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Jugendarbeitslosenquoten in den EU-Staaten Januar 2021

Rund 17,1 Prozent der arbeitswilligen Jugendlichen in der Europäischen Union sind im Januar 2021 arbeitslos gewesen. Spanien verzeichnet mit rund 39,9 Prozent die höchste Jugendarbeitslosenquote der EU-Staaten. In Deutschland ist die Jugendarbeitslosenquote mit rund 6,2 Prozent im Januar 2021 am niedrigsten innerhalb der EU. Gerade die Eurokrisenländer Griechenland, Portugal und Spanien, aber auch Frankreich und Italien werden durch die tiefgreifende Rezession, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, in ihren Bemühungen zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit zurückgeworfen.

Corona-Pandemie verschärft die Jugendarbeitslosigkeit in den Euro-Krisenländern

Die Jugendarbeitslosenquoten der Euro-Krisenländer sowie Italien und Frankreich haben nach über zehn Jahren gerade erst wieder das Vorkrisenniveau von 2007 erreicht, bzw. sich diesem angenähert. Spanien, Griechenland und Portugal aber auch Italien und Frankreich sind stark von den Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen. Doch gerade die Tourismusbranche, in der insbesondere viele Jugendliche beschäftigt sind, wird 2020 sehr von Umsatzrückgängen betroffen sein.
Jugendliche Arbeitslose könnten sich wieder verstärkt nach Perspektiven im Ausland umschauen und die ohnehin hohen Auswanderungszahlen der betroffenen Staaten wieder deutlich erhöhen.

Wie wird die Jugendarbeitslosenquote von Eurostat berechnet?

Die Jugendarbeitslosenquote drückt die Zahl der arbeitslosen 15-24-Jährigen als Anteil der gesamten Erwerbsbevölkerung der gleichen Altersklasse aus. Die Erwerbsbevölkerung setzt sich aus den Erwerbstätigen und den Erwerbslosen der jeweiligen Altersklasse zusammen. Wichtig ist, dass zur Erwerbsbevölkerung nur die Personen zählen, die auch bereits einer Arbeit nachgehen (Erwerbstätige) oder eine Arbeit suchen (Erwerbslose).
Die Jugendarbeitslosenquote ist daher immer höher als die gesamte Arbeitslosenquote im jeweiligen Land, da Jugendliche prinzipiell immer in die Altersklasse der erwerbsfähigen Bevölkerung passen, aber häufig dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, weil sie beispielsweise noch schulpflichtig sind oder studieren. Da sich die Systeme der Berufsausbildung zwischen den EU-Staaten stark unterscheiden können, sind die Jugendarbeitslosenquoten zwischen den Ländern auch nur begrenzt vergleichbar. Folglich zeigt die Jugendarbeitslosenquote nicht den Prozentsatz der arbeitslosen Personen an der Gesamtbevölkerung im Alter von 15-24 Jahren, dies wird durch den international besser vergleichbaren Jugendarbeitslosenanteil ausgedrückt. Siehe Eurostat.

Europäische Union: Jugendarbeitslosenquoten in den Mitgliedstaaten im Januar 2021

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Quelle

Eurostat

Veröffentlichungsdatum

März 2021

Region

EU

Erhebungszeitraum

Januar 2021

Altersgruppe

15-24 Jahre

Besondere Eigenschaften

Saisonbereinigt

Hinweise und Anmerkungen

¹ Großbritannien hat die Europäische Union (EU) zum 31. Januar 2020 verlassen (Brexit). Angaben zur Europäischen Union beziehen sich laut Quelle ab dem 01.Februar 2020 auf die EU-27 ohne Großbritannien.

BREXIT: Die EU und Großbritannien haben sich auf ein neues Handels- und Kooperationsabkommen verständigt, das auch die zukünftige statistische Zusammenarbeit inkludiert. Laut Eurostat gilt dieses Abkommen seit dem 01. Januar 2021 nur vorläufig. Bis zur endgültigen Einigung über die statistische Zusammenarbeit, wird Eurostat keine neuen Daten zu Großbritannien veröffentlichen. Sobald eine Einigung erzielt wurde, wird Großbritannien in den Produkten Eurostats als Drittstaat behandelt und wieder aufgeführt.

² Stand Dezember 2020; neuere Werte noch nicht verfügbar.
³ Stand November 2020; neuere Werte noch nicht verfügbar.
⁴ Stand September 2020; neuere Werte noch nicht verfügbar.

Für Deutschland, die Niederlande, Österreich, Finnland und Schweden wird laut Quelle anstatt der unbeständigeren saisonbereinigten Daten die Trendkomponente veröffentlicht.
Für Belgien, Kroatien, Zypern, Rumänien und Slowenien werden laut Quelle vierteljährliche Daten für die Jugendarbeitslosigkeit veröffentlicht.
Für Dänemark, Estland, Ungarn und Großbritannien werden gleitende 3-Monatsdurchschnitte anstatt der reinen monatlichen Indikatoren veröffentlicht.

Eurostat berechnet harmonisierte Arbeitslosenquoten für die Mitgliedstaaten, den Euroraum und die EU. Diese Arbeitslosenquoten basieren auf Definitionen, die den Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) entsprechen. Die Berechnung basiert auf der harmonisierten Arbeitskräfteerhebung (AKE) der Europäischen Union. Basierend auf der Definition der ILO definiert Eurostat Arbeitslose als Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren, die ohne Arbeit sind, innerhalb der beiden nächsten Wochen eine Arbeit aufnehmen können und während der vier vorhergehenden Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben. Die Zahl der Arbeitslosen und die monatliche Arbeitslosenquote werden auf der Basis von Angaben der Arbeitskräfteerhebung geschätzt, einer Haushaltsbefragung, die in allen Mitgliedsländern auf der Grundlage von harmonisierten Definitionen durchgeführt wird. Diese Ergebnisse werden durch Interpolation/Extrapolation aus nationalen Erhebungen und aus nationalen Monatsreihen über die registrierte Arbeitslosigkeit zu Monatszahlen umgerechnet. Teilweise veröffentlichen Mitgliedstaaten auch Arbeitslosenquoten, die auf administrativen Daten basieren, sowie Quoten die aufgrund von nationalen Arbeitskräfteerhebungen oder ähnlichen Erhebungen berechnet werden. Diese Quoten können aufgrund unterschiedlicher Definitionen und methodischer Entscheidungen von den von Eurostat veröffentlichten Zahlen abweichen.

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