Über ein Drittel (36,4 Prozent) der Menschen in Deutschland nehmen an Glücksspielen teil. Das geht aus einer Studie des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) hervor an der 12.340 Personen zwischen 16 und 70 Jahren teilgenommen haben.
Einer Pressemitteilung von Lotto Niedersachsen zufolge ist das Glücksspielverhalten in Deutschland gegenüber den Vorgängerbefragungen konstant geblieben. Tatsächlich lag die 12-Monatsprävalenz der Teilnahme an Glücksspielen 2023 praktisch auf dem gleichen Niveau (65,5 Prozent). Das ISD stützt diese Sichtweise: "Es hat seit dem Jahr 2021 nur wenige Veränderungen bei den einzelnen Glücksspielformen und den Glücksspielproblemen gegeben. Resümierend kann deshalb von einem überwiegend stabilen Glücksspielverhalten der Bevölkerung gesprochen werden."
Der Blick auf die Statista-Grafik zeigt außerdem deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen. Dabei gilt, dass Männer Glücksspiel-affiner sind als Frauen. Außerdem ist die Glücksspielprävalenz bei Ersteren in den beiden ältesten Altersgruppen am höchsten, während sie sich bei Letzteren schon ab den frühen Zwanzigern nur noch wenig verändert.
Die Studie zeigt auch, welche Glücksspiele in Deutschland am populärsten sind.




















