Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz ist seit Herbst 2025 gestiegen und erreicht zuletzt einen Höchstwert. Mitte April 2026 bewerten 65 Prozent der Befragten seine Arbeit als schlecht, während nur noch 30 Prozent ein positives Urteil abgeben. Das verdeutlicht die Statista-Infografik auf Basis von Daten der Forschungsgruppe Wahlen.
Im Zeitverlauf zeigt sich eine klare Verschiebung: Ende Oktober 2025 lagen positive und negative Bewertungen mit 46 zu 49 Prozent noch nah beieinander. Bereits im November kippte das Stimmungsbild, als der Anteil der Unzufriedenen auf über 50 Prozent stieg. Nach einer kurzen Stabilisierung zu Jahresbeginn verschlechtert sich die Bewertung im Frühjahr erneut deutlich.
Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der auch das Vertrauen in die wirtschaftspolitische Kompetenz der Bundesregierung schwach ist. Insgesamt trauen nur 26 Prozent der Befragten der Regierung wirtschaftspolitisch etwas zu, während 70 Prozent kein Vertrauen haben. Die anhaltend negative Bewertung des Kanzlers dürfte damit auch Ausdruck grundlegender Zweifel an der politischen Leistungsfähigkeit sein und könnte den Druck auf die Regierung weiter erhöhen.





















