Corporate-Lösungen testen?
+49 (40) 284841-968
kundenservice@statista.com

Statistiken zum Demografischen Wandel

Der Begriff Demografischer Wandel bezeichnet die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung und geht dabei insbesondere auf Aspekte der Altersstruktur, der Geburtenzahlen und der Sterbefälle ein. Die geburtenreichen Jahrgänge der Baby-Boomer-Generation von 1955 bis 1970 stellt bis heute einer der größten Altersgruppen in Deutschland dar, mittlerweile befindet sich die Generation jedoch im Renteneinstiegsalter. Die gegenwärtigen Geburtenraten können das Defizit gegenüber den Sterbefällen nicht kompensieren. Die Gesellschaft altert - mit Konsequenzen für das deutsche Renten- und Pflegesystem. Beeinflusst wurde der demografische Wandel in Deutschland in den vergangenen Jahren insbesondere durch wachsende Migration in europäische Länder (Siehe auch die Themenseite Flüchtlinge und Asyl).

Schrumpfende Bevölkerung - mehr Sterbefälle als Geburten

Pro Jahr kommen in Deutschland über 700.000 Kinder zur Welt, die Anzahl der Verstorbenen ist in den vergangenen Jahren stets höher. Die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen summierte sich zuletzt auf rund 212.500 mehr Sterbefälle als Geburten, im Jahr 2020 ging die Einwohnerzahl in Deutschland leicht zurück. Durch die Zuwanderung aus dem Ausland konnte das Defizit zwischen Geburten und Sterbenden ausegeglichen werden. Laut einer Prognose zur Entwicklung der Gesamtbevölkerung des Statistischen Bundesamtes werden im Jahr 2060 nur noch 74,39 Millionen Menschen in Deutschland leben.

Die alternde Gesellschaft - Steigende Lebenserwartung und niedrige Fertilitätsrate

Die Altersverteilung für Deutschland näherte sich stetig einer sogenannten, in Industriestaaten verbreitenden, Urnenform an. Sie bildet sich bei kontinuierlich sinkenden Geburtenzahlen und gleichzeitig hoher Lebenserwartung, bzw. bei einem hohen Anteil älterer Jahrgänge sowie einem dazu im Vergleich stehendem niedrigen Anteil der jüngeren durch niedrige Geburtenzahlen (siehe auch Fertilitätsrate). Diese Entwicklung führt auch dazu, dass das Durchschnittalter der Bevölkerung ansteigt. So betrug das Durchschnittsalter für Deutschland im Jahr 2011 noch 43,9 Jahre und stieg bis 2020 sukzessive auf rund 45,7 Jahre an. Auch im europäischen Vergleich lag Deutschland damit über dem Durchschnitt.

Interessant ist in dieser Hinsicht auch die Entwicklung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die im Rahmen des Generationenvertrages für die Versorgung der Bevölkerung im nicht erwerbsfähigen Alter zuständig ist. Diese sank von einem Anteil von 68,2 Prozent im Jahr 1998 kontinuierlich auf einen Anteil von 64,2 Prozent im Jahr 2020. Damit das Rentensystem auch in Zukunft funktionieren kann, müssen gesetzliche Anpassungen vorgenommen werden, um den Demografischen Wandel auszugleichen. Ein Mittel wird die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittalters sein, das aktuell bei rund 64,3 Jahren liegt.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Demografischer Wandel" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Allgemeine Bevölkerungsentwicklung

Deutschlands Altersstruktur

Geburten und Sterbefälle

Internationaler Vergleich

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 58 Statistiken aus dem Thema "Demografischer Wandel".

