Gefallene in der Schlacht um Khe Sanh während des Vietnamkrieges 1965

In der Schlacht von Khe Sanh kamen vom 21. Januar bis zum 08. April 1968 rund 10.500 Soldaten ums Leben. Die größten Verluste mussten die kommunistischen Streitkräfte verkraften, denn geschätzte 10.000 Soldaten verloren in der Schlacht ihr Leben. Die Verluste der Amerikaner hingegen fielen vergleichsweise moderat aus: Nur 500 Soldaten verstarben.

Schlachtverlauf

Die US-Armee unterhielt nahe der Ortschaft Khe Sanh eine größere Militärbasis. Diese diente der Versorgung von umliegenden Lagern und als strategischer Sammelpunkt. Darüber hinaus befand sich in der Basis eine Start- und Landebahn für amerikanische Kampfflugzeuge. Weiterhin blockierte die Lage der Basis den Zugang zum weiter südlich gelegenen Tiefland, welches im Falle eines Verlustes der Basis nur schwer zu halten gewesen wäre.
Die Truppen der Kommunisten hatten bereits im Vorfeld der Schlacht damit begonnen Truppenverbände in der Region zusammen zu ziehen und Munition zu beschaffen. Dabei war es den kommunistischen Streitkräften gelungen mehrere Mörserstellungen rund um die Basis zu errichten. Diese hielten die Amerikaner während der Belagerung unter konstantem Beschuss. Dennoch gelang es den Amerikanern die Angriffe der Vietnamesen abzuwehren und diese unter hohen Verlusten zurückzuschlagen. Der Angriff verschlang enorme Ressourcen der Kommunisten.

Der Vietnamkrieg

Nach der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen vietnamesischen Aufständischen und der französischen Kolonialmacht von 1946 bis 1955 kam das Land auch nach Abzug der Franzosen nicht zur Ruhe: Ab 1955 brach in Vietnam ein Bürgerkrieg aus. Im Norden des Landes befanden sich kommunistische Streitkräfte an der Macht, welche von der Volksrepublik China und der Sowjetunion unterstützt worden. Im Süden etablierte sich ein von den USA unterstütztes Regime. Das erklärte Ziel Nordvietnams war die Wiedervereinigung des Staates unter kommunistischer Herrschaft. Dieses Ziel verfolgte auch der Vietcong, eine im Süden des Landes operierende kommunistische Gruppierung, welche ebenfalls den Anschluss an Nordvietnam mit Waffengewalt durchsetzen wollte. Die USA entsandten daraufhin Truppen in die Region, um einen Fall Südvietnams und die Verbreitung des Kommunismus in Südostasien zu verhindern. Der Krieg entwickelte sich jedoch rasch zu einem verlustreichen Guerillakrieg und nach langen Kämpfen und hohen Verlusten zogen die USA im Jahr 1973 die letzten Truppen ab. Während des Vietnamkrieges kam es zu zahlreichen Kriegsverbrechen, unter welchen vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hatte.

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Gefallene in der Schlacht um Khe Sanh während des Vietnamkrieges vom 21. Januar bis zum 08. April 1968

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Quelle

History

Veröffentlichungsdatum

Juni 2019

Region

Vietnam

Erhebungszeitraum

21. Januar bis 08. April 1968

Hinweise und Anmerkungen

Laut der Quelle handelt es sich um geschätzte Werte.

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