland bis 2020

Ausgehend vom 1. Quartal 2004 (Index = 100) lag der empirica-Immobilienindex in Deutschland im 4. Quartal des Jahres 2020 bei 165 Punkten. Bezogen auf Wachstumsregionen* betrug der Indexwert sogar 182 Punkte.
Abgebildet wird ein Preisindex basierend auf einem gewichteten Mittel aus Kauf- und Mietpreisen. Die Angaben beziehen sich auf Eigentums- oder Mietwohnungen aller Baujahre mit einer Größe von 60 bis 80 Quadratmetern bzw. Ein- und Zweifamilienhäuser aller Baujahre mit einer Größe von 100 bis 150 Quadratmetern sowie jeweils einer höherwertigen Ausstattung. Die Analyse basiert auf über 2 Millionen Inseraten (über 100 Anzeigenquellen).

Welches sind die Gründe für steigende Immobilienpreise?

Ein Grund für die stetig steigenden Immobilienpreise ist die starke Nachfrage bei gleichzeitig geringem Angebot. In Deutschland wird zwar viel gebaut, und doch reicht es nicht, um den Bedarf an Wohnungen bzw. an Wohngebäuden zu decken. Durch den Mangel an Wohnraum herrscht vor allem in den Ballungsräumen Wohnungsnot, was sowohl zu steigenden Mieten als auch zu Preissteigerungen bei Kaufimmobilien führt.
Auch der Mangel an Bauland kann als einer der Gründe für die Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt aufgeführt werden. Im Jahr 2019 kostete ein Quadratmeter baureifes Land in Deutschland durchschnittlich rund 190 Euro. Fünfzehn Jahre zuvor waren es noch um die 100 Euro für den Quadratmeter. Knappes Bauland wird teurer und sorgt damit auch für insgesamt steigende Immobilienpreise.
Des Weiteren führt die derzeitige Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ebenfalls zu einem Anstieg der Immobilienpreise. Einerseits macht diese die Finanzierung von Immobilien zwar günstiger, sie bedingt aber auch, dass durch niedrige Zinsen andere Anlagemöglichkeiten weniger attraktiv werden. Als Folge wird mehr in Immobilien investiert und die Preise am Immobilienmarkt nehmen durch die gesteigerte Nachfrage zu.

Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland von 2004 bis zum 4. Quartal 2020

Exklusive Premium-Statistik

Für einen uneingeschränkten Zugang benötigen Sie einen Single-Account.

  • Vollzugriff auf 1 Mio. Statistiken

  • inkl. Quellenangaben

  • Download als PNG, PDF, XLS

Single-Account

39 € 59 € pro Monat
im ersten Vertragsjahr
33% Rabatt bis 31.03.

Zugriff auf diese und alle weiteren Statistiken aus 80.000 Themen ab

468 € / Jahr
708 € / Jahr

Detaillierte Quellenangaben anzeigen?
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits Mitglied?
Anmelden
Quelle

Veröffentlichungsdatum

Januar 2021

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2004 bis Q4 2020

Hinweise und Anmerkungen

* Definitionen:
- Wachstumsregionen: Bevölkerungswachstum von 2009 bis 2014 um mehr als +1 Prozent.
- Stagnationsregionen: Bevölkerungsveränderung von 2009 bis 2014 von -1 Prozent bis +1 Prozent.
- Schrumpfungsregionen: Bevölkerungsrückgang von 2009 bis 2014 um mehr als -1 Prozent.

Hedonische Preise (Basis: ab 2012 empirica-systeme.de, davor IDN Immodaten GmbH) auf Basis von Regressionsschätzungen.

Statista-Accounts: Zugriff auf alle Statistiken. 468 € / Jahr
Basis-Account
Zum Reinschnuppern

Zugriff nur auf Basis-Statistiken.
Diese Statistik ist in diesem Account nicht enthalten.

Single-Account
Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen
  • Sofortiger Zugriff auf 1 Mio. Statistiken
  • Download als XLS, PDF & PNG
  • Detaillierte Quellenangaben
59 € 39 € / Monat *
im ersten Vertragsjahr
Corporate-Account
Komplettzugriff

Unternehmenslösung mit allen Features.

* Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt; Mindestlaufzeit 12 Monate

Statistiken zum Thema: "Wohnimmobilien"

Statista-Accounts: Zugriff auf alle Statistiken. 468 € / Jahr
Erfahren Sie mehr über unseren Corporate Account

Alle Inhalte, alle Funktionen.
Veröffentlichungsrecht inklusive.