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Nike: Führender Sportartikelhersteller weltweit

Statistik:| Statista Der nach der griechischen Göttin des Sieges benannte Nike-Konzern ist mit einem Umsatz von mehr als 44 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von rund 5,7 Milliarden US-Dollar vor Adidas der größte Sportartikelhersteller der Welt.

Dabei stellte das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Oregon zunächst überhaupt keine eigenen Produkte her, sondern fungierte ursprünglich als reiner Vertriebspartner der japanischen Marke Asics. Der Aufstieg zum Weltkonzern begann spätestens mit der Verpflichtung des Basketballstars Michael Jordan im Jahr 1984. Turnschuhe aus dem „Air Jordan“-Franchise hatten maßgeblichen Anteil am kommerziellen Erfolg von Nike in dieser Zeit und stellen bis heute eine der bekanntesten Produktlinien des Konzerns dar. Als sich Joschka Fischer 1985 in Turnschuhen zum hessischen Umweltminister vereidigen ließ, waren Sneakers von Nike das Schuhwerk seiner Wahl. Das Markenzeichen – der „Swoosh“ – wurde 1971 von einer Studentin für 35 Dollar entworfen. Heute gilt die Firma mit dem Haken als wertvollste Bekleidungsmarke weltweit.

Um dieses symbolische Kapital, die Aura der Marke, zu pflegen, setzte Nike als erster Sportartikelhersteller auf eine eigene Retailsparte und eröffnete ab dem Jahr 1990 Flagship-Stores an zuletzt mehr als 1.000 Standorten weltweit.Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) in Deutschland, Frankreich und Spanien seit Januar 2020 (Stand: 18. März 2020) | Statista Damit begründete Nike einen Trend für die gesamte Branche. Auch Adidas und Puma adaptierten das Konzept, um ihre Produkte in einem hermetischen Umfeld inszenieren zu können und ein direkteres Feedback von ihren Kunden zu erhalten.

Unternehmensstrategie von Nike

Nachdem das Unternehmen einige Zeit die Strategie verfolgt hat, seine globale Dominanz durch Zukäufe weiter auszubauen, will sich die Konzernführung nun wieder auf die Kernmarke Nike konzentrieren. Mehrheitsbeteiligungen an der britischen Traditionsmarke Umbro und dem Bekleidungshersteller Cole Haan wurden bereits im Jahr 2012 verkauft, so dass die Amerikaner jetzt nur noch die besonders umsatz- und imageträchtigen Lifestylemarke Converse als Fremdmarke weiterführen.

Global Player Nike vs. Adidas

Von der Herstellung bis zum Handel ist Nike heute eine vollständig globalisierte Marke. Die Hälfte der Schuhproduktion erfolgt in Vietnam, ein weiteres Viertel in Indonesien. Wachstumstreiber des Umsatzes waren in den letzten Jahren neben dem Stammmarkt Nordamerika, China und die Region Europa, Naher Osten und Afrika. Auf dem deutschsprachigen Markt muss sich Nike dem Platzhirsch Adidas geschlagen geben. Nike-Kunden sind hierzulande Adidas-Kunden gegenüber zahlenmäßig unterlegen.

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Nike: Führender Sportartikelhersteller weltweit

Statistik:| Statista Der nach der griechischen Göttin des Sieges benannte Nike-Konzern ist mit einem Umsatz von mehr als 44 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von rund 5,7 Milliarden US-Dollar vor Adidas der größte Sportartikelhersteller der Welt.

Dabei stellte das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Oregon zunächst überhaupt keine eigenen Produkte her, sondern fungierte ursprünglich als reiner Vertriebspartner der japanischen Marke Asics. Der Aufstieg zum Weltkonzern begann spätestens mit der Verpflichtung des Basketballstars Michael Jordan im Jahr 1984. Turnschuhe aus dem „Air Jordan“-Franchise hatten maßgeblichen Anteil am kommerziellen Erfolg von Nike in dieser Zeit und stellen bis heute eine der bekanntesten Produktlinien des Konzerns dar. Als sich Joschka Fischer 1985 in Turnschuhen zum hessischen Umweltminister vereidigen ließ, waren Sneakers von Nike das Schuhwerk seiner Wahl. Das Markenzeichen – der „Swoosh“ – wurde 1971 von einer Studentin für 35 Dollar entworfen. Heute gilt die Firma mit dem Haken als wertvollste Bekleidungsmarke weltweit.

Um dieses symbolische Kapital, die Aura der Marke, zu pflegen, setzte Nike als erster Sportartikelhersteller auf eine eigene Retailsparte und eröffnete ab dem Jahr 1990 Flagship-Stores an zuletzt mehr als 1.000 Standorten weltweit.Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) in Deutschland, Frankreich und Spanien seit Januar 2020 (Stand: 18. März 2020) | Statista Damit begründete Nike einen Trend für die gesamte Branche. Auch Adidas und Puma adaptierten das Konzept, um ihre Produkte in einem hermetischen Umfeld inszenieren zu können und ein direkteres Feedback von ihren Kunden zu erhalten.

Unternehmensstrategie von Nike

Nachdem das Unternehmen einige Zeit die Strategie verfolgt hat, seine globale Dominanz durch Zukäufe weiter auszubauen, will sich die Konzernführung nun wieder auf die Kernmarke Nike konzentrieren. Mehrheitsbeteiligungen an der britischen Traditionsmarke Umbro und dem Bekleidungshersteller Cole Haan wurden bereits im Jahr 2012 verkauft, so dass die Amerikaner jetzt nur noch die besonders umsatz- und imageträchtigen Lifestylemarke Converse als Fremdmarke weiterführen.

Global Player Nike vs. Adidas

Von der Herstellung bis zum Handel ist Nike heute eine vollständig globalisierte Marke. Die Hälfte der Schuhproduktion erfolgt in Vietnam, ein weiteres Viertel in Indonesien. Wachstumstreiber des Umsatzes waren in den letzten Jahren neben dem Stammmarkt Nordamerika, China und die Region Europa, Naher Osten und Afrika. Auf dem deutschsprachigen Markt muss sich Nike dem Platzhirsch Adidas geschlagen geben. Nike-Kunden sind hierzulande Adidas-Kunden gegenüber zahlenmäßig unterlegen.

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