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Migration, Zuwanderung und Flucht weltweit

Im Jahr 2020 lebten nach globaler Schätzung der UN DESA 280,6 Millionen Menschen in einem Land, in dem sie nicht geboren waren. Der häufigste Grund, für den diese Menschen ihr Heimatland verlassen hatten, war Arbeit: Die Mehrheit der internationalen Migrant:innen weltweit sind sogenannte Wanderarbeitnehmer:innen. Es gibt aber auch Menschen, die ihre Heimat nicht aus beruflichen, sondern aus zwingenden Gründen wie Kriegen und Konflikten zurücklassen. Diese Menschen, unter ihnen Flüchtlinge und Binnenvertriebene, machen zwar nur einen relativ kleinen Teil aller Migrant:innen aus, ihre Zahl ist aber in den letzten Jahren stark gestiegen und befindet sich aktuell auf einem Rekordhoch.

Die Anzahl internationaler Migrant:innen weltweit

Statistik: Anzahl der internationalen Migranten weltweit und ihr Anteil an der Weltbevölkerung in den Jahren 1970 bis 2019 | Statista Im Jahr 2019 hatten 3,5 Prozent der Weltbevölkerung (hier handelt es sich wieder um Schätzungen der UN DESA) ihren Wohnort dauerhaft oder für einen längeren Zeitraum in ein Land verlegt, in dem sie nicht geboren waren. Eindeutig lebt also die Mehrheit der Menschen im eigenen Geburtsland – Migration ist auch in der hyperglobalisierten Welt nicht die Norm. Allerdings nehmen die Wanderungsbewegungen insgesamt zu: Nach absoluten Zahlen gab es in den letzten Jahren einen leichten Anstieg der internationalen Migration. Auch der relative Anteil der Migrant:innen an der Weltbevölkerung hat sich vergrößert, allerdings wegen des allgemeinen Bevölkerungswachstums nur sehr moderat.

In welchen Weltregionen leben die meisten Migrant:innen?

Migration ist zwar ein globales Phänomen, doch es gibt erhebliche Unterschiede von Region zu Region. Mitte des Jahres 2020 lebten in Europa und Asien jeweils mehr als 85 Millionen internationale Migrant:innen – das entsprach rund 60 Prozent der gesamten Migrationsbevölkerung weltweit. Gemessen an der Bevölkerungszahl der Regionen war dagegen der Anteil der Migrant:innen in Ozeanien und Europa am höchsten (21,2 Prozent beziehungsweise elf Prozent). Dagegen ist der Anteil der internationalen Migrant:innen in Asien und Afrika (1,8 Prozent beziehungsweise zwei Prozent) eher gering.

Europa und Nordamerika verzeichneten zwischen 1990 und 2020 gemeinsam in absoluten Zahlen ein großes Wachstum der Migrationsbevölkerung. 2020 lebten in Europa und Nordamerika insgesamt 145,4 Millionen Migrant:innen. Die beiden Regionen haben (wie auch Ozeanien) einen positiven Wanderungssaldo: Über die Jahre migrieren mehr Menschen nach Europa und Nordamerika als Menschen auswandern.

Migrationsbewegungen zwischen den Weltregionen

Statistik: Anzahl der Migranten nach den wichtigsten Migrationsrouten zwischen den Weltregionen im Jahr 2020 | Statista Anders als die Daten zum Wanderungssaldo zwischen den Weltregionen suggerieren, überschreitet der Großteil der Migrant:innen die Grenzen der Kontinente allerdings nicht. Wenn Menschen ihr Heimatland verlassen, ziehen sie oft in ein benachbartes Land. Auf Ebene der Weltregionen findet Migration am häufigsten innerhalb des Großraums Nordamerika und Europa statt. Dieses Muster ist auch in Deutschland zu beobachten. Das Ranking der Länder, aus denen zuletzt die meisten Menschen nach Deutschland migrierten, wird von europäischen Ländern dominiert.