Demografischer Wandel

Dossier zum Thema

Alle wichtigen Statistiken redaktionell aufbereitet - direkt downloadbar als PPT & PDF!
TOP SELLER

Statistiken zum Demografischen Wandel

Der Begriff Demografischer Wandel bezeichnet die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung und geht dabei insbesondere auf Aspekte der Altersstruktur, der Geburtenzahlen und der Sterbefälle ein. Die geburtenreichen Jahrgänge der Baby-Boomer-Generation von 1955 bis 1970 stellt bis heute einer der größten Altersgruppen in Deutschland dar, mittlerweile befindet sich die Generation jedoch im Renteneinstiegsalter. Die gegenwärtigen Geburtenraten können das Defizit gegenüber den Sterbefällen nicht kompensieren. Die Gesellschaft altert - mit Konsequenzen für das deutsche Renten- und Pflegesystem. Beeinflusst wurde der demografische Wandel in Deutschland in den vergangenen Jahren insbesondere durch wachsende Migration in europäische Länder (Siehe auch die Themenseite Flüchtlinge und Asyl).

Schrumpfende Bevölkerung - mehr Sterbefälle als Geburten

Pro Jahr kommen in Deutschland über 700.000 Kinder zur Welt, die Anzahl der Verstorbenen ist in den vergangenen Jahren stets höher. Die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen summierte sich zuletzt auf rund 212.500 mehr Sterbefälle als Geburten, im Jahr 2020 ging die Einwohnerzahl in Deutschland leicht zurück. Durch die Zuwanderung aus dem Ausland konnte das Defizit zwischen Geburten und Sterbenden ausegeglichen werden. Laut einer Prognose zur Entwicklung der Gesamtbevölkerung des Statistischen Bundesamtes werden im Jahr 2060 nur noch 74,39 Millionen Menschen in Deutschland leben.

Die alternde Gesellschaft - Steigende Lebenserwartung und niedrige Fertilitätsrate

Die Altersverteilung für Deutschland näherte sich stetig einer sogenannten, in Industriestaaten verbreitenden, Urnenform an. Sie bildet sich bei kontinuierlich sinkenden Geburtenzahlen und gleichzeitig hoher Lebenserwartung, bzw. bei einem hohen Anteil älterer Jahrgänge sowie einem dazu im Vergleich stehendem niedrigen Anteil der jüngeren durch niedrige Geburtenzahlen (siehe auch Fertilitätsrate). Diese Entwicklung führt auch dazu, dass das Durchschnittalter der Bevölkerung ansteigt. So betrug das Durchschnittsalter für Deutschland im Jahr 2011 noch 43,9 Jahre und stieg bis 2020 sukzessive auf rund 45,7 Jahre an. Auch im europäischen Vergleich lag Deutschland damit über dem Durchschnitt.

Interessant ist in dieser Hinsicht auch die Entwicklung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die im Rahmen des Generationenvertrages für die Versorgung der Bevölkerung im nicht erwerbsfähigen Alter zuständig ist. Diese sank von einem Anteil von 68,2 Prozent im Jahr 1998 kontinuierlich auf einen Anteil von 64,2 Prozent im Jahr 2020. Damit das Rentensystem auch in Zukunft funktionieren kann, müssen gesetzliche Anpassungen vorgenommen werden, um den Demografischen Wandel auszugleichen. Ein Mittel wird die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittalters sein, das aktuell bei rund 64,3 Jahren liegt.

Kontakt

Sie haben noch Fragen? Wir helfen gerne.
Statista Locations
Kontakt Jens Weitemeyer
Jens Weitemeyer
Customer Relations

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (CET)

Kontakt Vianny Gutierrez-Cruz
Vianny Gutierrez-Cruz
Sales Manager– Kontakt (Vereinigte Staaten)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)

Kontakt Ziyan Zhang
Ziyan Zhang
Customer Relations– Kontakt (Asien)

Mo - Fr, 11:30 - 22:00 Uhr (IST)

Kontakt Kisara Mizuno
Kisara Mizuno
Customer Success Manager– Kontakt (Asien)

Mo - Fr, 9:30 - 17:30 Uhr (JST)

Kontakt Lodovica Biagi
Lodovica Biagi
Director of Operations– Kontakt (Europa)

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (GMT)

Kontakt Carolina Dulin
Carolina Dulin
Associate Director - LAC– Kontakt (Lateinamerika)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)