Verluste in der Schlacht im Ia-Drang-Tal während des Vietnamkrieges 1965

Vom 14. bis zum 18. November 1965 tobte während des Vietnamkriegs am Fluss Drang eine Auseinandersetzung zwischen US-Marines und Angehörigen der nordvietnamesischen Armee.

Schlachtverlauf

Der Auftrag der US-Einheiten bestand in der Sicherung eines Brückenkopfes und in der Bekämpfung vermuteter Feineinheiten vor Ort. Das Flusstal war von strategischer Bedeutung, da es sich nahe an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südvietnam befand. Bisher konnten Einheiten der nordvietnamesischen Armee hier verhältnismäßig ungestört operieren und Truppenbewegungen vornehmen.
Die US-Truppen landeten mit Hubschraubern, eine im Vietnamkrieg häufig eingesetzte Taktik. Dies ermöglichte große Flexibilität und rasche Truppenaufstellung, verhinderte jedoch auch das Mitführen schwerer Waffen und Ausrüstung. Als Resultat wurde die Schlacht im Ia-Drang-Tal exemplarisch für den Verlauf des Krieges, denn es war vor allem ein Kampf der Infanterie. Die kommunistischen Streitkräfte griffen wiederholt die amerikanischen Abwehrstellungen an und erlitten dabei selbst hohe Verluste. Bevor die Amerikaner ihre schweren Waffen einsetzen konnten zogen sich die Kommunisten in den Dschungel zurück.

Der Vietnamkrieg

Nach der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen vietnamesischen Aufständischen und der französischen Kolonialmacht von 1946 bis 1955 kam das Land auch nach Abzug der Franzosen nicht zur Ruhe: Ab 1955 brach in Vietnam ein Bürgerkrieg aus. Im Norden des Landes befanden sich kommunistische Streitkräfte an der Macht, welche von der Volksrepublik China und der Sowjetunion unterstützt worden. Im Süden etablierte sich ein von den USA unterstütztes Regime. Das erklärte Ziel Nordvietnams war die Wiedervereinigung des Staates unter kommunistischer Herrschaft. Dieses Ziel verfolgte auch der Vietcong, eine im Süden des Landes operierende kommunistische Gruppierung, welche ebenfalls den Anschluss an Nordvietnam mit Waffengewalt durchsetzen wollte. Die USA entsandten daraufhin Truppen in die Region, um einen Fall Südvietnams und die Verbreitung des Kommunismus in Südostasien zu verhindern. Der Krieg entwickelte sich jedoch rasch zu einem verlustreichen Guerillakrieg und nach langen Kämpfen und hohen Verlusten zogen die USA im Jahr 1973 die letzten Truppen ab. Während des Vietnamkrieges kam es zu zahlreichen Kriegsverbrechen, unter welchen vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hatte.

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Verluste in der Schlacht im Ia-Drang-Tal während des Vietnamkrieges vom 14. bis zum 18. November 1965

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Quelle

History

Veröffentlichungsdatum

Juli 2019

Region

Vietnam

Erhebungszeitraum

14. bis 18. November 1965

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