Ressource Wasser

Wasser ist die Grundlage für das Leben auf der Erde. Doch die ungleiche Verteilung dieser Ressource sowie der hohe Verbrauch der Industrie- und Schwellenländer haben zu einem weltweiten Wassermangel geführt. Betroffen sind vor allem ärmere Gebiete, die zusätzlich durch die Folgen des Klimawandels vermehrt mit Dürren und Trockenzeiten zu kämpfen haben. Unterschiedliche Quellen prognostizieren, dass aus diesem Grund Kriege und Konflikte in Zukunft (und bereits heute) zunehmend um Wasser geführt werden.
Von den geschätzten 35 Millionen Quadratkilometer Süßwasserressourcen der Erde, sind circa 24,1 Millionen Quadratkilometer in Form von Schnee und Eis gebunden. Der zweitgrößte Süßwasserspeicher findet sich im Grundwasser. Permafrost, Flüsse und Seen fassen dabei einen eher geringeren Anteil an Ressourcen. Betrachtet man die Süßwasserressourcen pro Einwohner nach ausgewählten Ländern in Europa, belegte Finnland zum Zeitraum der Erhebung den ersten Rang mit rund 20.000 Kubikmetern pro Einwohner. Deutschland reihte sich im unteren Mittelfeld mit knapp 2.200 Kubikmetern an Süßwasserressourcen pro Einwohner ein.

Der Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen unterscheidet sich deutlich je nach Region. In Europa betrug der Bevölkerungsanteil mit Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen 99 Prozent. In Afrika hingegen waren es lediglich 68 Prozent der Bevölkerung. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) definieren sich 'verbesserte Trinkwasserquellen' über folgende Voraussetzungen: Wasseranschlüsse direkt im Haus, öffentliche Wasserpumpen, geschützte und gesicherte Wasserlöcher oder Brunnen, geschützte und gesicherte Quellen sowie Regenwassersäuberungsanlagen.

Mit jährlich rund 1.500 Kubikmetern Wasserverbrauch pro-Kopf sind die USA Spitzenreiter im Ländervergleich. Auf den Plätzen dahinter folgen Estland, Neuseeland und Kanada. Zum Vergleich: Deutschland ist mit 404 Kubikmetern jährlichem Wasserverbrauch pro-Kopf verhältnismäßig sparsam. Für die kommenden Jahre und Jahrzehnte wird ein massiver Anstieg der Wassernachfrage prognostiziert. Beispielsweise wird sich die Wassernachfrage in Südamerika im Jahr 2030 im Vergleich zum Wasserbedarf im Jahr 2005 um 95 Prozent erhöhen - in Afrika südlich der Sahara sogar um 283 Prozent.
Dieser erhebliche Anstieg zieht jedoch viele Probleme mit sich. So ist in den vergangenen Jahren die Anzahl der weltweiten Ressourcenkonflikte angestiegen. In den Jahren von 2011 bis 2017 wurden laut Pacific Institute 11 terroristische Angriffe registriert, bei denen Wasserressourcen oder Wassersysteme entweder Ziel oder Mittel von Gewalt oder Zwang waren. Aber auch die wirtschaftlichen Schäden infolge von Dürreperioden sind erheblich.

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