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Statistiken zu Vegetarismus und Veganismus in Österreich

Die Anzahl der Vegetarier und Veganer in Österreich steigt stetig. Daneben spielen auch „Flexitarier“ – für die Fleisch kein Alltagsprodukt mehr darstellt – eine immer größere Rolle. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2019 ernähren sich in Österreich bereits acht Prozent der Bevölkerung vegetarisch oder vegan; weitere 17 Prozent tun dies zumindest zeitweise. Eine andere Hochrechnung kommt auf eine geschätzte Anzahl von etwa 80.000 Veganern, 765.000 Vegetariern und 4,2 Millionen Flexitariern. Mit Blick auf die soziodemografischen Merkmale sind Vegetarier und Veganer in Österreich oftmals weiblich, jung und gut gebildet.

Der wichtigste Auslöser für eine vegetarische / vegane Lebensweise bei Österreichern sind Berichte in den Medien über Massentierhaltung. Fast alle im Oktober 2019 befragten Veganer geben Tierschutz als Hauptmotivation für ihre Ernährungsweise an. 87 Prozent ernähren sich aus Umweltschutzgründen vegan und 68 Prozent sind der Meinung, dass die vegane Ernährung positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat. Als größter Vorteil dieses Lebensstils wird dementsprechend der Respekt vor anderem Leben genannt, als größter Nachteil hingegen die Schwierigkeit, auswärts zu essen. Trotzdem fällt den meisten Veganern ihre Ernährungsweise nicht schwer.

Mehr als 70 Prozent der österreichischen Veganerinnen und Veganer kocht mindestens fünf Mal pro Woche selbst, ganze 33,3 Prozent kochen sogar jeden Tag frisch. Zum Vergleich: bei den nicht vegan lebenden Personen ist der Anteil derjenigen, die mindestens fünf Mal pro Woche selbst am Herd stehen, um 15 Prozentpunkte niedriger. Wenn es darum geht, sich über Ernährungstrends und neue Produktinnovationen zu informieren, bevorzugen 79 Prozent der österreichischen Veganerinnen und Veganer die sozialen Medien. Dahinter liegt mit 58 Prozent der direkte Austausch mit Freunden. Beim Lebensmitteleinkauf gehen Veganerinnen und Veganer häufiger in den Bioladen oder in die Drogerie als Österreicher mit anderen Ernährungsformen. Bei der Auswahl veganer Lebensmittel wird vor allem auf Geschmack, Qualität und Nachhaltigkeit geachtet. Eine größere Auswahl an pflanzlichen Alternativen in der Zukunft wäre besonders im Bereich Backwaren wünschenswert.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Vegetarismus und Veganismus in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Motive und Einstellungen

Ersatzprodukte

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Vegetarismus und Veganismus in Österreich".

Vegetarismus und Veganismus in Österreich

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Statistiken zu Vegetarismus und Veganismus in Österreich

Die Anzahl der Vegetarier und Veganer in Österreich steigt stetig. Daneben spielen auch „Flexitarier“ – für die Fleisch kein Alltagsprodukt mehr darstellt – eine immer größere Rolle. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2019 ernähren sich in Österreich bereits acht Prozent der Bevölkerung vegetarisch oder vegan; weitere 17 Prozent tun dies zumindest zeitweise. Eine andere Hochrechnung kommt auf eine geschätzte Anzahl von etwa 80.000 Veganern, 765.000 Vegetariern und 4,2 Millionen Flexitariern. Mit Blick auf die soziodemografischen Merkmale sind Vegetarier und Veganer in Österreich oftmals weiblich, jung und gut gebildet.

Der wichtigste Auslöser für eine vegetarische / vegane Lebensweise bei Österreichern sind Berichte in den Medien über Massentierhaltung. Fast alle im Oktober 2019 befragten Veganer geben Tierschutz als Hauptmotivation für ihre Ernährungsweise an. 87 Prozent ernähren sich aus Umweltschutzgründen vegan und 68 Prozent sind der Meinung, dass die vegane Ernährung positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat. Als größter Vorteil dieses Lebensstils wird dementsprechend der Respekt vor anderem Leben genannt, als größter Nachteil hingegen die Schwierigkeit, auswärts zu essen. Trotzdem fällt den meisten Veganern ihre Ernährungsweise nicht schwer.

Mehr als 70 Prozent der österreichischen Veganerinnen und Veganer kocht mindestens fünf Mal pro Woche selbst, ganze 33,3 Prozent kochen sogar jeden Tag frisch. Zum Vergleich: bei den nicht vegan lebenden Personen ist der Anteil derjenigen, die mindestens fünf Mal pro Woche selbst am Herd stehen, um 15 Prozentpunkte niedriger. Wenn es darum geht, sich über Ernährungstrends und neue Produktinnovationen zu informieren, bevorzugen 79 Prozent der österreichischen Veganerinnen und Veganer die sozialen Medien. Dahinter liegt mit 58 Prozent der direkte Austausch mit Freunden. Beim Lebensmitteleinkauf gehen Veganerinnen und Veganer häufiger in den Bioladen oder in die Drogerie als Österreicher mit anderen Ernährungsformen. Bei der Auswahl veganer Lebensmittel wird vor allem auf Geschmack, Qualität und Nachhaltigkeit geachtet. Eine größere Auswahl an pflanzlichen Alternativen in der Zukunft wäre besonders im Bereich Backwaren wünschenswert.

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