Die Handelszölle der Trump-Regierung hat die Gewinne vieler US‑ und europäischer Unternehmen belastet. Asiatische Wettbewerber konnten von der Situation profitieren, da sie vielfach in denselben Märkten produzieren und verkaufen. Wie die Infografik von Statista zeigt, brachen die Aktienkurse der Marktführer im Sportartikelsegment gegenüber 2024 deutlich ein, Nike, Adidas und Puma sind hiervon betroffen. Während Nike aufgrund höherer Zölle und steigender Kosten auch beim Umsatz Gegenwind spürte, konnte Adidas mit stark nachgefragten Retro‑Sneakern Rekordumsätze und ‑margen erzielen, obwohl Anleger der Aktie weiterhin skeptisch gegenüberstanden. Puma verlor sowohl an Börsenwert als auch beim Umsatz und hat ein umfassendes Restrukturierungsprogramm gestartet, um Profitabilität und Markenprofil wieder zu stärken.
Chinesische Anbieter wie Anta und der kleinere Rivale Li Ning nutzten gleichzeitig den Rückenwind eines boomenden chinesischen Sportartikelmarkts, steigerten ihre Umsätze deutlich und legten an der Börse zu. Besonders stark entwickelten sich zudem die von Anta kontrollierte Amer Sports mit Marken wie Arc’teryx, Atomic, Salomon und Wilson, deren internationale Outdoor‑Positionierung vom Nachfrageschub profitierte. Auch der japanische Hersteller Asics verzeichnete Rekordumsätze: Die Lifestyle‑Sparte SportStyle sowie Onitsuka Tiger dienten als Wachstumstreiber und profitierten stark vom Retro‑Sneaker‑Trend.


