Entsprechen ist die Süd-Nord-Migration, entgegen verbreiteter Vorstellungen, auf einem eher niedrigen Niveau. Dies zeigen auch Daten zu Migrationsbewegungen nach dem Einkommensniveau der Länder weltweit: Migration spielt sich überwiegend zwischen Ländern mit hohem und mittlerem Einkommen ab. Menschen aus Ländern mit niedrigem Einkommen migrieren eher selten in Länder mit hohem Einkommen.

Migrationsbewegungen zwischen den Ländern: Migrationskorridore und Einwanderungsländer

Der derzeit wichtigste Migrationskorridor weltweit verläuft von Mexiko in die USA: Im Jahr 2020 lebten in den USA knapp 10,9 Millionen Menschen mexikanischer Herkunft. Die Vereinigten Staaten sind bereits seit Jahrzehnten das Hauptzielland für internationale Migrant:innen. Prognosen gehen davon aus, dass sie im Jahr 2060 einen Migrationsanteil von 17 Prozent haben werden. Auch Deutschland, das gemeinsam mit Saudi-Arabien das zweitwichtigste Zielland von Migrant:innen ist, verzeichnete einen Anstieg des Migrationsanteils von 7,9 Prozent im Jahr 2011 auf 12,7 Prozent im Jahr 2020.

Insgesamt verteilt sich etwa die Hälfte aller Migrant:innen weltweit auf nur zehn Staaten. Neben den USA, Deutschland und Saudi-Arabien sind unter anderem Russland und Großbritannien die wichtigsten Destinationen. Betrachtet man nicht die absoluten Zahlen, sondern den Anteil der Migrant:innen an der Gesamtbevölkerung, treten allerdings ganz andere Länder hervor. Das Land mit der höchsten Migrantenquote sind die Vereinigten Arabischen Emirate. 88 Prozent der Einwohner des arabischen Staates kommen aus dem Ausland. Auch Australien hat eine sehr hohe Migrationsquote. Unter den Geburtsländern der Migrant:innen ragten Indien, Mexiko, China sowie Russland hervor. Beachtet werden sollte auf jeden Fall, dass die Zahlen in allen Fällen eine Kumulierung von Migration (und Vertreibung) über Jahre darstellen.

Demographische Folgen von Migration und die Corona-Pandemie

Die internationalen Migration hat sich in manchen Regionen im Laufe der Zeit auf die Bevölkerungsentwicklung ausgewirkt. Zum Beispiel würde in einigen europäischen Ländern das Bevölkerungswachstum ohne internationale Migrant:innen deutlich niedriger ausfallen. Weil die Zuwanderung im Corona-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen war, hat etwa in Deutschland zum ersten Mal seit 2011 kein Bevölkerungswachstum stattgefunden.

Flucht und Vertreibung

Genaue Zahlen zu den weltweiten Fluchtbewegungen existieren bislang nicht. Die Statistiken des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) weisen nur die von den Vereinten Nationen erfassten Flüchtlinge aus und bieten lediglich eine Basis für Schätzungen. Für Ende 2020 bezifferte das UNHCR die Gesamtzahl der Menschen auf der Flucht auf etwa 81,5 Millionen, das ist der höchste Wert seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dazu gehören die rund 20,7 Millionen Menschen, die als Flüchtlinge im engeren Sinne gelten, außerdem etwa 4,2 Millionen staatenlose Menschen, denen eine Staatsangehörigkeit verweigert wurde, 4,1 Millionen Menschen mit einem offenen Asylantrag, 3,9 Millionen aus Venezuela migrierte Menschen und die 84,6 Millionen vom UNHCR registrierten Binnenvertriebenen.

