Mehrere Flüchtlingsboote könnten Ende Januar 2026 im Mittelmeer bei schwerem Wetter verunglückt sein. Dabei sind möglicherweise bis zu 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind aktuell 567 Todesfälle bekannt, die in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres gestorben sind - davon allein 459 im Januar. Die Zahlen dürften aber noch steigen. Wie die taz-Redakteur Michael Braun in einem Kommentar schreibt werden an italienischen Stränden immer wieder Leichen angespült. Indes kriegt die Öffentlichkeit laut Braun davon nur wenig mit: "Wenn überhaupt, wird nur lokal berichtet". Das Mittelmeer ist die für Migrant:innen mit Abstand gefährlichste Fluchtroute nach Europa. Seit 2014 sind hier laut IOM mindestens 34.226 Menschen (davon sind 31.631 ertrunken) ums Leben gekommen - das entspricht 42 Prozent aller weltweit auf der Flucht gestorbenen Geflüchteten.
Das Mittelmeer ist die mit Abstand tödlichste Fluchtroute
Flucht & Asyl

Beschreibung
Die Grafik zeigt die geschätzte Anzahl der toten/vermissten Geflüchteten auf der Mittelmeerroute.



















