Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohte Personen in den EU-Ländern 2017

Europäische Union: Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen in den Mitgliedsstaaten 2017 (Anteil an der Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes)

Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohte Personen in den EU-Ländern 2017 Die Statistik zeigt den Anteil der Personen an der Gesamtbevölkerung der einzelnen EU-Mitgliedsländer im Jahr 2017 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht war. In der Europäischen Union lag dieser Anteil im Jahr 2017 bei 22,4 Prozent.
Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht zu sein bedeutet, dass eine Person sich in mindestens einer der folgenden drei Situationen befand: sie war nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht (Einkommensarmut), sie litt unter erheblicher materieller Deprivation oder sie lebte in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit.

Armutsgefährdet ist eine Person, wenn sie nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen ein Einkommen von weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung des Landes, in dem sie lebt, zur Verfügung hat.
Materielle Deprivation bedeutet, dass die Lebensbedingungen auf Grund von fehlenden Mitteln eingeschränkt waren. Als materiell depriviert gilt, wer aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist, sich mindestens vier der folgenden neun Güter zu leisten: 1) Rückzahlungen von Schulden und Krediten 2) angemessene Beheizung der Wohnung 3) unerwartete Ausgaben, 4) jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder einer vegetarischen Alternative, 5) einen einwöchigen Urlaub, 6) ein Auto, 7) eine Waschmaschine, 8) einen Fernseher oder 9) ein Telefon.
Eine niedrige Erwerbstätigkeit zeichnet Haushalte aus, in denen Erwachsene im vorhergehenden Jahr weniger als 20% ihres Erwerbspotentials ausgeschöpft haben.
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Europäische Union: Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen in den Mitgliedsstaaten 2017 (Anteil an der Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes)

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Anteil an der Gesamtbevölkerung des Landes
Bulgarien38,9%
Rumänien35,7%
Griechenland 34,8%
Litauen 29,6%
Italien28,9%
Lettland 28,2%
Kroatien26,4%
Spanien 26,6%
Zypern 25,2%
Ungarn 25,6%
Irland22,7%
Portugal 23,3%
Estland 23,4%
EU 22,4%
EuroZone *22,1%
Großbritannien **22%
Polen 19,5%
Belgien 20,3%
Malta 19,2%
Deutschland 19%
Luxemburg21,5%
Slowenien 17,1%
Schweden 17,7%
Frankreich 17,1%
Slowakei 16,3%
Österreich 18,1%
Niederlande17%
Dänemark 17,2%
Finnland 15,7%
Tschechien 12,2%
Anteil an der Gesamtbevölkerung des Landes
Bulgarien38,9%
Rumänien35,7%
Griechenland 34,8%
Litauen 29,6%
Italien28,9%
Lettland 28,2%
Kroatien26,4%
Spanien 26,6%
Zypern 25,2%
Ungarn 25,6%
Irland22,7%
Portugal 23,3%
Estland 23,4%
EU 22,4%
EuroZone *22,1%
Großbritannien **22%
Polen 19,5%
Belgien 20,3%
Malta 19,2%
Deutschland 19%
Luxemburg21,5%
Slowenien 17,1%
Schweden 17,7%
Frankreich 17,1%
Slowakei 16,3%
Österreich 18,1%
Niederlande17%
Dänemark 17,2%
Finnland 15,7%
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Die Statistik zeigt den Anteil der Personen an der Gesamtbevölkerung der einzelnen EU-Mitgliedsländer im Jahr 2017 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht war. In der Europäischen Union lag dieser Anteil im Jahr 2017 bei 22,4 Prozent.
Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht zu sein bedeutet, dass eine Person sich in mindestens einer der folgenden drei Situationen befand: sie war nach Zahlung von Sozialleistungen von Armut bedroht (Einkommensarmut), sie litt unter erheblicher materieller Deprivation oder sie lebte in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit.

Armutsgefährdet ist eine Person, wenn sie nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen ein Einkommen von weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung des Landes, in dem sie lebt, zur Verfügung hat.
Materielle Deprivation bedeutet, dass die Lebensbedingungen auf Grund von fehlenden Mitteln eingeschränkt waren. Als materiell depriviert gilt, wer aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist, sich mindestens vier der folgenden neun Güter zu leisten: 1) Rückzahlungen von Schulden und Krediten 2) angemessene Beheizung der Wohnung 3) unerwartete Ausgaben, 4) jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder einer vegetarischen Alternative, 5) einen einwöchigen Urlaub, 6) ein Auto, 7) eine Waschmaschine, 8) einen Fernseher oder 9) ein Telefon.
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VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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