Statistik: Länder mit den meisten aufgenommenen Flüchtlingen pro 1.000 Einwohner weltweit (Stand: Ende 2020) | Statista Rund zwei Drittel der vom UNHCR registrierten Menschen auf der Flucht, die im engeren Sinne als Flüchtlinge gelten (weil sie zum Beispiel den Kriterien der Genfer Konvention entsprechen), stammten aus nur fünf Ländern: aus Syrien, Afghanistan, Südsudan, Myanmar und der Demokratischen Republik Kongo. Regional verteilten sie sich vor allem auf den europäischen und den afrikanischen Raum. Zu den Ländern, die weltweit die meisten internationalen Flüchtlinge aufgenommen hatten, gehörten (Stand Ende 2020) die Türkei, Kolumbien, Pakistan und Uganda. Die Türkei, Kolumbien und Uganda gehörten außerdem zu den Ländern, die am meisten aufgenommene Flüchtlinge pro Einwohner aufwiesen.

Binnenvertriebene und Umweltflüchtlinge

In einer ähnlich schwierigen Lage wie anerkannte Flüchtlinge befinden sich Binnenvertriebene, die allerdings rechtlich gesehen nicht zur Gruppe der Flüchtlinge gehören. Binnenvertriebene haben bei ihrer Flucht keine nationale Grenze überschritten und befinden sich noch im eigenen Land. Das UNHCR erfasst zwar Zahlen zur Binnenflucht, diese ergeben aber kein vollständiges Bild, da nur Binnenvertriebene in bestimmten Regionen erfasst werden, die aufgrund von Gewalt und Konflikten ihre Heimat verlassen mussten. Umfassender sind die Zahlen des Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC), da sie auch Menschen berücksichtigen, die aufgrund von Naturkatastrophen, dem Klimawandel oder Umweltzerstörung zur Flucht gezwungen sind. Im Jahr 2020 gab es nach Schätzungen des IDMC insgesamt etwa 40,5 Millionen neue Binnenvertriebene weltweit.



Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Migration und Flucht weltweit" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Migration

Menschen auf der Flucht

Binnenvertriebene

Migration in der EU

Einwanderungsland Deutschland

Einwanderungsland USA

Interessante Statistiken

In den folgenden 9 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 66 Statistiken aus dem Thema "Migration und Flucht weltweit".

Migration und Flucht weltweit

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Im Jahr 2020 lebten nach globaler Schätzung der UN DESA 280,6 Millionen Menschen in einem Land, in dem sie nicht geboren waren. Der häufigste Grund, für den diese Menschen ihr Heimatland verlassen hatten, war Arbeit: Die Mehrheit der internationalen Migrant:innen weltweit sind sogenannte Wanderarbeitnehmer:innen. Es gibt aber auch Menschen, die ihre Heimat nicht aus beruflichen, sondern aus zwingenden Gründen wie Kriegen und Konflikten zurücklassen. Diese Menschen, unter ihnen Flüchtlinge und Binnenvertriebene, machen zwar nur einen relativ kleinen Teil aller Migrant:innen aus, ihre Zahl ist aber in den letzten Jahren stark gestiegen und befindet sich aktuell auf einem Rekordhoch.

Die Anzahl internationaler Migrant:innen weltweit

Statistik: Anzahl der internationalen Migranten weltweit und ihr Anteil an der Weltbevölkerung in den Jahren 1970 bis 2019 | Statista Im Jahr 2019 hatten 3,5 Prozent der Weltbevölkerung (hier handelt es sich wieder um Schätzungen der UN DESA) ihren Wohnort dauerhaft oder für einen längeren Zeitraum in ein Land verlegt, in dem sie nicht geboren waren. Eindeutig lebt also die Mehrheit der Menschen im eigenen Geburtsland – Migration ist auch in der hyperglobalisierten Welt nicht die Norm. Allerdings nehmen die Wanderungsbewegungen insgesamt zu: Nach absoluten Zahlen gab es in den letzten Jahren einen leichten Anstieg der internationalen Migration. Auch der relative Anteil der Migrant:innen an der Weltbevölkerung hat sich vergrößert, allerdings wegen des allgemeinen Bevölkerungswachstums nur sehr moderat.

