Statistiken zu Wohnimmobilien

Veröffentlicht von Statista Research Department, 12.06.2017
Unter Wohnimmobilien fallen Gebäude oder Gebäudeteile, welche ausschließlich oder überwiegend Wohnzwecken dienen und von den Eigentümern selbst bzw. einem Mieter genutzt werden. Der Wohnungsmarkt ist ein Teilmarkt der Immobilienwirtschaft. Im Jahr 2013 belief sich die Anzahl der Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland auf rund 40,9 Millionen. Unter Nichtwohngebäude fallen Gebäude, die keinen entsprechenden Energieausweis haben und von denen mehr als die Hälfte der Gesamtnutzfläche Nichtwohnzwecken dient. Im genannten Jahr existierten rund 18,5 Millionen Wohngebäude in Deutschland, deren gesamter Wohnraum eine Fläche von rund 3,62 Milliarden Quadratmetern umfasste. Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg weisen die größte Anzahl an bewohnten Wohnungen, sei es vom Eigentümer selbst wie auch vermietete Wohnungen, auf.

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In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 50 Statistiken aus dem Thema "Wohnimmobilien".


Im Jahr 2014 wurden rund 109.000 Wohngebäude in Deutschland fertiggestellt, von denen etwa 21.000 Gebäude zwei oder mehr Wohnungen beinhalteten. Die Zahl der Baufertigstellungen von Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden belief sich auf rund 245 Tausend. In den letzten fünf Jahren wurden im Schnitt jeweils etwa 240.000 Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland erteilt. Die Leerstandsquote für Wohnungen dagegen beträgt derzeit etwa 3,1 Prozent. Die Leerstandsquote misst die Zahl der leerstehenden Wohneinheiten in Bezug zum Wohnungsbestand.
Die Eigentümerquote lag hierzulande im Jahr 2011 bei knapp 46 Prozent. Die Quote gibt den Anteil der von Eigentümerinnen und Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen an allen Wohnungen in Wohngebäuden an. Der vdp-Immobilienpreisindex zeigt eine preisliche Entwicklung der Eigentumswohnungen, ausgehend vom Jahr 2003, von rund 24 Prozent. Besonders in den Großstädten Deutschlands wie München oder Stuttgart zeichnen sich Veränderungen durch steigende Wohnungspreise ab. Zu den Städten mit den höchsten Kaufpreisen für Eigentumswohnungen gehören regelmäßig München, Freiburg im Breisgau sowie Stuttgart. Ähnlich sieht es bei den Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser aus. In München kostet ein Quadratmeter Wohnfläche aktuell ca. 6.200 Euro.
Auf dem Mietwohnungsmarkt zeichnet sich derweil ein ähnliches Bild. Laut dem Statistischen Bundesamt ist der Wohnungsmietenindex seit dem Jahr 2010 um 5,4 Prozent angestiegen. Allein in der Bundeshauptstadt ist es in den letzten 5 Jahren zu einem Mietpreisanstieg von über 21 Prozent gekommen. Zu den Städten mit dem höchsten Mietniveau gehören München, Germering und Dachau. Aktuell kostet der Quadratmeter Mietfläche in München knapp mehr als 15 Euro.

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