Der Anteil der Menschen, die sich um die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln sorgen, ist international sehr unterschiedlich – und liegt in vielen Ländern deutlich über dem Niveau in Deutschland. In Südafrika etwa äußern 46 Prozent der Befragten entsprechende Bedenken, während es in Deutschland nur 13 Prozent sind. Auch große Volkswirtschaften wie China mit 31 Prozent und die USA mit 28 Prozent zeigen deutlich höhere Werte.
Auffällig ist das Gefälle zwischen Industrie- und Schwellenländern. Während in Europa vergleichsweise geringe Anteile gemessen werden – etwa 15 Prozent in Spanien oder 19 Prozent in Polen – liegen viele Länder in Asien und Lateinamerika deutlich darüber. Brasilien erreicht 27 Prozent, Japan 25 Prozent. Selbst innerhalb wohlhabender Regionen bleibt die Spannbreite groß, wie der Vergleich zwischen Finnland mit 23 Prozent und Südkorea mit 9 Prozent zeigt.
Die Statista-Infografik auf Basis von Daten der Statista Consumer Insights verdeutlicht damit strukturelle Unterschiede bei der Versorgungssicherheit. Faktoren wie Einkommen, Infrastruktur und Klimarisiken dürften eine zentrale Rolle spielen. Steigende Lebensmittelpreise oder zunehmende Wasserknappheit könnten diese Sorgen künftig weiter verstärken.
Statista Consumer Insights sind ein datenbasiertes Marktforschungs- und Analyse-Tool auf Basis großer, repräsentativer Online-Befragungen in vielen Ländern, das detaillierte Informationen zu Konsumverhalten, Einstellungen, Mediennutzung, Markenwahrnehmung und Zielgruppen liefert. Unternehmen, Agenturen, Marktforscher und Strategen nutzen dieses Angebot, um Zielgruppen zu definieren, Märkte und Marken zu vergleichen, Trends zu beobachten und Kampagnen oder Produktstrategien gezielt auf bestimmte Konsumentensegmente auszurichten.





