In welchen Weltregionen leben die meisten Migrant:innen?

Migration ist zwar ein globales Phänomen, doch es gibt erhebliche Unterschiede von Region zu Region. Mitte des Jahres 2020 lebten in Europa und Asien jeweils mehr als 85 Millionen internationale Migrant:innen – das entsprach rund 60 Prozent der gesamten Migrationsbevölkerung weltweit. Gemessen an der Bevölkerungszahl der Regionen war dagegen der Anteil der Migrant:innen in Ozeanien und Europa am höchsten (21,2 Prozent beziehungsweise elf Prozent). Dagegen ist der Anteil der internationalen Migrant:innen in Asien und Afrika (1,8 Prozent beziehungsweise zwei Prozent) eher gering.

Europa und Nordamerika verzeichneten zwischen 1990 und 2020 gemeinsam in absoluten Zahlen ein großes Wachstum der Migrationsbevölkerung. 2020 lebten in Europa und Nordamerika insgesamt 145,4 Millionen Migrant:innen. Die beiden Regionen haben (wie auch Ozeanien) einen positiven Wanderungssaldo: Über die Jahre migrieren mehr Menschen nach Europa und Nordamerika als Menschen auswandern.

Migrationsbewegungen zwischen den Weltregionen

Statistik: Anzahl der Migranten nach den wichtigsten Migrationsrouten zwischen den Weltregionen im Jahr 2020 | Statista Anders als die Daten zum Wanderungssaldo zwischen den Weltregionen suggerieren, überschreitet der Großteil der Migrant:innen die Grenzen der Kontinente allerdings nicht. Wenn Menschen ihr Heimatland verlassen, ziehen sie oft in ein benachbartes Land. Auf Ebene der Weltregionen findet Migration am häufigsten innerhalb des Großraums Nordamerika und Europa statt. Dieses Muster ist auch in Deutschland zu beobachten. Das Ranking der Länder, aus denen zuletzt die meisten Menschen nach Deutschland migrierten, wird von europäischen Ländern dominiert.

Entsprechen ist die Süd-Nord-Migration, entgegen verbreiteter Vorstellungen, auf einem eher niedrigen Niveau. Dies zeigen auch Daten zu Migrationsbewegungen nach dem Einkommensniveau der Länder weltweit: Migration spielt sich überwiegend zwischen Ländern mit hohem und mittlerem Einkommen ab. Menschen aus Ländern mit niedrigem Einkommen migrieren eher selten in Länder mit hohem Einkommen.

Migrationsbewegungen zwischen den Ländern: Migrationskorridore und Einwanderungsländer

Der derzeit wichtigste Migrationskorridor weltweit verläuft von Mexiko in die USA: Im Jahr 2020 lebten in den USA knapp 10,9 Millionen Menschen mexikanischer Herkunft. Die Vereinigten Staaten sind bereits seit Jahrzehnten das Hauptzielland für internationale Migrant:innen. Prognosen gehen davon aus, dass sie im Jahr 2060 einen Migrationsanteil von 17 Prozent haben werden. Auch Deutschland, das gemeinsam mit Saudi-Arabien das zweitwichtigste Zielland von Migrant:innen ist, verzeichnete einen Anstieg des Migrationsanteils von 7,9 Prozent im Jahr 2011 auf 12,7 Prozent im Jahr 2020.

Insgesamt verteilt sich etwa die Hälfte aller Migrant:innen weltweit auf nur zehn Staaten. Neben den USA, Deutschland und Saudi-Arabien sind unter anderem Russland und Großbritannien die wichtigsten Destinationen. Betrachtet man nicht die absoluten Zahlen, sondern den Anteil der Migrant:innen an der Gesamtbevölkerung, treten allerdings ganz andere Länder hervor. Das Land mit der höchsten Migrantenquote sind die Vereinigten Arabischen Emirate. 88 Prozent der Einwohner des arabischen Staates kommen aus dem Ausland. Auch Australien hat eine sehr hohe Migrationsquote. Unter den Geburtsländern der Migrant:innen ragten Indien, Mexiko, China sowie Russland hervor. Beachtet werden sollte auf jeden Fall, dass die Zahlen in allen Fällen eine Kumulierung von Migration (und Vertreibung) über Jahre darstellen.

