Demografischer Wandel in Deutschland

Der Begriff Demografischer Wandel bezeichnet die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung und geht dabei insbesondere auf Aspekte der Altersstruktur, der Geburtenzahlen und der Sterbefälle ein. Beeinflusst wurde der Demografische Wandel in Deutschland in den vergangenen Jahren insbesondere durch wachsende Migration sowie die Alterung der Bevölkerung.

Weniger Geburten als Todesfälle

Die Anzahl der Einwohner in Deutschland belief sich im Jahr 2019 auf rund 83,17 Millionen Menschen. Wie in den Jahren zuvor überwog dabei der weibliche Bevölkerungsanteil: So gab es 2019 in Deutschland rund 41 Millionen Männer bei rund 42 Millionen Frauen. Nordrhein-Westfalen, das flächenmäßig viertgrößte Bundesland Deutschlands, hatte im selben Jahr mit rund 17,95 Millionen Menschen die meisten Einwohner. Laut einer Prognose zur Entwicklung der Gesamtbevölkerung des Statistischen Bundesamtes werden im Jahr 2060 nur noch 74,39 Millionen Menschen in Deutschland leben. Ein Grund für den Rückgang der Bevölkerungszahl und des Demografischen Wandels in Deutschland sind die sinkende Anzahl von Geburten. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland insgesamt 778.000 Kinder geboren. Die meisten davon, rund 170.000, kamen in Nordrhein-Westfalen auf die Welt. Die Anzahl der Verstorbenen belief sich im selben Jahr auf knapp 940.000 Personen. So ergab sich eine Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen von rund -161.000, in Deutschland überwog somit die Anzahl der Sterbefälle. Dieser Trend des Demografischen Wandels ist in Deutschland seit den 1970er Jahren erkennbar.

Deutsche Bevölkerung wird immer älter

Die Altersverteilung für Deutschland näherte sich 2019 am ehesten einer sogenannten, in Industriestaaten verbreitenden, Urnenform an. Sie bildet sich bei kontinuierlich sinkenden Geburtenzahlen und gleichzeitig hoher Lebenserwartung, bzw. bei einem hohen Anteil älterer Jahrgänge sowie einem dazu im Vergleich stagnierend niedrigen Anteil der jüngeren durch niedrige Geburtenzahlen (siehe auch Fertilitätsrate). Diese demografische Entwicklung führt auch dazu, dass das Durchschnittalter der Bevölkerung ansteigt. So betrug das Durchschnittsalter für Deutschland im Jahr 2011 noch 43,9 Jahre und stieg bis 2020 sukzessive auf rund 45,7 Jahre an. Im Jahr 2019 lag Deutschland mit seinem Altersdurchschnitt damit knapp über dem EU-Durchschnitt. Interessant ist in dieser Hinsicht auch die Entwicklung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die im Rahmen des Generationenvertrages für die Versorgung der Bevölkerung im Rentenalter zuständig ist. Der Anteil der Erwerbstätigen sank von 68,2 Prozent im Jahr 1998 kontinuierlich auf einen Anteil von 64,6 Prozent im Jahr 2019.

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