Anzahl der Krebsneuerkrankungen und durch Krebs verursachte Todesfälle in Deutschland nach Geschlecht im Jahr 2016
Statistik zu Krebserkrankungen und Krebstodesfällen
Im Jahr 2014 erhielten 476.216 Menschen deutschlandweit eine Krebsdiagnose. Obwohl die Zahl der Neuerkrankungen damit seit dem Jahr 2011 leicht zurückgegangen ist, prognostiziert das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut für das Jahr 2020 eine mögliche Inzidenz von rund 520.000 Fällen. Männer erkranken dabei weitaus häufiger an Krebs als Frauen. Und nahezu alle Krebsarten treten bei älteren Menschen sehr viel häufiger auf als bei Jüngeren.

Krebssterblichkeit sinkt

Mit rund 230.000 geforderten Menschenleben sind Krebserkrankungen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Dabei zeichnet die stetig zunehmende Zahl der Krebstoten ein verzerrtes Bild der Krebssterblichkeit. Zwar kann nach wie vor nicht jeder Krebspatient dauerhaft geheilt werden. Medizinischer Fortschritt sowie verbesserte Vorsorge und Früherkennung lassen die altersstandardisierte Krebssterblichkeit jedoch seit Jahrzehnten zurückgehen. Obwohl für den Einzelnen aufgrund einer steigenden Lebenserwartung das Risiko einer Krebsdiagnose steigt, sinkt also die Wahrscheinlichkeit an einer Krebserkrankung zu sterben.

Lungen- und Bronchialkrebs besonders tödlich

Allerdings sind die Prognosen nicht bei jeder Tumorform ähnlich günstig. So war Lungenkrebs unter Männern mit rund 30.000 Sterbefällen für eine knappes Viertel aller krebsbedingten Sterbefälle verantwortlich. Mit einer Mortalitätsrate von 46,5 je 100.000 Einwohner bietet Lungenkrebs für Männer die düstersten Aussichten. Für Frauen stellt Brustkrebs das größte Krebsrisiko dar. Mit rund 18.000 Sterbefällen und einem Anteil von mehr als 17 Prozent an allen Krebssterbefällen forderte diese Tumorart unter Frauen noch mehr Leben als Lungenkrebs. Die Sterblichkeit belief sich auf durchschnittlich 23 (Brust) bzw. 21,7 (Lunge) Sterbefälle je 100.000 Einwohner.
Anzahl der Krebsneuerkrankungen und durch Krebs verursachte Todesfälle in Deutschland nach Geschlecht im Jahr 2016
MännlichWeiblich
Krebsneuerkrankungen (2014)*249.215227.001
Todesfälle durch Krebs125.128105.597
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Quelle

ZfKD

Veröffentlichungsdatum

November 2018

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2016

Hinweise und Anmerkungen

* ICD-10: C00-C97 ohne C44 (nicht-melanotischen Hautkrebs)

Statistik zu Krebserkrankungen und Krebstodesfällen
Im Jahr 2014 erhielten 476.216 Menschen deutschlandweit eine Krebsdiagnose. Obwohl die Zahl der Neuerkrankungen damit seit dem Jahr 2011 leicht zurückgegangen ist, prognostiziert das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut für das Jahr 2020 eine mögliche Inzidenz von rund 520.000 Fällen. Männer erkranken dabei weitaus häufiger an Krebs als Frauen. Und nahezu alle Krebsarten treten bei älteren Menschen sehr viel häufiger auf als bei Jüngeren.

Krebssterblichkeit sinkt

Mit rund 230.000 geforderten Menschenleben sind Krebserkrankungen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Dabei zeichnet die stetig zunehmende Zahl der Krebstoten ein verzerrtes Bild der Krebssterblichkeit. Zwar kann nach wie vor nicht jeder Krebspatient dauerhaft geheilt werden. Medizinischer Fortschritt sowie verbesserte Vorsorge und Früherkennung lassen die altersstandardisierte Krebssterblichkeit jedoch seit Jahrzehnten zurückgehen. Obwohl für den Einzelnen aufgrund einer steigenden Lebenserwartung das Risiko einer Krebsdiagnose steigt, sinkt also die Wahrscheinlichkeit an einer Krebserkrankung zu sterben.

Lungen- und Bronchialkrebs besonders tödlich

Allerdings sind die Prognosen nicht bei jeder Tumorform ähnlich günstig. So war Lungenkrebs unter Männern mit rund 30.000 Sterbefällen für eine knappes Viertel aller krebsbedingten Sterbefälle verantwortlich. Mit einer Mortalitätsrate von 46,5 je 100.000 Einwohner bietet Lungenkrebs für Männer die düstersten Aussichten. Für Frauen stellt Brustkrebs das größte Krebsrisiko dar. Mit rund 18.000 Sterbefällen und einem Anteil von mehr als 17 Prozent an allen Krebssterbefällen forderte diese Tumorart unter Frauen noch mehr Leben als Lungenkrebs. Die Sterblichkeit belief sich auf durchschnittlich 23 (Brust) bzw. 21,7 (Lunge) Sterbefälle je 100.000 Einwohner.
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