Demographische Folgen von Migration und die Corona-Pandemie

Die internationalen Migration hat sich in manchen Regionen im Laufe der Zeit auf die Bevölkerungsentwicklung ausgewirkt. Zum Beispiel würde in einigen europäischen Ländern das Bevölkerungswachstum ohne internationale Migrant:innen deutlich niedriger ausfallen. Weil die Zuwanderung im Corona-Jahr 2020 deutlich zurückgegangen war, hat etwa in Deutschland zum ersten Mal seit 2011 kein Bevölkerungswachstum stattgefunden.

Flucht und Vertreibung

Genaue Zahlen zu den weltweiten Fluchtbewegungen existieren bislang nicht. Die Statistiken des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) weisen nur die von den Vereinten Nationen erfassten Flüchtlinge aus und bieten lediglich eine Basis für Schätzungen. Für Ende 2020 bezifferte das UNHCR die Gesamtzahl der Menschen auf der Flucht auf etwa 81,5 Millionen, das ist der höchste Wert seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dazu gehören die rund 20,7 Millionen Menschen, die als Flüchtlinge im engeren Sinne gelten, außerdem etwa 4,2 Millionen staatenlose Menschen, denen eine Staatsangehörigkeit verweigert wurde, 4,1 Millionen Menschen mit einem offenen Asylantrag, 3,9 Millionen aus Venezuela migrierte Menschen und die 84,6 Millionen vom UNHCR registrierten Binnenvertriebenen.

Statistik: Länder mit den meisten aufgenommenen Flüchtlingen pro 1.000 Einwohner weltweit (Stand: Ende 2020) | Statista Rund zwei Drittel der vom UNHCR registrierten Menschen auf der Flucht, die im engeren Sinne als Flüchtlinge gelten (weil sie zum Beispiel den Kriterien der Genfer Konvention entsprechen), stammten aus nur fünf Ländern: aus Syrien, Afghanistan, Südsudan, Myanmar und der Demokratischen Republik Kongo. Regional verteilten sie sich vor allem auf den europäischen und den afrikanischen Raum. Zu den Ländern, die weltweit die meisten internationalen Flüchtlinge aufgenommen hatten, gehörten (Stand Ende 2020) die Türkei, Kolumbien, Pakistan und Uganda. Die Türkei, Kolumbien und Uganda gehörten außerdem zu den Ländern, die am meisten aufgenommene Flüchtlinge pro Einwohner aufwiesen.

Binnenvertriebene und Umweltflüchtlinge

In einer ähnlich schwierigen Lage wie anerkannte Flüchtlinge befinden sich Binnenvertriebene, die allerdings rechtlich gesehen nicht zur Gruppe der Flüchtlinge gehören. Binnenvertriebene haben bei ihrer Flucht keine nationale Grenze überschritten und befinden sich noch im eigenen Land. Das UNHCR erfasst zwar Zahlen zur Binnenflucht, diese ergeben aber kein vollständiges Bild, da nur Binnenvertriebene in bestimmten Regionen erfasst werden, die aufgrund von Gewalt und Konflikten ihre Heimat verlassen mussten. Umfassender sind die Zahlen des Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC), da sie auch Menschen berücksichtigen, die aufgrund von Naturkatastrophen, dem Klimawandel oder Umweltzerstörung zur Flucht gezwungen sind. Im Jahr 2020 gab es nach Schätzungen des IDMC insgesamt etwa 40,5 Millionen neue Binnenvertriebene weltweit.



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