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Statistiken zum Demografischen Wandel

Der Begriff Demografischer Wandel bezeichnet die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung und geht dabei insbesondere auf Aspekte der Altersstruktur, der Geburtenzahlen und der Sterbefälle ein. Beeinflusst wurde der demografische Wandel in Deutschland in den vergangenen Jahren insbesondere durch wachsende Migration in europäische Länder (Siehe auch die Themenseite Flüchtlinge und Asyl).

Im Jahr 2019 wurden in Deutschland insgesamt 778.000 Kinder geboren. Die meisten davon, rund 170.000, kamen in Nordrhein-Westfalen auf die Welt. Die Anzahl der Verstorbenen belief sich im selben Jahr auf knapp 940.000 Personen. So ergab sich eine Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen von rund -161.000, es gab also deutlich mehr Verstorbene als Geborene. Die Anzahl der Einwohner in Deutschland belief sich im Jahr 2018 auf rund 83,02 Millionen Menschen. Wie in den Jahren zuvor überwog dabei der weibliche Bevölkerungsanteil: So gab es 2018 in Deutschland rund 41 Millionen Männer bei rund 42 Millionen Frauen. Nordrhein-Westfalen, das flächenmäßig viertgrößte Bundesland Deutschlands, hatte im selben Jahr mit rund 17,93 Millionen Menschen die meisten Einwohner. Laut einer Prognose zur Entwicklung der Gesamtbevölkerung des Statistischen Bundesamtes werden im Jahr 2060 nur noch 74,39 Millionen Menschen in Deutschland leben

Die Altersverteilung für Deutschland näherte sich 2018 am ehesten einer sogenannten, in Industriestaaten verbreitenden, Urnenform an. Sie bildet sich bei kontinuierlich sinkenden Geburtenzahlen und gleichzeitig hoher Lebenserwartung, bzw. bei einem hohen Anteil älterer Jahrgänge sowie einem dazu im Vergleich stehendem niedrigen Anteil der jüngeren durch niedrige Geburtenzahlen (siehe auch Fertilitätsrate). Diese Entwicklung führt auch dazu, dass das Durchschnittalter der Bevölkerung ansteigt. So betrug das Durchschnittsalter für Deutschland im Jahr 2011 noch 43,9 Jahre und stieg bis 2020 sukzessive auf rund 45,7 Jahre an. Im Jahr 2019 lag Deutschland mit seinem Altersdurchschnitt damit knapp über dem EU-Durchschnitt. Interessant ist in dieser Hinsicht auch die Entwicklung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die im Rahmen des Generationenvertrages für die Versorgung der Bevölkerung im nicht erwerbsfähigen Alter zuständig ist. Diese sank von einem Anteil von 68,2 Prozent im Jahr 1998 kontinuierlich auf einen Anteil von 64,9 Prozent im Jahr 2018.

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 41 Statistiken aus dem Thema "Demografischer Wandel".

Demografischer Wandel

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Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Demografischer Wandel" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Deutschlands Altersstruktur

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